Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Liebe Freunde,

es ist soweit. Hier endet die Geschichte von Codecandies zunächst einmal. Wir haben uns einfach auseinander gelebt.

Aber es geht natürlich an anderer Stelle weiter, diesmal unter meiner personal brand, nämlich unter: nicobruenjes.de.

Wir sehen uns dort.

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Ich liebte ein Mädchen in Lübeck, da musste ich aber sehr schnell weg.

Ich liebte ein Mädchen in Reinfeld, war klar das man damit nur reinfällt.

Ich liebte ein Mädchen in Oldesloe, mit der wurde ich auch nie richtig froh.

Ich liebte ein Mädchen in Hamburg, die hielt mich für Ingo Insterburg.

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Natürlich musste ich mich kurz nach der Anschaffung des Nexus auf die Suche nach einer App zum Verfassen von Artikeln und Notizen machen. Frühere kurze Tests mit Androidgeräten waren nie gut verlaufen: (Bildschirm-) Tastaturen unter meiner Würde, langsame Reaktionszeiten, ungewohnte Fehlerkorrektur, ich hatte ein paar Vorurteile, zugegeben. Inzwischen jedoch tippe ich auf dem Nexus schneller als auf dem iPad. Zum einen habe ich ein paar schöne Schreibprogramme getestet, zum anderen tippe ich kaum noch selbst: ich lasse gewissermaßen tippen.

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Möglicherweise ist es an der einen oder anderen Stelle schon ein wenig durchgesickert, seit heute ist es nun aber auch offiziell: die ZEIT-App für Android Tablets ist draussen und im Play Store erhältlich oder kann (allerdings nur auf Android Tablets) im Browser aufgerufen werden. Es gibt eine Probeausgabe, die gratis verfügbar ist, wer mehr ZEIT will, muss ein Abo abschließen.

Die App basiert auf den HTML5-Webviews, die auch schon in der iPad-App genutzt werden. Das ganze wird per JS mit einem Ausgabenmanagement, Inhaltsverzeichnis, viel drumherum und einer Swipingengine versehen. Lädt man sich eine Ausgabe herunter, wird sie in der Datenbank des Browsers abgelegt (derzeit noch ausschließlich WebSQL, die IndexedDB-Komponente ist noch nicht fertig). Was an Grafik und Gedöns nicht zu einer Ausgabe gehört wird über ein Cache Manifest gespeichert und im local storage des Browsers landen auch ein paar Daten. So kann man dann die Ausgabe, die man sich heruntergeladen hat auch offline anschauen, bspw. im Zug, ich bin da in den letzten Wochen begeisterter Tester gewesen. Das alles funktioniert mit dem Standardbrowser ab Android 3, besser aber im Chrome, noch besser unter Android 4, nahezu perfekt auf Nexus 7.

Nun kommt also die Zeit der Bugfixes und Reparaturen, das ist klar bei dem, was da draussen an Android Geräten herumgeistert. Wir haben zwar viele Tablets angeschafft und auf ihnen getestet, aber funktioniert und funktioniert, naja, man weiß ja schon.

So eine App wird ja von einer ganze Horde Menschen erstellt und gebaut. Da sind die Redaktion(en), das Produktmanagement, Agenturen mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Alles tofte Leute, ohne die wir keinen Schritt tun könnten und denen ich hoffentlich nicht allzu sehr vor den Kopf stosse, wenn ich trotzdem an dieser Stelle ausschließlich mein Team namentlich erwähne, das in den letzten Wochen wirklich Außergewöhnliches geleistet hat: Anika Szuppa und Arne Seemann. Thanx a lot.

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Seit ein paar Tagen nenne ich ein Android-Tablet mein Eigen, wer hätte das gedacht?! Die Kombination aus Preis, Jelly Bean/Project Butter und dem wie ich finde handlichen Format hat wohl dazu geführt. Die zahlreichen Android-Tablets, die ich beruflich in den letzten Monaten in Augenschein nehmen konnte waren jedenfalls keine Werbung, insofern muss man sagen: trotz HTC, Sony, Acer und letztendlich Medion habe ich nun ein Nexus 7.

Kurzer Einschub: Ich weiss ja nicht, ob sie es wussten… Nexus oder gar Nexus 7 sind keine sonderlich einfallsreichen Markennamen. In der Industriegeschichte gab es unter diesem Namen schon alles, vom Motorroller bis zum Sexspielzeug (einfach mal bei Amazon suchen). Außerdem ist der Nexus wie jeder weiss das dämliche Star-Trek-Konstrukt in dem Picard und Kirk aufeinandertreffen. Und sicherlich nicht zuletzt ist Nexus-6 eine Baureihe von Androiden (!!!) in Blade Runner.

Zunächst einmal zum Format, nur damit das klar ist: wenn demnächst das iPad mini kommt und alle plötzlich voll auf kleine Tablets abfahren — also ich bin schon da. Überprüft jetzt schonmal, was ihr dazu in ein paar Wochen sagen wollt, nur so also Warunung. Ich steh’ auf die sieben Zoll, vielleicht, weil ich so kleine Pianisten- Programmiererhände habe, und beim iPad die geteilte Tastatur zwar wie für mich gemacht ist, aber irgendwie dann doch nicht, weil ich damit nun mal nicht tippen kann. Geht einfach nicht. Das um Kilo leichtere Nexus liegt übertrieben ausgedrückt beim Tippen in der Hand wie ein Feder, jedenfalls im Vergleich zum iPad. Und man verbrennt sich auch nicht die Flossen dabei; man merkt den Quadcore-Prozessor bei der Rechenleistung und nicht als Abwärme an den Fingern. Und ich will jetzt nicht behaupten, dass 216ppi Retinadisplay wären, aber scharf ist der Nexusbildschirm trotzdem genug.

Aber das ist natürlich am Ende alles unwichtig, wenn es keine Software zu kaufen oder wenigstens geschenkt gibt. Und das gebe ich gerne zu, der Google Play Store ist zwar crowded, aber die wenigsten Sachen machen einen guten Eindruck. Da ist viel Kleinkram, Abgekupfertes und viel alter Wein in neuen Schläuchen dabei. Und es scheint Vorschrift zu sein, keinerlei gut gestylte Icons zu haben. Finden kann man im Google Play tatsächlich nur schwierig etwas, man braucht Blogs und Presseartikel, die einem den Weg zeigen. Aber, das ist ja im AppStore nicht anders. Allerdings: die wirklich wichtigen Apps gibt es alle auch für Android: 1Password, Google Reader, Dropbox, Kindle, Evernote, WordPress, Twitter, Facebook…

Außerdem funktioniert das Suchen, die Eingabe per Sprache (IMHO besser als bei Siri und ohne Widerworte), Google Music (hatte noch all die Songs die ich während der Beta einst hochlud, schluck), man kann Filme streamen (einen bekommt man auch geschenkt, obwohl… für Transformers III ist ja geschenkt noch zu teuer), Mail mit Gmail und Exhange (!) funktioniert, Kalender geht, Kontakte sind alle drin und so fort.

Nur eine Sache: verdammt, warum um Himmels willen gibt es denn kein 3G/4G? Nun muss ich jedes Mal mit dem iPhone tethern… das ist doch irgendwie uncool. ;)

„Toward The Within” von Dead Can Dance gehört zu meinen 15 Lieblingsplatten aller Zeiten. Aber das war 1994, nineties as can be, 1996 haben Lisa Gerrard und Brendan Perry ihr letztes Studioalbum aufgenommen, 2005 waren sie das letzte Mal auf einer Best–of–Tour. Da hätte man jetzt nicht mit einem neuen Album rechnen müssen.

Und doch ist es Mitte diesen Monats erschienen. Unter dem vielsagenden Titel „Anastasis” (Auferstehung) sind die Meister der orchestralen Düstermittelalterfolkweltmusik seit Mitte August einfach wieder da. Und sie haben mich direkt wieder in Ihren Bann geschlagen, gleich mit dem ersten Titel, „Children of the sun”, bin ich wieder vollkommen von Brendan Perrys Stimme abhängig geworden.

Dabei scheint zunächst ein wenig Sterilität die Wiederhörensfreude zu trüben. Selten waren DCD-Songs so derartig sauber und klar auf den Punkt produziert, dass sie fast ein wenig zu glatt wirken. Der Eindruck löst sich allerdings, wenn man die Kopfhörer zu Hilfe nimmt, dann taucht man direkt ab in das alte, dunkle DCD-Universum. Nur das es halt dort nicht mehr ganz so dunkel ist, wie noch in den 90ern. Dafür lauern an allen Ecken alte Bekannte: orientalischer Sound mischt sich mit asiatischen Klängen und dem, was wir heute allgemein als „Musik für Mittelaltermärkte” kennen. Das ist zwar wenig überraschend, aber eben so dermaßen Dead Can Dance, dass man nichts anderes erwarten durfte.

Natürlich gehen DCD auch gleich auf Welttournee, alle Termine in Deutschland sind aber wohl schon ausverkauft. Der Teaser zum Album »Amnesia« ist als Download auf der offiziellen Seite erhältlich.