Nur ein Banner
Bei den Information Architects [via] habe ich gestern dies hier gelesen und …geweint. Eine von vorne bis ganz hinter einleuchtende Analyse von Newspaper-Sites.
Auch noch heute morgen gehen mir einzelne Punkte des Textes nicht aus dem Kopf. Zunächst mal die Frage, warum man die Werbeflächen auf Nachrichtenseiten a) so billig und b) so zahlreich verkauft. Und zum zweiten die Feststellung, dass es mal ziemlich blöde ist, in Netz eine andere Marke zu präsentieren als im Print.
Legen wir beide Gedanken mal zusammen. Vor Jahren (ich sag jetzt mal, das war vor meiner Zeit) hat man den Titelkopf der (Print-)Zeit für Werbung geöffnet. Da gab’s sicher viel Streit, Brimborium und Terz, denn die Stelle ist natürlich eine heikle. Und weil dem so ist, verkauft man den Platz nur an Uhrenhersteller (mglw. nur an einen), dann passt die Werbung zum Titel: Zeit, eben. Hey!, vorrüber man sich vor X Jahren überl zerstritten hat ist heute doch ein echter Clou, witzig, perfekte Werbung.
Weiter gedacht: die Information Architects schlagen vor allenfalls ein Banner pro Seite zu platzieren. Eins! Logisch, das muss man sich dann natürlich richtig bezahlen lassen. Richtig. Na?
Dazu bedarf es allerdings einigen Umdenkens. Wobei uns die Information Architects gerne helfen: Ads im Netz dürfen keine Clickads sein. Kein krasses Gewusel und Klicken-Sie-hier-Geblinke mehr. Werbung ist da, um gesehen zu werden. Gesehen, nicht geklickt. Wenig und teuer, aber dafür imagebildend und exklusiv. Denken Sie mal drüber nach.
2 Kommentare
ben_
16.08.2007, 09:39 Uhr
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Sebastian
16.08.2007, 12:45 Uhr
Das ist ein sehr interessanter Ansatz! Jetzt fehlen nur noch die Mutigen die es als erste wagen diesen Schritt konsequent umzusetzen und Werbepartner die diesen Schritt mitgehen würden. Wenn ich mir das ein oder andere PDF- oder Onlinemagazin anschaue funktioniert es -- kein Wunder, sind diese Seiten genau wie Printprodukte gestaltet -- siehe z.B. die Magazine von MagWerk (http://www.magwerk.com/) oder Spoonfork.de leider ist diesmal kein echtes Ad enthalten. Und es sind eben auch keine Portalseiten.