Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Webfonts 2 the rescue?

Håkon Wium Lie ist mit den roundabout 10 im Web zur Verfügung stehenden Fonts langweilig geworden und darum startet er einen Aufruf für Webfonts, verpackt in einen ALA-Artikel: CSS @ Ten: The Next Big Thing. Kurzum: Fonts sollen im Netz endlich als TrueType ausgetauscht und angezeigt werden können. Hmm. Mal abgesehen davon, dass sich der ALA-Text ein wenig nach Marketing anfühlt, die gezeigten Fontbeispiele IMHO ziemlich schlecht sind und genau das Grauen der unendlichen Fontvielfalt im Netz vorwegnehmen, will ich nicht konservatv auf dem Shit beharren, den uns Browser als Fonts anbieten. Von daher: im Auge behalten.

2 Kommentare

  1. Das sehe ich genauso! Mir läuft es ja jetzt schon oft genug kalt den Rücken runter. Die meißten “Web-Designer” (oder eben solche die meinen einer zu sein) schaffen es ja jetzt noch nicht mal mit den bisherig verfügbaren fonts eine einigermaßen typografisch korrekte seite zu zimmern.

    Natürlich geht das auf Kosten der Individualität. Selbt im Print-Bereich sollte man es tunlichst vermeiden Display- oder Headlinefonts für Fließtext zu verwenden. Und ein guter Corporateschnitt kostet oft teuer Geld. Kostenlose Alternativen gibt es zwar auch, diese kommen aber seltenst an einen gut ausgearbeiteten Schriftschnitt ran.

    Fakt ist das etwas bei den Webfonts geschehen muss -- aber das ist (ihmo) der falsche Weg.

  2. Naja, sooo rabiat sehe ich das gar nicht (sorry Seb). Ich vermeide ja grundsätzlich das jetzt schon vorhandene Comic-Sans-Geraffel im Netz, das müsste man ggf. natürlich ausweiten. ;)