CSS Variablen
Am Freitag noch drüber philosophiert, und da sind sie schon: CSS Variablen.
Since the release of CSS Level 2 Recommendation ten years ago in may 1998, the Web authors’ community has been requesting a way of defining variables in CSS. Variables allow to define stylesheet-wide values identified by a token and usable in all CSS declarations. If a value is often used in a stylesheet – a common example is the value of the color or background-color properties – it’s then easy to update the whole stylesheet statically or dynamically modifying just one variable instead of modifying all style rules applying the property/value pair. We expect CSS Variables to receive a very positive feedback from both the Web authors’ community and browser vendors.
Ok, ein wenig dauert’s ja vielleicht noch,… aber man darf hoffen.
10 Kommentare
Dirk
27.04.2008, 12:34 Uhr
Ich glaub, es gibt keinen, der sich ernsthaft mit CSS beschäftigt hat, der CSS-Variablen NICHT will. Die sind ja sowas von überfällig, hoffentlich werden sie auch irgendwann mal wirklich in allen Browsern dann implementiert.
Markus
27.04.2008, 22:20 Uhr
Von den Möglichkeiten wird einem ganz schwindelig
Nico Brünjes
28.04.2008, 06:53 Uhr
Ich bin ja schon mit Konstanten zufrieden. ;)
Tobias
28.04.2008, 10:55 Uhr
Sorry, aber CSS ist eine Stylesheet-Sprache und sollte es auch bleiben. Variablen haben da nichts zu suchen. Wozu gibt es den JavaScript?
Die Trennung von Inhalten, Layout und Funktionen sollte auch weiterhin durchgezogen werden.
Nico Brünjes
28.04.2008, 11:08 Uhr
Hi Tobias, da bin ich mir nicht sicher, ob da qua Definition nicht wenigstens Konstanten erlaubt sind. XSL bspw. lässt ja eben diese zu.
Nico Brünjes
28.04.2008, 11:25 Uhr
Da nochmal eingehakt, Wikipedia sagt:
»A style sheet language is a computer language used to describe the presentation of structured documents. A structured document is a document whose sections are clearly defined and categorized. A program presenting the document can present it in different styles because the content has been categorized.«
Hmmm… das ist eine sehr weitgefasste Definition, die aber Variablen zulassen würde.
teilnehmer
28.04.2008, 11:29 Uhr
Ist doch mit einer css.php-Datei sehr einfach zu lösen. Kurz einen header(‘content-type:text/css’); rein, schon hat man die Funktionalität. Oder geht es mehr so ums Prinzip und um Webspace ohne PHP?
Nico Brünjes
28.04.2008, 11:42 Uhr
Es geht sicher mehr ums Prinzip, denn es gibt natürlich tatsächlich Umgebungen ohne PHP. Solche die auf Sicherheit setzen beispielsweise. Bei der ZEIT ist es übrigens wirklich so: auf den Main-Content-Servern gibts kein PHP.
Wogegen ich grundsätzlich nichts habe, im gegenteil, ich liebe PHP…
Es geht vielmehr darum, dass CSS das eben von Haus aus können sollte.
Tobias
28.04.2008, 11:58 Uhr
Man kann sich doch jede Definition so auslegen wie man sie braucht ;-). Da kann man sich bestimmt ewig streiten.
Aber die Frage ist doch: Warum brauchen wir den in CSS Variablen? Ich habe nichts dagegen wenn CSS um einige sinnvolle Funktionen erweitert wird aber es zur eierlegenden Wollmilchsau zu machen halte ich für den falschen Weg.
Natürlich wären Variablen und Konstante es eine gewisse Arbeitserleichterung aber ich kann mich an keine Situation erinnern in der ich sie wirklich gebraucht hätte. Selbst bei wirklich großen Projekten hatte ich nie das Gefühl das Handarbeit oder Suchen & Ersetzen nicht ausgereicht hätten.
Nico Brünjes
28.04.2008, 12:24 Uhr
Also mir würd’s helfen, wenn ich auch den Einsatz von regulären Ausdrücken immer wieder für eine heroische Tat halte, ich würd’ ein kurzes Abändern einer Variable im Kopf doch bevorzugen.
Und man mag es mit Unprofessionalität brandmarken, trotz aller Styleguides etc. sind solche Änderungen immer wieder nötig, hier…
Streiten will ich mich darum auch wieder nicht. Denn ich glaub ja immer nicht, dass ich die Dinge noch erleben werde, soo schnell, wie sich die Browser weiterentwickeln… ;)