Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Designtrend?

Ich bin nicht immer mit Ben einer Meinung. Hierbei zum Beispiel, bin ich mir nicht sicher. Ich stehe total auf Coldheat und sein Macher Chris ist ein dufter Kerl. Aber ich mag es vor allem, wenn es normal aussieht, wie beispielweise hier. Asche auf mein Haupt. Herrjeh, ich bin konservativ. Nichts für ungut.

Noch ein Beispiel: Jason Santa-Maria macht’s auch so. Sieht phantastisch aus. Aber: ich scrolle einmal runter, einmal hoch, bin beeindruckt und lese den Inhalt nicht. Ich kann ihn nicht lesen.

Das ist die Gefahr. Eine Gefahr, der selbst ein Topdesigner wie Jason Santa Maria unterliegt. Design wie Magazinseiten hat den gleichen Effekt wie Magazinseiten: man kann sie viel zu oft nicht lesen.

9 Kommentare

  1. Alles kein Grund, es nicht mal auszuprobieren.

  2. Gerade die zuletzt genannte Seite von Jason Santa-Maria, finde ich persönlich, ist wirklich sehr schwierig zu lesen.

    Persönlich finde ich es aber interessant, dass man solche Dinge mit CSS umsetzen kann und es auch ausprobiert.

    Was ich mich persönlich auf coldheat.de am meisten stört, ist die Tatsache dass einzelne Artikel unterschiedlich in der Darstellung sind. Mir persönlich gefällt das gar nicht, aber vielleicht bin ich auch zu konservativ.

  3. Naja. Ich behaupte ja auch nicht, dass man das in jedem Artikel immer machen soll. Und ja, ich finde Jasons Artikel auch arg unleserlich. Und ja, an Chris Technik läßt sich hier und da natürlich auch noch deutlich an der Lesbarkeit arbeiten. Klar, eine opulente Gestaltung zieht Aufmerksamkeit. Soll sie ja auch. Im Web ist es eh schon schwer die Leute dazuzubringen zu lesen. Also mehr als 140 Zeichen. Aaaber: Wir müssen doch wenigsten versuchen, das zu Erreichen, was Magazine wie die Geo schon geschafft haben. Da lese ich auch nur einen Artikel pro Ausgabe und den Rest lese ich nur so an. Das liegt aber nicht daran, dass die nicht lesbar wären. Wir müssen einfach weitergehen, mehr ausprobieren. Kämpfen. Wir können das besser.

  4. „Jason Santa Maria“ … ich kann nicht aufhören, mir den als Skye Dumont vorzustellen.

  5. Nico, eines versteh ich nicht: Warum kommentierst Du als Erster Deinen eigenen Artikel? Und warum dann mit dem Satz „Alles kein Grund, es mal auszuprobieren.“ Ich meine, dass Du das nicht ausprobieren willst, könnte man ja eigentlich schon deinem Artikel entnehmen … oder?

  6. Oh. Mein Fehler, es sollte »Alles kein Grund, es nicht mal auszuprobieren« heissen. Da war ich ein wenig ambivalent. Dämlicher Tippfehler.

  7. So, jetzt gehen wir nochmal alle aufs Klo und dann reiten wir los.

  8. Ich schließe mich Nico größtenteils an und habe auch darüber gebloggt: http://praegnanz.de/weblog/individuelle-seiten-vs-standard-templates

  9. „Design wie Magazinseiten hat den gleichen Effekt wie Magazinseiten: man kann sie viel zu oft nicht lesen.“ … ja aber.

    Erstens: Die Leute lieben Magazine. Und nicht unbedingt, weil sie gut lesbar sind.

    Zweitens: Das Werkzeug – individuelle Artikelgestalltung – hat doch nicht zwangsläufig schlechte Lesbarkeit zur Folge. Das ist doch eine Frage des Gestaltung. Chris aktuelle Beispiele sind durchaus disruptiv. Aber das kann ich mir auf der Stelle auch viel dezenter Vorstellen.

3 Pings

  1. […] Nacht noch schnell gelesen und gedanklich mit ins Bett genommen. Ich habe kein Argument gegen Nico’s Meinung. Muss ich […]

  2. […] der getrennten Themes erarbeiten. Im Zuge eines individuellen Designs, wie es beispielsweise bei Nico oder Gerrit diskutiert wird, hat man so recht viele […]

  3. […] Und es gibt auch schon die ersten bissigen Kommentare im voraus, schließlich war ich auch nicht wirklich überzeugt. Aber ich gehöre auch gewöhnlich nicht zu den Armeen von Gestal­tern, die auf […]