Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Ich hab da mal eine Idee

GEZ, Gebühren, TV, Radio, Mediatheken, Websites, Apps, hin- oder her: das ist doch alles ziemlich hahnebüchen, was das in Sachen Öffentlich-Rechtliche im Internet so zusammengeregelt, -prodzuiert und eben auch –geklagt wird. Hier also zum ersten und letzten Mal die ultimative Idee, wie der ganze Kram, den die öffentlich-rechtlichen von unserem GEZ-Zahler-Geld prodzuieren ins Internet (wo ja über kruz oder lang auch die TV-Sender selbst hin müssen) kommt, ohne immer wieder den Streit mit Verlagshäusern ausgesetzt zu sein (sei das nun berechtigt oder nicht).

Entschuldigen Sie bitte: Ihr Helm brennt!

Die Öffentlich-Rechtlichen richten einfach für die Zukunft ein frei verfügbares API ein, über das sich jeder vom Blogger bis zum Verlagshaus auf alle Zeiten an allen Inhalten der Sender in Form von Text, Audio und Video bedienen kann.

Verlagswebseiten können sich dort mit 100sek. Videos versorgen, oder die neuesten News abgreifen, Tatort-Communities Ausschnitte posten und ganz findige Programmierer können iPhone/Android/Web-Apps bauen. Und alle tanzen im Sonnenschein. Danke.

6 Kommentare

  1. Rolling on the floor laughing about the Bildunterschrift!

    Der Idee stimme ich als alter Öffreli-Fan latürnich zu 120% zu!

  2. Ich liebe Dich für solche Ideen! Simpel, gut. Zu gut, um Medienberater zu werden, aber diese Karriere dürftest Du ja nicht anstreben wollen ;-)

  3. Das wäre natürlich die ultimative Provokation — die Verlagshäuser wollen ja _weniger_ Zugang zu ÖR-Inhalten für alle, nicht mehr…

    Die BBC hat’s schon versucht — http://en.wikipedia.org/wiki/Backstage.bbc.co.uk — und ist gescheitert, weil die jetzt auch strenge Auflagen haben, was online erlaubt ist)

  4. Aber nur, wenn auch Champions League und Bundesliga.

  5. @Ingo ja, aber nicht falsch verstehen bitte, es soll keineswegs eine Provokation sein. Ebenso wie alle anderen, sollen sich die Verlagshäuser auch am GEZ-Zahler-Eigentum bedienen dürfen. ;)

    @Thomas Klar! Ich weiss aber jetzt noch nicht, wer das zahlen soll. :) Aber so macht das die Regierung ja auch mit ihren Ideen…

  6. @Nico: OK, aber wie naiv ist es, davon auszugehen, dass die Verlage die Inhalte der ÖR überhaupt wollen?

    Die müsste man ja auch erst für google umschreiben, damit sie „unique“ wirken und die richtigen Keywords bedienen. Da kann man gleich DPA nehmen (oder andere freie Quellen).

3 Pings

  1. […] und auf welchen Wegen diese verbreitetet werden sollen.Aus Anlass des jüngsten Konflikts greift Blogger Nico Brünjes in diesem Zusammenhang eine Idee auf, die nicht neu ist, aber zumindest nach meinem subjektiven Empfinden viel zu wenig Aufmerksamkeit […]

  2. […] eigenen Onlineangebote zu integrieren, oder sähen sie eine API eher als weitere Provokation, wie es ein Kommentaror auf Nico Brünjes’ Appell vermutet?Trotzdem bin ich fest davon überzeugt, dass es sich lohnt, für eine ÖR-API einzutreten […]

  3. […] mich gleich als Interessent gemeldet). Die Idee einer API wurde auch im Kontext dieser Klage von Nico Bruenjes und Martin Weigert unabhängig von der Ankündigung der Taageschau […]