Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Mal eben bingen?

Ich will gar nicht sagen warum, ich behaupte einfach es wäre wissenschaftliches Interesse, jedenfalls schaue ich mit meiner Liebsten derzeit Vampire Diaries. Das an sich ist ja noch nicht lustig. Wirklich witzig hingegen ist das Product Placement von Microsoft in der Serie. Man kennt das aus anderen Serien, die coolen Leute haben Macbooks, macht einer seinen Rechner an, landet er sofort bei Google. Hier ist es anders: hier wird allen Ernstes gebingt statt gegoogelt.

4 Kommentare

  1. Das ist bei Hawaii Five 0 noch viel übler. Die habe da im Büro unter anderem so ein Microsoft Surface Table oder was ähnliches rumstehen, Beweisfotos werden übers Skydrive geteilt (wird explizit namentlich erwähnt) und und und. Manchmal zeigen die die ganzen Interaktionen auf dem Bildschirm so deutlich wie in einem Werbespot.

  2. Würde mich ja an sich auch gar nicht stören, Productplacement ist halt unschön, aber es hat wohl sonst noch kein Mensch ich binge das mal für dich gesagt. Das ist ja so kulturpessimistisch ;)

  3. Das zog sich 2010 durch so ziemlich alle Fernsehserien. Großangelegte Aktion, von der man besser nicht wissen will, wieviel $ Microsoft dafür verbraten hat. Und allem Werbevolumen zum Trotz, assoziiere und subsumiere ich diese Aktion auch weiterhin mit einem “binge searching”. Das passt dann wenigstens, hihi.

  4. Da kann man mal wieder sehen, wie selten ich wirklich fern sehe…

2 Pings

  1. [...] Zu die­sem Film gibt es eigent­lich nur ein ver­blüf­fen­des Details zu bemer­ken: In der Vor­be­richt­er­stat­tung, im Intro und im Abspann wird man nicht müde, zu erwäh­nen, dass der Film auf dem gleich­na­mi­gen Spiel von Has­bro basiert, dass in Deutsch­land als “Schiffe ver­sen­ken” bekannt ist. Und auch wenn im Laufe des Fil­mes das eine oder andere Schiff ver­senkt wird, und auch wenn man sich große Mühe gege­ben hat, das Skript so nahe an eine durch­schnitt­li­che Par­tie Schif­fe­ver­sen­ken her­an­zu­brin­gen wie mög­lich (A2, Was­ser, C4 Was­ser, D3, Tref­fer), so muss man doch sagen, dass das in etwa so absurd ist, als würde jemand mal eben etwas bin­gen. [...]

  2. [...] Zu diesem Film gibt es eigentlich nur ein verblüffendes Details zu bemerken: In der Vorberichterstattung, im Intro und im Abspann wird man nicht müde, zu erwähnen, dass der Film auf dem gleichnamigen Spiel von Hasbro basiert, dass in Deutschland als "Schiffe versenken" bekannt ist. Und auch wenn im Laufe des Filmes das eine oder andere Schiff versenkt wird, und auch wenn man sich große Mühe gegeben hat, das Skript so nahe an eine durchschnittliche Partie Schiffeversenken heranzubringen wie möglich (A2, Wasser, C4 Wasser, D3, Treffer, usw. usf.), so muss man doch sagen, dass das in etwa so absurd ist, als würde jemand mal eben etwas bingen. [...]