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	<title>Codecandies</title>
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	<description>Das Weblog von Nico Brünjes.</description>
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		<title>Letzte Meldung</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 05:45:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Freunde, es ist soweit. Hier endet die Geschichte von Codecandies zun&#228;chst einmal. Wir haben uns einfach auseinander gelebt. Aber…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Freunde,</p>
<p>es ist soweit. Hier endet die Geschichte von Codecandies zun&#228;chst einmal. Wir haben uns einfach auseinander gelebt.</p>
<p>Aber es geht nat&#252;rlich an anderer Stelle weiter, diesmal unter meiner <em>personal brand</em>, n&#228;mlich unter: <a href="http://nicobruenjes.de/">nicobruenjes.de</a>.</p>
<p>Wir sehen uns dort.</p>
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		<title>Bahnfahrt von HL nach HH</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 07:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[schwachfug]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich liebte ein M&#228;dchen in L&#252;beck, da musste ich aber sehr schnell weg. Ich liebte ein M&#228;dchen in Reinfeld, war…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebte ein M&#228;dchen in L&#252;beck, da musste ich aber sehr schnell weg. </p>
<p>Ich liebte ein M&#228;dchen in Reinfeld, war klar das man damit nur reinf&#228;llt. </p>
<p>Ich liebte ein M&#228;dchen in Oldesloe, mit der wurde ich auch nie richtig froh.</p>
<p>Ich liebte ein M&#228;dchen in Hamburg, die hielt mich f&#252;r <a href="http://www.youtube.com/watch?v=jSTKVIJHJfc">Ingo Insterburg</a>.</p>
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		<title>Schreiben mit dem Nexus 7</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/09/21/schreiben-mit-dem-nexus-7/</link>
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		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 05:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[nexus]]></category>

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		<description><![CDATA[Schreiben kann man auf dem Nexus 7 ausgesprochen gut, solange man kein Buch verfassen will. Allerdings muss man meiner Meinung nach SwiftKey zukaufen, um auf ordentliche Geschwindigkeit zu kommen. Dann ist man iOS allerdings tats&#228;chlich &#252;berlegen, was ja schon mal einigerma&#223;en &#252;berraschend ist. Zum Schreiben empfehle ich Write, wegen des Journals und dem typographisch gelungenen Editiermodus. Meinen Workflow muss ich nun leider geringf&#252;gig anpassen. Damit kann ich leben. Notizen mache ich mit Flick Note.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nat&#252;rlich musste ich mich kurz nach der Anschaffung des Nexus auf die Suche nach einer App zum Verfassen von Artikeln und Notizen machen. Fr&#252;here kurze Tests mit Androidger&#228;ten waren nie gut verlaufen: (Bildschirm-) Tastaturen unter meiner W&#252;rde, langsame Reaktionszeiten, ungewohnte Fehlerkorrektur, ich hatte ein paar Vorurteile, zugegeben. Inzwischen jedoch tippe ich auf dem Nexus schneller als auf dem iPad. Zum einen habe ich ein paar sch&#246;ne Schreibprogramme getestet, zum anderen tippe ich kaum noch selbst: ich <em>lasse</em> gewisserma&#223;en tippen.</p>
<p><span id="more-5289"></span></p>
<h3>Tippen im Allgemeinen und Besonderen</h3>
<p>Nat&#252;rlich muss man sich an die Tastatur des Nexus erst einmal gew&#246;hnen. Das Tablet ist kleiner, d&#252;nner und leichter als das iPad, darum habe ich es ja gekauft, man kann es gut im Portr&#228;tmodus in der Hand halten und dabei tippen. Apples Tablet musste ich zum Schreiben immer vor mich ablegen. Auf dem Nexus kann ich sogar im Landscapemodus mit geteilter Tastatur relativ fehlerfrei schreiben, beim gro&#223;en iPad undenkbar.</p>
<p>Die Standard-Tastatur des Nexus ist allerdings nicht so sch&#246;n, hier h&#228;tte das iPad wieder die Nase vorn, g&#228;be es unter Android nicht die wundervolle M&#246;glichkeit auch Systemkomponenten wie die Tastatur zu &#228;ndern. Und so gibt es einige Programme, die eine ordentliche Tastatur zur Verf&#252;gung stellen. Ich habe mir <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.touchtype.swiftkey.tablet.trial">SwiftKey 3</a> ausgesucht, das neben einigen Tastaturlayouts und -designs, mannigfaltigen Einstellungsm&#246;glichkeiten und zus&#228;tzlichen Funktionen f&#252;r die Tastatur selbst, eine unglaubliche Fehlerkorrektur- und Vorschlagsengine mitbringt, die einen wirklich vom Hocker rei&#223;t.</p>
<h3>SwiftKey for the rescue</h3>
<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/swiftkey.png" alt="" title="swiftkey" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-5300" />SwiftKey lernt nicht nur w&#228;hrend der Eingabe von Text dazu, sondern man kann es individuell an seinen Schreibstil anpassen. Dies geschieht indem man dem Programm zum Beispiel den RSS-Feed seines Blogs zum Lernen gibt. Grandiose Idee muss ich mal sagen. Ebenso kann man dem Programm auch Zugang zu seinen Facebook- oder seinem Gmail-Account geben. Das w&#228;re vielleicht nicht so eine gute Idee. Hat das Programm jedenfalls den Schreibstil des Nutzers <em>gelernt</em>, macht es w&#228;hrend des Schreibens, fortan Vorschl&#228;ge welches Wort wohl gerade bei den eingetippten Buchstabenkombinationen gemeint sein k&#246;nnten. &#220;ber der Tastatur werden immer drei Vorschl&#228;ge angezeigt, die von Zeichen zu Zeichen immer besser werden. Oft stimmt schon nach ein bis zwei Buchstaben eins der W&#246;rter, typische Wortkombination werden auch direkt vorgeschlagen, bspw. &#8220;ein bis zwei&#8221;: ich gebe &#8216;e&#8217; ein, und es wird direkt &#8216;ein&#8217; vorgeschlagen, ich w&#228;hle den Vorschlag aus, und es wird direkt &#8216;bis&#8217; vorgeschlagen und danach gleich &#8216;zwei&#8217;. Das klappt so gut, dass es sich mitunter ein wenig spooky anf&#252;hlt. Es gibt ja <a href="http://www.damnyouautocorrect.com/">Webseiten</a>, die sich ausschlie&#223;lich mit fehlerhaften T9-Vorschl&#228;gen unter iOS besch&#228;ftigen. Was fehlt: Webseiten mit Texten, die allein von SwiftKey verfasst wurden. Ein Ausschnitt aus meiner Statistik: bisher 9.095 gesparte Tastenanschl&#228;ge, 4.180 korrigierte Tippfehler, 1.336 vervollst&#228;ndigte W&#246;rter.</p>
<h3>Schwierige Markierungsarbeiten</h3>
<p>Damit bewaffnet ist man nat&#252;rlich viel schneller als auf dem iPad oder iPhone. Und man macht wenig Fehler, weil man weniger selbst tippt. Das ist allerdings auch n&#246;tig, denn es gibt noch ein Problem, das ich unter Androidhabe: Textmarkierung und Navigation innerhalb eines Textes. Eigentlich finde ich die beiden Auswahldreiecke ganz praktisch, t&#228;ten sie nur einwandfrei funktionieren. Aber in einigen Programmen und vor allem auf Webseiten ist das Markieren und Kopieren von Text schlicht die H&#246;lle.  Kann sein, dass ich das Konzept noch nicht komplett umarmt habe, aber im Moment markiere ich permanent zu viel oder zu wenig, oft klappt es gar nicht. Dazu sei gesagt, dass auch auf dem iPad meine Wurstfinger beim Textmarkieren nicht immer hilfreich sind.</p>
<h3>Programme zum Schreiben</h3>
<p>Schreibprogramme gibt es f&#252;r das Nexus <a href="https://play.google.com/store/search?q=text+editor&amp;c=apps&amp;device=ga5ed5f41f2773df4">wie Sand am Meer</a>, der Trend zum distraction-free-writing ist auch hier abgekommen. Schreiben an sich ist ja noch keine echte Herausforderung f&#252;r ein Programm, ich sag mal, das beherrschen sie schon alle. Es kommt also auf die Form der Darstellung und etwaige Zusatzfunktionen an.<br />
Zum Workflow: Auf dem iPad nutze ich gew&#246;hnlich den <a href="http://www.iawriter.com/">iA Writer</a>, oder <a href="http://agiletortoise.com/drafts">Drafts</a>, ich schreibe in Markdown, das ich wahlweise nach HTML konvertiere, bevor der Text ins Blog kommt, oder ich nutze das <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/markdown-on-save/">MarkdownOnSave-Plugin</a> und <em>paste</em> direkt ins Blog, je nach Textart und L&#228;nge. Letzteres funktioniert auch in Android. Markdown zu HTML konvertieren,  daf&#252;r habe ich allerdings noch kein Programm gefunden. Direkt HTML-Code zu schreiben funktioniert f&#252;r mich auf beiden Plattformen nicht.</p>
<h3>Write, das Schreibjournal</h3>
<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/Write.png" alt="" title="Write" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-5299" /><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=uk.amimetic.journal.honeycomb">Write</a> (offiziell: »Write: Tablet Notepad/Journal«) bietet neben dem Schreiben an sich ein kleines Journal an, d.h. auf der Einstiegsseite werden die letzten Texte als Teaser, wie bei einem Weblog eben,  dargestellt. Dort kann man die Texte auch sortieren und durchsuchen. Write unterscheidet View- und Editiermodus, der Text wird ordentlich dargestellt und man kann bspw. zwischen unterschiedlichen Fonts und Schriftgr&#246;&#223;en w&#228;hlen. Markdown kann das Programm allerdings nicht umsetzen. Es exportiert zwar HTML auf die SD-Karte, aber wo ist da ohne Markdown der Sinn? Soll ich das etwas selbst tippen? Freundlicherweise kann man seine Texte in einer Dropbox speichern. Write hat einen Nachtmodus, schreibt also auch wei&#223; auf schwarz. Texte aus Write k&#246;nnen mit allen bekannten Diensten geshared werden. Write kostet 1,99 Euro.</p>
<p>Update: Nach dem letzten Update gibt es drei w&#228;hlbare Zeilenabst&#228;nde und Markdown-HTML-Export!</p>
<h3>Writer, inklusive Markdown</h3>
<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/writer.png" alt="" title="writer" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-5298" />Etwas einfacher ist der Ansatz von <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.jamesmc.writer">Writer</a>. Hier kann man nur halb soviel einstellen oder konfigurieren, daf&#252;r unterst&#252;tzt er Markdown dergestalt, dass &#220;berschriften, Listen etc. angezeigt werden. Links werden dabei aber leider nicht hervorgehoben. Die Oberfl&#228;che ist um einiges cleaner und minimalistischer als beim Write, in der &#220;bersicht sieht man schlicht alle Textdateien, man kann sie wahlweise alphabetisch oder zeitlich sortieren. Mehr gibt&#8217;s nicht. Writer ist kostenlos.</p>
<h3>Flick Note f&#252;r Notizen</h3>
<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/flicknote.png" alt="" title="flicknote" width="124" height="124" class="alignleft size-full wp-image-5297" /><a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=com.teragadgets.android.notes">Flick Note</a> ist eigentlich mehr ein Notizbuch, das sich bspw. auch mit <a href="http://www.simplenoteapp.com/">Simplenote</a> synchronisieren l&#228;sst. Auch dieser Client beherrscht ebenfalls Markdown, mit hervorgehobenen Links dazu, aber wieder keinen Export als HTML (obwohl man auch hier nach fast &#252;berall sharen kann). Er hat ebenfalls einen wei&#223; auf schwarz Modus, man kann sogar selbst die Farben f&#252;r Text,  Links und Hintergrund festlegen. Es kann zwischen drei Standardschriften und verschiedenen Schriftgr&#246;&#223;en gew&#228;hlt werden. Bl&#246;d allerdings: der Zeilenabstand ist in allen Modi viel zu klein, so dass der Text teilweise leider schwieriger als n&#246;tig zu lesen ist. In Flick Note kann man zudem auch noch ToDo-Listen f&#252;hren. Kostenpunkt: 3,78 Euro. Das Icon der App ist zum Weglaufen.</p>
<h3>Kein wirklicher Sieger</h3>
<p>Alle drei Programme geraten in akute Schwierigkeiten, wenn sie es mit gro&#223;en Textmengen zu tun bekommen: ein gro&#223;es XML-Dokument, das ich gerade im Speicher hatte, hat alle Kandidaten zum mehr oder weniger schnell zum Absturz gebracht. Writer braucht schon f&#252;r Texte wie diesen hier beim &#214;ffnen ein paar Sekunden in denen die Rechtschreibkorrektur l&#228;uft. Scrollt man in dieser Zeit das Dokument, springt es sofort wieder zum Ausgangspunkt zur&#252;ck. Da ist Write gen&#252;gsamer und blockiert nicht das UI, Flick Note ist beim &#214;ffnen von Dokumenten sogar blitzschnell. <del>Lustig ist irgendwie, dass das Write HTML exportieren kann, w&#228;hrend die anderen mit Markdown umgehen k&#246;nnen, aber nicht mit HTML.</del> Beides zusammen w&#228;re ja sehr sch&#246;n gewesen. Writer ist eher etwas f&#252;r kurze Notizen. Wof&#252;r sich aber besser Flick Note eignet, schon wegen der Simplenote-Anbindung. D&#228;mlicherweise kann man auch hier nicht nach HTML konvertieren. Writer hat die angenehmere Oberfl&#228;che, bei Write ist die Typografie besser.</p>
<h3>Fazit, tl;dr</h3>
<p>Schreiben kann man auf dem Nexus 7 ausgesprochen gut, solange man kein Buch verfassen will. Allerdings muss man meiner Meinung nach SwiftKey zukaufen, um auf ordentliche Geschwindigkeit zu kommen. Dann ist man iOS allerdings tats&#228;chlich &#252;berlegen, was ja schon mal einigerma&#223;en &#252;berraschend ist. Zum Schreiben empfehle ich Write, wegen des Journals und dem typographisch gelungenen Editiermodus. Meinen Workflow muss ich nun leider geringf&#252;gig anpassen. Damit kann ich leben. Notizen mache ich mit Flick Note.</p>
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		<title>Und das auch</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Sep 2012 06:28:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Man fragt sich, ob das wirklich alles so dramatisch ist: Comments are the radioactive waste of the Web [via]: I…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<p>Man fragt sich, ob das wirklich alles so dramatisch ist: <a href="http://blogs.telegraph.co.uk/technology/micwright/100007520/comments-are-the-radioactive-waste-of-the-web/" title="Comments are the radioactive waste of the Web">Comments are the radioactive waste of the Web</a> [<a href="http://daringfireball.net/linked/2012/09/17/comments-wright" title="John Gruber">via</a>]:</p>
<blockquote><p> I have been writing professionally for eight years – feel free to add your comments about getting a real job at this point. Working on a range of titles, I have seen the level of online debate get progressively worse. The situation is particularly bad for female colleagues who have the temerity to write or, worse, appear in a YouTube video. YouTube is home to the elite imperial guard of internet idiocy. </p>
</blockquote>
</li>
<li>
<p><a href="http://www.malte-welding.com/2012/09/17/bettina-wulff-und-das-netz-der-geruchte/" title="Bettina Wulff und das Netz der Ger&#252;chte">Bettina Wulff und das Netz der Ger&#252;chte</a> [<a href="http://wirres.net/article/articleview/6496/1/6/" title="wirres">via</a>]:</p>
<blockquote><p> Das Internet ist nicht das Fernsehen und auch kein elektronisches Buch oder eine digitale Zeitung, das Internet ist – nach und nach – die Sichtbarmachung der Gedanken aller Menschen mit Anschluss. Es ist so dumm, brillant, brutal und liebevoll wie die Gesamtheit aller Beteiligten. </p>
</blockquote>
</li>
<li>
<p>Von einem Bahn-API tr&#228;ume ich als pendelnder Entwickler schon lange,  aber <a href="http://blog.zeit.de/open-data/2012/09/17/bahn-opendata-google/" title="Kai Biermann: Die Bahn gibt ihre Daten lieber Google statt allen">die Bahn gibt ihre Daten lieber Google statt allen</a>:</p>
<blockquote><p>W&#252;rden die Daten jedem zur Verf&#252;gung stehen, h&#228;tte Google sie trotzdem in sein Produkt einbauen und damit Geld verdienen k&#246;nnen. Gleichzeitig aber w&#228;ren sie f&#252;r freie Entwickler eine Quelle gewesen, um eigene Ideen und vielleicht Produkte zu verwirklichen. Nicht umsonst gelten offene Daten als wirtschaftlicher Faktor.</p>
</blockquote>
</li>
<li>Zum Ausspannen: wirklich <a href="http://www.flickr.com/photos/coolbiere/sets/72157626675239963/with/6061829267/">grandiose Bilder von… Hong Kong</a>.</li>
<li>Alternative zu Photoshop? <a href="http://mac.appstorm.net/reviews/graphics/gimp-a-robust-freeware-image-editor/" title="GIMP: A Robust Freeware Image Editor">Vielleicht sollte man mal wieder einen Blick auf GIMP werfen?</a></li>
</ul>
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		<title>DIE ZEIT goes Android</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Sep 2012 16:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
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		<description><![CDATA[M&#246;glicherweise ist es an der einen oder anderen Stelle schon ein wenig durchgesickert, seit heute ist es nun aber auch…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>M&#246;glicherweise ist es an der einen oder anderen Stelle schon ein wenig durchgesickert, seit heute ist es nun aber auch <a href="http://www.zeitverlag.de/pressemitteilungen/die-zeit-app-ab-sofort-fur-android-tablets-trusted-shops-siegel-fur-das-digital-paket-der-zeit/">offiziell</a>: die ZEIT-App f&#252;r Android Tablets <em>ist draussen</em> und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.zeit.webapp.android">im Play Store erh&#228;ltlich</a> oder kann (allerdings nur auf Android Tablets) im <a href="https://webapp.zeit.de">Browser aufgerufen werden</a>. Es gibt eine Probeausgabe, die gratis verf&#252;gbar ist, wer mehr ZEIT will,  muss ein Abo abschlie&#223;en.</p>
<p>Die App basiert auf den HTML5-Webviews, die auch schon in der iPad-App genutzt werden. Das ganze wird per JS mit einem Ausgabenmanagement, Inhaltsverzeichnis, viel drumherum und einer Swipingengine versehen. L&#228;dt man sich eine Ausgabe herunter, wird sie in der Datenbank des Browsers abgelegt (derzeit noch ausschlie&#223;lich WebSQL, die IndexedDB-Komponente ist noch nicht fertig). Was an Grafik und Ged&#246;ns nicht zu einer Ausgabe geh&#246;rt wird &#252;ber ein <code>Cache Manifest</code> gespeichert und im <code>local storage</code> des Browsers landen auch ein paar Daten. So kann man dann die Ausgabe, die man sich heruntergeladen hat auch <a href="http://codecandies.de/2012/03/20/offline/">offline</a> anschauen, bspw. im Zug, ich bin da in den letzten Wochen begeisterter Tester gewesen. Das alles funktioniert mit dem Standardbrowser ab Android 3, besser aber im Chrome,  noch besser unter Android 4, nahezu perfekt auf <a href="http://codecandies.de/2012/09/04/habemus-nexus-7-3/">Nexus 7</a>.</p>
<p>Nun kommt also die Zeit der Bugfixes und Reparaturen, das ist klar bei dem, was da draussen an Android Ger&#228;ten herumgeistert. Wir haben zwar viele Tablets angeschafft und auf ihnen getestet, aber funktioniert und <em>funktioniert</em>,  naja,  man wei&#223; ja schon.</p>
<p>So eine App wird ja von einer ganze Horde Menschen erstellt und gebaut. Da sind die Redaktion(en), das Produktmanagement, Agenturen mit denen wir zusammen gearbeitet haben. Alles tofte Leute, ohne die wir keinen Schritt tun k&#246;nnten und denen ich hoffentlich nicht allzu sehr vor den Kopf stosse, wenn ich trotzdem an dieser Stelle ausschlie&#223;lich mein Team namentlich erw&#228;hne, das in den letzten Wochen wirklich Au&#223;ergew&#246;hnliches geleistet hat: <strong>Anika Szuppa</strong> und <strong>Arne Seemann</strong>. Thanx a lot.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lest das</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 17:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Wolfgang Blau: Auch das sch&#228;rfste Urheberrecht w&#252;rde den Verlagen nicht helfen Vor allem wir Journalisten haben uns bisher nicht mit…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<p><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wolfgang-blau-auch-das-schaerfste-urheberrecht-wuerde-den-verlagen-nicht-helfen/">Wolfgang Blau: Auch das sch&#228;rfste Urheberrecht w&#252;rde den Verlagen nicht helfen</a></p>
<blockquote><p> Vor allem wir Journalisten haben uns bisher nicht mit Ruhm bekleckert, wenn es darum ging, pers&#246;nliche Interessen in unserer redaktionellen Arbeit offen zu legen. Statt ehrlich zu sagen: »Wir haben Angst um unsere Jobs, wir haben Angst um unsere gesellschaftliche Relevanz und unsere berufliche Zukunft«, haben viele von uns die Urheberrechts-Debatte zu einer Debatte &#252;ber die Zukunft der Demokratie und gar der Kultur des Abendlandes hochstilisiert. </p>
</blockquote>
</li>
<li><a href="http://www.businessinsider.com/newspaper-advertising-collapse-2012-9">And now let us gasp in astonishment at what just happened to the newspaper business</a>.</li>
<li><a href="http://www.alistapart.com/articles/what-ate-the-periodical-a-primer-for-web-geeks/">What Ate the Periodical? A Primer for Web Geeks</a>. </li>
<li><a href="http://netzwertig.com/2012/09/12/journalismus-im-netz-die-unsitte-der-informationsfragmentierung/">Journalismus im Netz: Die Unsitte der Informationsfragmentierung</a></li>
</ul>
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		<title>Auf St. Pauli</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/09/15/auf-st-pauli/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 Sep 2012 06:11:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>

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		<description><![CDATA[Schilder haben die da auf Pauli, da muss man sich echt wundern.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/handvergroesserung.jpg" alt="" title="handvergroesserung" width="500" height="346" class="alignnone size-full wp-image-5245" /></p>
<p><span id="more-5244"></span></p>
<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/09/fussball.jpg" alt="" title="fussball" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-5248" /></p>
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		<title>Habemus Nexus 7</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 06:11:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[android]]></category>
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		<category><![CDATA[tablet]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen nenne ich ein Android-Tablet mein Eigen, wer h&#228;tte das gedacht?! Die Kombination aus Preis, Jelly Bean/Project…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen nenne ich ein Android-Tablet mein Eigen, wer h&#228;tte das gedacht?! Die Kombination aus Preis, Jelly Bean/<a href="http://www.golem.de/news/jelly-bean-project-butter-macht-android-4-1-deutlich-schneller-1206-92806.html">Project Butter</a> und dem wie ich finde handlichen Format hat wohl dazu gef&#252;hrt. Die zahlreichen Android-Tablets, die ich beruflich in den letzten Monaten in Augenschein nehmen konnte waren jedenfalls keine Werbung, insofern muss man sagen: <strong>trotz</strong> HTC, Sony, Acer und letztendlich <a href="http://codecandies.de/2012/03/29/es-wird-werden/">Medion</a> habe ich nun ein Nexus 7.</p>
<p><strong>Kurzer Einschub:</strong> Ich weiss ja nicht, ob sie es wussten… Nexus oder gar Nexus 7 sind keine sonderlich einfallsreichen Markennamen. In der Industriegeschichte gab es unter diesem Namen schon alles, vom Motorroller bis zum Sexspielzeug (einfach mal bei Amazon suchen). Au&#223;erdem ist der Nexus wie jeder weiss das d&#228;mliche Star-Trek-Konstrukt in dem Picard und Kirk aufeinandertreffen. Und sicherlich nicht zuletzt ist Nexus-6 eine Baureihe von Androiden (!!!) in Blade Runner.</p>
<p>Zun&#228;chst einmal zum Format, nur damit das klar ist: wenn demn&#228;chst das iPad mini kommt und alle pl&#246;tzlich voll auf <em>kleine</em> Tablets abfahren — also ich bin schon da. &#220;berpr&#252;ft jetzt schonmal, was ihr dazu in ein paar Wochen sagen wollt, nur so also Warunung. Ich steh&#8217; auf die sieben Zoll, vielleicht, weil ich so kleine <del>Pianisten-</del> Programmiererh&#228;nde habe, und beim iPad die geteilte Tastatur zwar wie f&#252;r mich gemacht ist, aber irgendwie dann doch nicht, weil ich damit nun mal nicht tippen kann. Geht einfach nicht. Das um Kilo leichtere Nexus liegt &#252;bertrieben ausgedr&#252;ckt beim Tippen in der Hand wie ein Feder, jedenfalls im Vergleich zum iPad. Und man verbrennt sich auch nicht die Flossen dabei; man merkt den Quadcore-Prozessor bei der Rechenleistung und nicht als Abw&#228;rme an den Fingern. Und ich will jetzt nicht behaupten, dass 216ppi <em>Retinadisplay</em> w&#228;ren, aber scharf ist der Nexusbildschirm trotzdem genug.</p>
<p>Aber das ist nat&#252;rlich am Ende alles unwichtig, wenn es keine Software zu kaufen oder wenigstens geschenkt gibt. Und das gebe ich gerne zu, der Google Play Store ist zwar <em>crowded</em>, aber die wenigsten Sachen machen einen guten Eindruck. Da ist viel Kleinkram, Abgekupfertes und viel alter Wein in neuen Schl&#228;uchen dabei. Und es scheint Vorschrift zu sein, <strong>keinerlei</strong> gut gestylte Icons zu haben. Finden kann man im Google Play tats&#228;chlich nur schwierig etwas, man braucht Blogs und Presseartikel, die einem den Weg zeigen. Aber, das ist ja im AppStore nicht anders. Allerdings: die wirklich wichtigen Apps gibt es alle auch f&#252;r Android: 1Password, Google Reader, Dropbox, Kindle, Evernote, WordPress, Twitter, Facebook…</p>
<p>Au&#223;erdem funktioniert das Suchen, die Eingabe per Sprache (IMHO besser als bei Siri und ohne Widerworte), Google Music (hatte noch all die Songs die ich w&#228;hrend der Beta einst hochlud, schluck), man kann Filme streamen (einen bekommt man auch geschenkt, obwohl… f&#252;r Transformers III ist ja geschenkt noch zu teuer), Mail mit Gmail und Exhange (!) funktioniert, Kalender geht, Kontakte sind alle drin und so fort.</p>
<p>Nur eine Sache: verdammt, warum um Himmels willen gibt es denn kein 3G/4G? Nun muss ich jedes Mal mit dem iPhone tethern… das ist doch irgendwie uncool. ;)</p>
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		<title>Ein guter Rat oder Vorschlag</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/08/30/leselinks-17/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 16:16:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum H&#246;ren: der neuen Neusprech Podcast ist lustig. Vor allem wie am Anfang vor Publikum &#252;ber das Design des Logos resp. Icons gestritten wird, ist schon legend&#228;r… kein Wunder, dass &#252;ber 2h mit den saufenden Atheisten (Google-Keyword) zusammengekommen sind (und die Produktion einen Monat gedauert hat).]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<p>Zum H&#246;ren: der neue <a href="http://neusprech.org/neusprechfunk-podcast-zwei/">Neusprech Podcast</a> ist lustig. Vor allem wie am Anfang vor Publikum &#252;ber das Design des Logos resp. Icons <em>gestritten</em> wird, ist schon legend&#228;r… kein Wunder, dass &#252;ber 2h mit den <em>saufenden Atheisten</em> (Google-Keyword) zusammengekommen sind (und die Produktion einen Monat gedauert hat).</p>
</li>
<li>
<p>Mal schnell ein kurzes Meeting! Luke Wroblewski ist ja quasi der Haus-und-Hof-Protokollant der <a href="http://aneventapart.com/">An Event Apart</a> Veranstaltungen (und eigentlich jedem anderen Kongress auf dieser Welt). Die minutes zu Kevin Hoffmanns Talk <a href="http://www.lukew.com/ff/entry.asp?1620">Designing Meetings to Work</a> sind f&#252;r jeden Meetinggeplagten eine wahre Goldgrube…</p>
</li>
<li>
<p>Echt genial ist mal wieder das Smashing Magazine, dass es geschafft hat, nicht nur hochinteressante und -brisante Inhalte zu pr&#228;sentieren, sondern auch noch v&#246;llig genial verpackt: <a href="http://mobile.smashingmagazine.com/2012/08/22/separate-mobile-responsive-website-presidential-smackdown/">Separate Mobile Website Vs. Responsive Website</a> am Beispiel der Kampagnenseiten im amerikanischen Pr&#228;sidentschaftswahlkampf.</p>
<blockquote><p>It just so happens that the two US presidential candidates have chosen different mobile strategies for their official websites. In the red corner is Republican candidate Mitt Romney’s dedicated mobile website, and in the blue corner is incumbent Barack Obama’s responsive website.</p>
</blockquote>
</li>
<li>
<p><strong>Webstandardsnachrichten:</strong> Obwohl nun endlich ein <a href="http://dvcs.w3.org/hg/html-proposals/raw-file/tip/responsive-images/responsive-images.html">Editor&#8217;s Draft</a> zum Thema responsive Bilder vorliegt, m&#252;ssen wir leider feststellen, <a href="http://www.brucelawson.co.uk/2012/editors-draft-picture-element/">dass wir von einer L&#246;sung des Problems noch meilenweit entfernt sind</a>.</p>
</li>
<li>
<p>In dem Zusammenhang vielleicht ein kleines <strong>Tutorial</strong>: <a href="http://www.onextrapixel.com/2012/08/27/creating-a-css3-responsive-menu/">Creating a CSS3 Responsive Menu</a>.</p>
</li>
<li>
<p>Und ganz praktisch: ein <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/lv?key=0AoUAJWmYgaHHdHZZWWpPQkx4eHpBaUxna3dyMGkzLUE&amp;pli=1">Google Doc mit <em>Device Viewport Widths</em></a> verlinkt von <a href="http://www.stuffandnonsense.co.uk/blog">Andy Clark</a>. Danke!</p>
</li>
<li>
<p>Auch sch&#246;n: <a href="http://necolas.github.com/normalize.css/">normalize.css</a> ist eine Alternative zu den etlichen <code>reset.css</code>.</p>
<li>
<p>Zum Schluss mal etwas zum Anschauen, n&#228;mlich diese <a href="http://www.zeit.de/karriere/2012-08/fs-buerowelten-2/">Bildergalerie von Gro&#223;raumb&#252;ros</a> in der auch das neue Redaktionsb&#252;ro meiner Arbeitgeber in Berlin vorkommt. Am <a href="http://www.zeit.de/karriere/2012-08/fs-buerowelten-2/seite-22">neuen Newsdesk</a> l&#228;uft auf den Monitoren eine… nennen wir es mal <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Installation_(Kunst)">Installation</a>, die ich zusammen mit Kollegen errichtet habe.</p>
</li>
</ul>
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		<title>Dead Can Dance 2012</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/08/29/dead-can-dance-2012/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Aug 2012 07:13:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[„Toward The Within” von Dead Can Dance geh&#246;rt zu meinen 15 Lieblingsplatten aller Zeiten. Aber das war 1994, nineties as…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/08/Dead-Can-Dance-Anastasis-500x451.jpeg" alt="" width="500" height="451" class="alignnone size-medium wp-image-5194" /></p>
<p>„Toward The Within” von Dead Can Dance <a href="http://codecandies.de/2011/08/04/15-platten/">geh&#246;rt zu meinen 15 Lieblingsplatten aller Zeiten</a>. Aber das war 1994, <em>nineties as can be</em>, 1996 haben <a href="http://www.lisagerrard.com/">Lisa Gerrard</a> und <a href="http://www.brendan-perry.com/">Brendan Perry</a> ihr letztes Studioalbum aufgenommen, 2005 waren sie das letzte Mal auf einer Best–of–Tour. Da h&#228;tte man jetzt nicht mit einem neuen Album rechnen m&#252;ssen.</p>
<p>Und doch ist es Mitte diesen Monats erschienen. Unter dem vielsagenden Titel „<a href="http://www.amazon.de/gp/product/B008DNNX6O/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B008DNNX6O&amp;linkCode=as2&amp;tag=codecandies-21" title="Amazon-Link">Anastasis</a>” (Auferstehung) sind die Meister der orchestralen D&#252;stermittelalterfolkweltmusik seit Mitte August einfach wieder da. Und sie haben mich direkt wieder in Ihren Bann geschlagen, gleich mit dem ersten Titel, „Children of the sun”, bin ich wieder vollkommen von Brendan Perrys Stimme abh&#228;ngig geworden.</p>
<p>Dabei scheint zun&#228;chst ein wenig Sterilit&#228;t die Wiederh&#246;rensfreude zu tr&#252;ben. Selten waren DCD-Songs so derartig sauber und klar auf den Punkt produziert, dass sie fast ein wenig zu glatt wirken. Der Eindruck l&#246;st sich allerdings, wenn man die Kopfh&#246;rer zu Hilfe nimmt, dann taucht man direkt ab in das alte, dunkle DCD-Universum. Nur das es halt dort nicht mehr ganz so dunkel ist, wie noch in den 90ern. Daf&#252;r lauern an allen Ecken alte Bekannte: orientalischer Sound mischt sich mit asiatischen Kl&#228;ngen und dem, was wir heute allgemein als „Musik f&#252;r Mittelalterm&#228;rkte” kennen. Das ist zwar wenig &#252;berraschend, aber eben so derma&#223;en Dead Can Dance, dass man nichts anderes erwarten durfte.</p>
<p>Nat&#252;rlich gehen DCD auch gleich auf Welttournee, alle Termine in Deutschland sind aber wohl schon ausverkauft. Der Teaser zum Album »Amnesia« ist als Download auf der <a href="http://www.deadcandance.com/">offiziellen Seite</a> erh&#228;ltlich.</p>
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		<title>1968</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 06:27:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Neil Armstrong (*1930, ✝2012) bei einem Testflug des “Lunar Landing Research Vehicle” (via). Gerade nochmal gut gegangen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=6Qhcs6qiHLI&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=6Qhcs6qiHLI</a></p>
</p>
<p>Neil Armstrong (*1930, ✝2012) bei einem Testflug des &#8220;Lunar Landing Research Vehicle&#8221; im Jahre 1968 (<a href="http://boingboing.net/2012/08/27/watch-neil-armstrong-narrowly.html">via</a>). Gerade nochmal gut gegangen.</p>
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		<title>Jemandem sagen, dass etwas sehr gut ist und dass man es benutzen soll</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/08/25/leselinks-16/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Aug 2012 06:42:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Da habe ich mich ja tats&#228;chlich ein wenig angesprochen gef&#252;hlt: Martin Weigert hat leider v&#246;llig Recht: als Twitter-Kritiker kommt man…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<p>Da habe ich mich ja tats&#228;chlich ein wenig angesprochen gef&#252;hlt: Martin Weigert hat leider v&#246;llig Recht: <a href="http://netzwertig.com/2012/08/24/unpopulaerer-strategiewechsel-die-unangenehme-machtlosigkeit-der-twitter-kritiker/">als Twitter-Kritiker kommt man sich derzeit ziemlich machtlos vor</a>. Andererseits: drauf gesch… Dustin Curtis <a href="http://dcurt.is/twitters-graph">schrob gerade sehr richtig</a> (<a href="http://daringfireball.net/linked/2012/08/23/black-widow">via</a>:</p>
<blockquote><p>The problem with this solution is that Twitter was built on the backs of the very developers it is now blocking. It now expects those developers to continue supporting Twitter by syndicating content into its platform, but it no longer wants to provide any value to developers in return. This is an extremely dangerous position because it creates resentment in the minds of the people most likely to influence the future. When the disruptive competitor comes along – when, not if – who are the developers going to side with?</p>
</blockquote>
</li>
<li>
<p>Ben fallen die scheinbar die Haare aus, was nat&#252;rlich <a href="http://anmutunddemut.de/2012/08/24/mannerhaar.html">eine schreiende Ungerechtigkeit ist</a>.</p>
<blockquote><p>Ich meine … was bei allen glatzk&#246;pfigen D&#228;monen des Tartaros soll denn das mal … bitte? Und wie immer bei solch unerh&#246;rten Entdeckungen kann ich nicht umhin, sowohl die Evolution als auch wahlweise den lieben Gott f&#252;r v&#246;llig durchgeknallt und unglaubw&#252;rdig zu betrachten.</p>
</blockquote>
<p>Meine hingegen werden langsam grau. Auch nicht viel besser, denn <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Haare#Grau">graue Haare gibt es gar nicht</a>! Mein Kopf ist ein einziges coiffeurm&#228;&#223;iges Bielefeld!</p>
</li>
<li>
<p>Also, jetzt hat sich <em>mobile</em> aber wirklich durchgesetzt, denn Mozilla hat nicht nur einen einigerma&#223;en ertr&#228;glichen Androidbrowser am Markt, sondern nun kommen auch endlich die WebApps dazu: <a href="http://digdug2k.wordpress.com/2012/08/24/webapps-on-android-are-comin/">WebApps on Android are comin’!</a></p>
<p>Bei Facebook <a href="https://www.facebook.com/notes/facebook-engineering/under-the-hood-rebuilding-facebook-for-ios/10151036091753920">hat man sich dagegen gerade von der HTML5-basierte App abgewandt</a> und eine iOS-native App gebaut.</p>
<blockquote>
<p>So, we rewrote Facebook for iOS from the ground up (I really did open up Xcode and click &#8220;New Project&#8221;) with a focus on quality and leveraging the advances that have been made in iOS development.</p>
</blockquote>
</li>
<li>Und das hat uns gerade noch gefehlt: <a href="http://notes.computernotizen.de/2012/08/23/de-mail-nennt-es-doch-einfach-e-fax/">nach De-Mail kommt nun das E-Fax</a>. Na dann, sch&#246;nes Wochenende.</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Was zum Lesen, zum Selbermachen und zum Lachen</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/08/23/leselinks-15/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/08/23/leselinks-15/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 06:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Das sind ja drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht. Why passwords have never been weaker—and crackers have…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das sind ja drei Dinge auf einmal. Das geht nun wirklich nicht.</p>
<ul>
<li>
<p><a href="http://arstechnica.com/security/2012/08/passwords-under-assault/" title="Ars technica: Why passwords have never been weaker…">Why passwords have never been weaker—and crackers have never been stronger</a> schl&#252;sselt noch einmal, ich sage mal auf Geekebene, das Passwort-Problem sehr genau auf.</p>
<blockquote><p>A PC running a single AMD Radeon HD7970 GPU, for instance, can try on average an astounding 8.2 billion password combinations each second, depending on the algorithm used to scramble them. Only a decade ago, such speeds were possible only when using pricey supercomputers.</p>
</blockquote>
</li>
<li>
<p>Da sieht man schon mal, wie kompliziert die Welt heute <ins>ist</ins>. Nicht jedoch in der Verlagsbranche, die hat den heiligen Gral bereits entdeckt und in einem Zug geleert, meint Nico Lumma: <a href="http://lumma.de/2012/08/23/alles-nur-eine-frage-der-technik/" title="Nico Lumma: Alles nur eine Frage der Technik">Alles nur eine Frage der Technik</a>. Prima, das bin ja ich (im Sinne von: wir sind IT, resistance is futile).</p>
</li>
<li>Beim Smashing Magazine gab&#8217;s gerade zwei sehr gute Artikel: <a href="http://coding.smashingmagazine.com/2012/08/20/towards-retina-web/">Towards A Retina Web</a> rekapituliert noch einmal das Retina-<em>Problem</em> und L&#246;sungsans&#228;tze, in <a href="http://uxdesign.smashingmagazine.com/2012/08/10/designing-device-orientation-portrait-landscape/">Designing For Device Orientation: From Portrait To Landscape</a> zeigt Avi Itzkovitch an einigen Beispielen, wie man unterschiedliche Ger&#228;teausrichtungen nutzen kann.</p>
</li>
<li>
<p>Ein sch&#246;ner Tutorial-Link: die <em>Digital Photography School</em> ist prima und hat nocheinmal zusammengefasst: <a href="http://digital-photography-school.com/best-of-dps-have-you-read-these-15-most-popular-photography-tutorials-yet">Best of dPS: Have You Read these 15 Popular Photography Tutorials Yet?</a></p>
</li>
<li>Und zum Schluss ein Lacher: <a href="http://littlefacemitt.tumblr.com/">Little Face Mitt</a> sammelt Fotos von Mitt Romney mit sehr kleinem Gesicht (via <a href="http://boingboing.net/2012/08/22/little-face-mitt.html">Boing Boing</a>).</p>
</li>
</ul>
<p>Have a nice day!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deutschland, August 1992</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/08/22/deutschland-august-1992/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/08/22/deutschland-august-1992/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 08:36:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Wochen war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Rostock, in Warnem&#252;nde um genau zu sein. Auf dem Weg in das Ostseebad, kommt man am „Sonnenblumenhaus” vorbei, dem Geb&#228;ude, in dem vor 20 Jahren die zentrale Aufnahmestelle f&#252;r Asylbewerber untergebracht war und vor dem vier Tage lang, ohne sinnvolles Eingreifen von Polizei und Politik, die Krawalle von Rostock stattfanden. Ganz ehrlich gesagt, ist mir heute noch mulmig, wenn ich am Ort des Pogroms vorbeifahren soll. Die Bilder gehen mir auch nach 20 Jahren nur schwer aus dem Kopf.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/08/Rostock-Lichtenhagen_Sonnenblumenhaus-500x614.jpeg" alt="" width="500" height="614" class="alignnone size-medium wp-image-5156" />
<p class="copyright">Foto: Sonnenblumenhaus in Rostock-Lichtenhagen, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Rostock-Lichtenhagen_Sonnenblumenhaus.jpg&amp;filetimestamp=20070820002816">CC lizensiert vom mc005</a></p>
</div>
<p>Vor ein paar Wochen war ich zum ersten Mal in meinem Leben in Rostock, in Warnem&#252;nde um genau zu sein. Auf dem Weg in das Ostseebad, kommt man am „Sonnenblumenhaus” vorbei, dem Geb&#228;ude, in dem vor 20 Jahren die zentrale Aufnahmestelle f&#252;r Asylbewerber untergebracht war und vor dem vier Tage lang, ohne sinnvolles Eingreifen von Polizei und Politik, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ausschreitungen_von_Rostock-Lichtenhagen">die Krawalle von Rostock stattfanden</a>. Ganz ehrlich gesagt, ist mir heute noch mulmig, wenn ich am Ort des Pogroms vorbeifahren soll. Die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=3JrZop1sAMY">Bilder</a> gehen mir auch nach 20 Jahren nur schwer aus dem Kopf.</p>
<p>Die Ereignisse von damals haben mein Verh&#228;ltnis zu Ostdeutschland lange gest&#246;rt, was aber gl&#252;cklicherweise reparabel war. Nachhaltig zerst&#246;rt haben sie allerdings mein Verh&#228;ltnis zur Politik. Denn statt einzugreifen, Solidarit&#228;t mit den Opfern zu zeigen oder wenigstens f&#252;r schnelle Hilfe zu sorgen, nutzten CDU, CSU, FDP <strong>und</strong> SPD die Pogromn&#228;chte als Ausrede f&#252;r die Abschaffung des Grundrechts auf Asyl. Die SPD musste dazu, initiiert von Bj&#246;rn Engholm und Oskar Lafontaine (!!!), die Petersberger Wende vollf&#252;hren, man k&#246;nnte es auch als <em>Rolle rechtsw&#228;rts</em> bezeichnen. Das Ganze war der Gipfel einer bis dahin einzigartigen Propagandawelle, die sich durch alle Medien zog. Aussagen vom angeblichen <a href="http://www.hdg.de/lemo/objekte/pict/WegeInDieGegenwart_plakatREPAsylrecht/">vollen Boot</a> geh&#246;rten da genauso dazu, wie die <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/titel/SP/1991/37/300/titel.jpg">Titelbilder</a> des <a href="http://wissen.spiegel.de/wissen/titel/SP/1992/15/300/titel.jpg">Spiegel</a>. Insofern ist der Begriff von der <a href="ww.amazon.de/Politische-Brandstiftung-Rostock-Asylbewerberheim-Flammen/dp/336001040X/"><em>politischen Brandstiftung</em></a> nicht weit hergeholt, man spricht auch von einer <a href="http://www.publikative.org/2012/08/22/die-konformistische-revolte/">konformistischen Revolte</a>.</p>
<p>Wenn wir heute auf die Ausschreitungen damals zur&#252;ckblicken, sollten wir den Gesamtzusammenhang der Ereignisse nicht aus den Augen verlieren, einen Blick werfen auf das Deutschland, das es damals war. Und daraus lernen. Und den einen oder anderen noch aktiven Politiker mal fragen, wo er damals stand, als die Mollies auf die Balkone flogen.</p>
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		<title>Mal eben bingen?</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Aug 2012 06:10:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich will gar nicht sagen warum, ich behaupte einfach es w&#228;re <a href="http://anmutunddemut.de/2012/01/09/der-vampir-eine-einleitung.html">wissenschaftliches Interesse</a>, jedenfalls schaue ich mit meiner Liebsten derzeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vampire_Diaries">Vampire Diaries</a>. Das an sich ist ja noch nicht lustig. Wirklich witzig hingegen ist das Product Placement von Microsoft in der Serie. Man kennt das aus anderen Serien, die coolen Leute haben Macbooks, macht einer seinen Rechner an, landet er sofort bei Google. Hier ist es anders: hier wird allen Ernstes <em>gebingt</em> statt gegoogelt.</p>
<p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=talcGAOj9YQ&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=talcGAOj9YQ</a></p></p>
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		<title>XHR mit CORS</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Aug 2012 19:58:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal habe ich das Gef&#252;hl ich werde langsam alt. Obwohl ich meine, so ziemlich jede neue Technik aus dem Hause…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal habe ich das Gef&#252;hl ich werde langsam alt. Obwohl ich meine, so ziemlich jede neue Technik aus dem Hause HTML5, Javascript und CSS3 auf dem Schirm zu haben, tendiere ich doch zeitweise noch zu konservativer Herangehensweise bei Projekten. Der alte Zwang Browser wie IE7 oder gar 6 unterst&#252;tzen zu m&#252;ssen sitzt einem scheinbar als schlechter Berater im Nacken. Aber <a href="http://caniuse.com">can I use</a> hilft dem gerne ab.</p>
<p>Bei einem aktuellen Projekt haben wir nun, weil der <a href="http://arnalyse.de">Kollege gegen&#252;ber</a> nicht geschlafen hat, das erste Mal <abbr title="Cross Origin Ressource Sharing">CORS</abbr> eingesetzt und ehrlich gesagt, ich bin von den Socken. Seit uns das Modewort AJAX begegnet ist, schlagen wir uns ja nun mit Same-Domain-, Same-Server- kurz <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Same-Origin-Policy">Same-Origin-Policies</a> herum, die einem Crossdomain-<abbr title="XMLHttpRequest">XHR</abbr> verbieten. Alle Bestrebungen, diese Regeln zu umgehen: reines Gehacke. Mit dem Einsatz von <a href="http://www.w3.org/TR/cors/">CORS</a> ist das vorbei. CORS ist dabei nicht mal neu, aber erst jetzt <a href="http://caniuse.com/#search=cors">so langsam anwendbar</a>.</p>
<p>Wenn man Zugriff auf die Server hat, die an der Kommunikation beteiligt sind, ist die Sache so einfach, <a href="http://enable-cors.org/">als w&#252;rde man einem Kind den Lutscher klauen</a>. Hier mal eben der n&#246;tige Code f&#252;r die Apache Konfiguration:</p>
<pre><code>Header set Access-Control-Allow-Origin *</code></pre>
<p>Der Server sendet eine Headerzeile mehr (in der einfachsten m&#246;glichen Konfiguration), und der Browser (alles moderne nach IE7, mit kleinen Einschr&#228;nkungen bei IE9) weiss: Kommunikation erlaubt. Und dann klappt’s auch mit dem AJAX, so wie man sich das immer vorgestellt hat. <a href="http://www.nczonline.net/blog/2010/05/25/cross-domain-ajax-with-cross-origin-resource-sharing/">Eins</a>! <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/HTTP_access_control">Setzen</a>! Weitermachen!</p>
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		<title>Sublime Text 2</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Aug 2012 07:44:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als Chuck Norris Webdeveloper braucht man meiner Meinung nach, neben einer ordentlichen Shell und einem modernen Webbrowser, nur noch einen…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Als <del>Chuck Norris</del> Webdeveloper braucht man meiner Meinung nach, neben einer ordentlichen Shell und einem modernen Webbrowser, nur noch einen <em>vern&#252;nftigen</em> Texteditor. Ein guter Browser ist heutzutage <a href="http://jtaby.com/2012/04/23/modern-web-development-part-1.html" title="Modern Web Development">leicht zu finden</a> und auf der Shell kann man die n&#246;tigen Datei&#252;bertragungen durchf&#252;hren. Nur mit dem Texteditor tun sich viele nicht so leicht. Dort ist man vielmehr <a href="http://grochtdreis.de/weblog/2012/08/02/die-ewige-suche-nach-dem-richtigen-editor/" title="Jens Grochtdreis: Die ewige Suche nach dem richtigen Editor">auf einer ewigen Suche</a>.</p>
<p>Speziell bei Macusern tritt bei diesem Thema in letzter Zeit der Angstschweiss auf die Stirn. Schuld daran ist Textmate, bzw. Textmate 2. Die unbeliebte, bisher nur als Alpha erh&#228;ltliche, Nachfolgeversion des bislang beliebten Texteditors Textmate, wurde <a href="http://blog.macromates.com/2012/textmate-2-at-github/" title="TextMate 2 at GitHub">zu Open Source erkl&#228;rt</a>. Nach der langen Zeit ohne sichtbare Weiterentwicklung, wohl eher ein schlechtes Zeichen f&#252;r die Zukunft des Programms.</p>
<p>Sich an einen Texteditor zu gew&#246;hnen erfordert bekannterma&#223;en viel Zeit und Geduld. Entwickler und Editor sind nur schwer voneinander zu trennen. Wobei der geneigte Entwickler zwar gerne neues ausprobiert, selten aber wirklich wechselt, da er meist feststellt, dass die &#252;ber Jahre eintrainierten Tastenkombinationen &#8211; die Combos der Webentwicklung sozusagen &#8211; neu gelernt werden m&#252;ssen. Und Texteditoren k&#246;nnen, trotz des zun&#228;chst eingeschr&#228;nkt wirkenden Anwendungsgebietes, wirkliche Featuremonster sein. Nur nutzen einem diese Features nichts, wenn sie auf unbekannten Tastenkombos liegen oder solchen, die man sich f&#252;r andere Aktionen gemerkt hat. Au&#223;erdem muss der Editor im Umgang mit dem Entwickler den richtigen Ton treffen. Kein Witz: Codecompletion wird gern genommen, aber bitte ohne die Geschw&#228;tzigkeit einer Monster-IDE wie bspw. Eclipse. Bei solchen Programmen ist man ja nie sicher, ob man noch selbst programmiert, oder schon selbst programmiert wird. Und dann soll alles nat&#252;rlich auch noch chick und slick aussehen… </p>
<p>Getrieben von dem sich abzeichnenden Ende der Textmate-&#196;ra hatte ich vor Wochen mal <a href="http://www.sublimetext.com/2" title="Sublime Text 2">Sublime Text 2</a>, einen Editor, den es sowohl f&#252;r Mac, als auch f&#252;r Windows und Linux gibt, angetestet. Sublime Text 2 (ST2) ist anders, das muss man schon zugeben, und vor allem in der Art, wie man Einstellungen vornimmt, &#252;berhaupt nicht Mac-OS-like, man braucht einfach ein wenig Anlauf um zu verstehen, das darin ein Monsterfeature liegt. </p>
<p>In ST2 kann man alles konfigurieren. Wirklich alles. Alle Einstellungen, vom Theme bis zur Zuweisung von Tastenk&#252;rzeln, werden in JSON-Dateien verwaltet. Und nun kommt das non-macianische: man editiert direkt diese JSON-Dateien, um Einstellungen vorzunehmen. Das schr&#228;nkt den Nutzerkreis nat&#252;rlich zun&#228;chst mal ein wenig ein. Konfigurationen k&#246;nnen auf verschiedenen Ebenen vorgenommen werden, bspw. per User, per Projekt oder auch per Programmiersprache. Erweitert wird ST2 mit <a href="http://www.sublimetext.com/forum/viewforum.php?f=5&amp;sid=ea4854f3f651dfc3b78ab749efea" title="Sublime Forum: Plugin Announcements">Plugins</a>, die dann wieder mit eigenen Einstellungsdateien daherkommen. </p>
<p>Durch die Konfiguration auf Dateiebene entsteht nicht nur der Vorteil, dass man seine Config wunderbar backuppen und &#252;ber mehrere Rechner teilen kann (bspw. per Dropbox), sondern man kann sie auch anderen Leute, zum Beispiel Kollegen im Projekt weitergeben. So kann man bspw. in einem Projekt die Codingstyles mithilfe voreingestellter Einr&#252;ckungen und dem Plugin <a href="https://github.com/Kronuz/SublimeLinter" title="SublimeLinter on Github">Sublime Linter</a> und der Weitergabe dessen Einstellungsfiles vorgeben. Wie genial ist das bitte?</p>
<p>ST2 kann Textmate Themes und Bundles &#252;bernehmen. Man findet relativ schnell <a href="https://github.com/buymeasoda/soda-theme">ansprechende Themes </a> und <a href="http://wbond.net/sublime_packages/community">Plugins kiloweise</a>. Aber auch ohne Erweiterungen kann ST2 einige Dinge, die andere Editoren nicht hinbekommen, bspw. multiples selektieren und editieren von Text, ausgefeilte Suchfunktionen, eine gute Projektverwaltung und wenn man wirklich will, kann man ST2 auch Vim emulieren lassen. Es gibt eine <a href="http://www.sublimetext.com/docs/2/" title="Dokumentation"></a>, aber die <a href="http://docs.sublimetext.info/en/latest/index.html">unoffizielle Doku</a> ist noch besser.</p>
<p>TL;DR: Sublime Text 2 ist ein guter Texteditor mit unglaublichen Einstellungsm&#246;glichkeiten. Die Einstiegsh&#252;rde ist hoch, aber nach kurzer Zeit &#252;berwindbar, was auf jeden Fall ein lohnenswerter Zeitaufwand ist.</p>
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		<title>Links zum Wochenende</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Aug 2012 08:05:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[links]]></category>

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		<description><![CDATA[Der news is a river Gedanke ist wieder zur&#252;ck, weil Anil Dash alles als Stream ver&#246;ffentlichen will, was jetzt noch…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>
<p>Der <em>news is a river</em> Gedanke ist wieder zur&#252;ck, weil <a href="http://dashes.com/anil/2012/08/stop-publishing-web-pages.html">Anil Dash alles als Stream ver&#246;ffentlichen will</a>, was jetzt noch in Seiten- und Artikelform daherkommt. Sch&#246;n dazu sind <a href="http://wirres.net/article/articleview/6447/1/6/">Felix Schwenzels Anmerkungen</a> mit weiteren guten Links.</p>
</li>
<li>
<p><a href="http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/kopenhagen-radwanderweg-soll-arztkosten-senken-a-850351.html">Highway f&#252;rs Rad</a>: in Kopenhagen werden Schnellstra&#223;en f&#252;r Radfahrer gebaut.</p>
<blockquote><p>Wenn das gesamte Schnellroutennetz steht, hoffen sie auf Einsparungen bei den Gesundheitskosten in H&#246;he von 40 Millionen Euro pro Jahr. Denn Radfahren st&#228;rkt unter anderem das Herz-Kreislauf-System und erspart somit langfristig teure Behandlungen wie zum Beispiel nach einem Herzinfarkt. Trotz des erh&#246;hten Unfallrisikos und der eingeatmeten Abgase ist Radfahren n&#228;mlich gesundheitsf&#246;rdernd. Nach Berechnungen &#246;sterreichischer Forscher liegt der gesundheitliche Einspareffekt bei fast 90 Cent &#8211; und zwar pro Kilometer.</p>
</blockquote>
</li>
<li><a href="http://css-tricks.com/css-style-guides/">CSS Style Guides</a></li>
<li>
<p><a href="http://bradfrostweb.com/blog/mobile/the-many-faces-of-mobile-first/">the many faces of ‘mobile first&#8217;</a>:</p>
<blockquote><p>The mobile-first population primarily (or only) accesses the digital world through their mobile devices. Mobile reaches 87% of the world’s population, and is more pervasive than any other mass medium. In fact, more people have access to mobile phones than to running water. Mobile-first web users are on the rise as well. 31% of US citizens use mobile devices as their primary way of accessing the web, and that figure is much much higher in other regions.</p>
</blockquote>
</li>
<li><a href="http://www.peterkroener.de/aenderungen-in-der-neuen-css3-farbverlauf-syntax-ohne-vendor-prefix/">&#196;nderungen in der neuen CSS3-Farbverlauf-Syntax (ohne Vendor-Prefix)</a></li>
<li>
<p> Jacob Nielsen: <q>What makes a website good will also give it a high SERP rank, but overly tricky search engine optimization can undermine the user experience.</q> <a href="http://www.useit.com/alertbox/seo-ux.html">SEO and Usability</a>.</p>
</li>
<li><a href="http://www.scoutingny.com/?p=5781">Is This George Jetson’s New York City Apartment??</a></li>
<li><a href="http://tos-dr.info/">ToS;DR</a></li>
<li><a href="http://vowe.net/archives/013377.html">Send Growl notifications to Mountain Lion Notification Center</a></li>
<li><a href="http://www.theverge.com/2012/8/17/3244598/what-is-a-nerd">What is a nerd?</a></li>
</ul>
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		<title>Blåvand</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 12:05:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dänemark]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/08/Foto-500x375.jpg" alt="" title="sand" width="500" height="375" class="alignnone size-medium wp-image-5111" /></p>
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		</item>
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		<title>Twitter Angst</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Aug 2012 06:49:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann in den n&#228;chsten Tagen werde ich meinen 6.000sten Tweet absetzen, wahrscheinlich wieder ein Linktipp an meine immer noch weit…]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann in den n&#228;chsten Tagen werde ich meinen 6.000sten Tweet absetzen, wahrscheinlich wieder ein Linktipp an meine immer noch weit unter Tausend <em>follower</em>. Das stellt jetzt keine &#252;berbordende Aktivit&#228;t dar, eher unterer Durchschnitt f&#252;r einen Dauernetzaktivisten wie meiner einer, aber das ist immer noch 300% mehr Aufmerksamkeit, als ich meinem Blog im letzten Jahr zu kommen liess. So langsam denke ich aber ernsthaft &#252;ber einen Ausstieg nach.</p>
<p>Seit einigen Monaten k&#252;ndigt sich ja nun schon an, was wir nun <a href="https://dev.twitter.com/blog/changes-coming-to-twitter-api">schwarz auf weiss von Twitter bekommen haben</a>: Twitter hat sich entschlossen, ab nun <a href="http://www.marco.org/2012/08/16/twitter-api-changes">gegen die Entwickler und API-Nutzer</a> im Ecosystem rund um das 140-Zeichen-Imperium vorzugehen. Das trifft mich zun&#228;chst nur mittelbar, in kleineren Projekten, in denen ich die API genutzt habe, beim Client den ich bisher noch benutze, der aber in Zukunft vielleicht aufgeben muss, bei Diensten, die ich rund um Twitter nutze und die vielleicht aufgeben werden. Aber es ist die Idee die z&#228;hlt und die Idee, die hinter Twitters API-Regeln steht und das ist nun mal derselbe beschissene <em>so called walled garden</em> wie ihn schon FB hochgezogen hat, nach der <a href="http://codecandies.de/2011/09/26/the-facebook-angst/">Facebook Angst</a> kommt nun also ganz nat&#252;rlich die <em>Twitter Angst</em>.</p>
<p>Das Problem dabei sind jedoch meines Erachtens gar nicht mehr Twitter oder Facebook oder Google+ oder <em>whatsoever</em>, sondern das Prinzip an sich. Das WebTwoOh ist nicht nur vorbei, es ist grandios gescheitert. Wir m&#252;ssen feststellen, dass wir uns etwas vormachen, wenn wir glauben StartUps, also Firmen, also auf Gewinnerzielung ausgerichtete Unternehmungen w&#252;rden das freie Internet erhalten und gegen die Eingriffsversuche von Staaten verteidigen. Das ist Tineff! Pseudoliberales Gefasel. Das Gegenteil ist der Fall. Die Firmen saugen unsere <em>free speech</em> aus uns raus und wenn sie genug Content zusammengerafft haben, ziehen sie einen elektronischen Zaun darum und weisen uns die T&#252;r. Twitter hatte meines Erachtens nach die M&#246;glichkeit es richtig zu machen, aber stattdessen hat man dort genau die falschen Schl&#252;sse gezogen. Das wiegt schwerer als das Beispiel Facebook, das von Anfang an zur Nutzerausbeutung erdacht war.</p>
<p>Aber was ist jetzt die Alternative, wenn wir sagen: das Internet geht nicht mit Staaten und wir lernen, das Internet geht nicht mit Firmen?</p>
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