Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Hidden Gems of HTML5: classList

Mit HTML5 ist Schluss mit element.className.search(/aClassName/); und ähnlichem Schlunz.

The Why of Wat

Adam Iley ist so nett allen, die über WAT gelacht haben, zu erklären, was da so witzig war. Davon wird JS (oder Ruby) nicht besser, aber man weiss, worauf man schauen muss…

Ebenso auf stackoverflow.

Via fwebdev.

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… ich wollte wirklich wirklich wirklich einen ganz langen Beitrag über Sinn und Unsinn verschiedener User Experience Ansätze für unterschiedlich mobile Endgeräte unter besonderer Berücksichtigung von Text- und Bildcontent, montags ziwschen 19.00 und 22.00 Uhr und der Veröffentlichung von Eilmeldungen im RSS-Feed.

Stattdessen…

Jean Michel Jarres Oxygen gehört für mich seit Jahren zu den Dauerbrennern mainstreamiger elektronischer Musik. Hier stellt der Meister sein Orchester vor.

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Das war eine anstregende und lange Woche, da ist leider einiges liegen geblieben, vor allem noch ein paar Links, die noch irgendwo hin gehören. Zum Beispiel in diesen Artikel.

Zunächst etwas musikalisches: das Kreislauf Netlabel kommt diese Woche mit gleich zwei Releases, die ich empfehlen kann, ohne sie selbst gehört zu haben, so bin ich eben: Goner presents Time to melt ist die 115. Kreislauf und im Bereich Downtempo, Trip Hop angesiedelt. Lad’ ich mir gerade runter. Was man mit Kreislauf 116 nicht machen kann, dies ist nämlich die 115 als 7″ Vinyl Single, eine extrem limitierte Auflage, wie ich annehme. Interessant, das die gleichen Stücke nun als Detroit, Dubsteb und IDM klassifiziert sind, aber vielleicht ist das auch nur ein Fehler im Waschzettel äh CMS.

Wer Home-Office machen darf, aber dann Motivationsprobleme bekommt findet diese Woche Hilfe beim Lifehacker, ich bin immer wieder fasziniert, wie ernst sich die Jungs teilweise selbst nehmen. Aber gut, ist ja auch ein ernstes Thema. Ich selbst beobachte bei mir derlei Probleme auch, vor allem wenn ich train office mache. Da starre ich oft auf meinen Desktop, vielleicht wegen des Hintergrundbildes?

Apropos Bilder, die NASA hat ein ziemlich aufregendes Bild des Erde veröffentlich, da kann man sich auch mal ein Poster von drucken und sich dann ganz klitzeklein fühlen. Oder man fühlt sich groß, wie Google zum Beispiel, denn Google will alles und wir alle helfen mit. Codecandies Kommentatoren und Autoren empfehlen dagegen u.a. Duck Duck Go.

Ich habe mich diese Woche mal nicht zu Kim Schmitz geäußert, von dem krieg ich Pickel am Ar… Ars Technica hat zu Kim (würg) Dotcom ein wirklich ausführliches Feature mit grausigen deutschsprachigen Videoausschnitten, die genau belegen, warum ich den Typen hasse und mir Smudo nicht mehr in die Stereoanlage kommt in den nächsten Jahren…

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Noch mal im Fahrwasser meines Ambient Artikels von dieser Woche. Via WFMU’s Beware of the Blog.

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Die filter bubble ist ja auch eines dieser Schreckensphänomene, die allerorten an die Klowand gekritzelt werden. Dabei gibt es ja durchaus Gelegenheiten, wo einem das wohl zu Pass käme, wenn mal ordentlich gefiltert würde.

Wohnung suchen schwer gemacht

Mal angenommen ich suchte eine Wohnung und wohnte in einer Stadt, in der man nicht über Zeitungsanzeigen an eine Wohnung kommt. In dieser Stadt finden beinahe alle Wohnungsbesichtigungen am Sonntag statt, weil dort Sonntags die Zeitung mit den Wohnungsanzeigen erscheint. True Story. Also verabreden sich Makler, Vormieter und Wohnungsbesitzer mit ihren zukünftigen neuen Mietern, wenn ich noch ruhig schlafe. Meist sind sogar die Besichtigungstermine noch zu Zeiten, zu denen ich noch nicht aufgestanden bin! Am Sonntag! Derart benachteiligt bleibt einem ja nichts anderes übrig, als die einschlägigen Internetportale zu nutzen.

Dort kann man sich wenigstens auch gleich ohne Besichtigungstermin, Fotos der Wohnungen ansehen, und die Suchergebnisse nach vielen Kriterien filtern: Anzahl der Zimmer, Quadratmeter, Wohngebiet, Preis, und etliche Ausstattungsmerkmale. Und mit dieser eingeschränkten Suche kann man sich dann einen Newsletter schicken lassen. So bekomme ich regelmäßig nur Wohnungsangebote, die 100%ig passen. Hatte ich gedacht.

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Mandarinen

Wir sind alle Individuen…

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Es ist etwas faul im Staate Dänemark, soviel ist wohl klar. Google, einst Anbieter des kleinen Suchschlitzes mit dem »don’t be evil« Habitus, generiert sich zum alles einsaugenden Suchmonopolisten. Apple verkommt vom Designerstück zur Consumer-Electronics-Klitsche mit Patentanwaltsarmee. Zuckerberg versucht sich das Internet durch die Nase zu ziehen. Microsoft war schon immer eklig. Ein einzelner, als WhatWG getarnter Mann hat das W3C besetzt und mit HTML5 ausgeräuchert. Die Regierungen wollen das Internet wegreglementieren, weil ihnen die Contentindustrie im Nacken sitzt. Und so weiter und so fort. Zusammengefasst: we’re all doomed!

Keiner weiss wie es weiter gehen soll. Was für einen Rechner kaufe ich mir morgen, ohne gleich in die Hände eines Monopolisten, Patentfaschisten oder Pleitegeiers zu geraten? Muss sich wirklich jeder einen eigenen Server anschaffen, damit er sicher und werbefrei Emails verschicken und empfangen kann? Muss der dann zu Hause stehen, oder in einem Rechenzentrum? Amazons Cloud ist wohl eher ein no-go?

Mein Internetanbieter wurde von meinem Telefonanbieter gefressen, alles wird blau. Ist das gut? Soll ich kündigen? Das Netz oder das Telefon? Oder beides? Welche Daten darf ich noch von mir Preis geben? Ist schon der Name gefährlich, brauche ich ein Pseudonym? Wie kann ich dann anonym einen eigenen Server mieten? Wer findet mich noch und mit welcher Suchmaschine? Will ich gefunden werden? Vor wem muss ich mich eigentlich mehr fürchten, vor Facebook oder der Regierung, die meine Verkehrsdaten will? Vor Politkern, die nicht mal Email richtig verstehen?

Es ist zum Panik bekommen. Jetzt mal Butter bei die Fische: was sollen wir tun?

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Music for situations hat mal jemand über Ambient gesagt, Musik für ungenannte Situationen. Das Wort selbst ist schon so weich und kuschelig, vor allem, wenn man es nicht englisch, sondern deutsch ausspricht: ambiente Musik. Schön.

Was ich als Ambient bezeichne, ist ein weites Feld, das irgendwo im Osten von esoterischen Yoga-Klängen, im Westen von extremst minimalistischem Detroittechno, im Norden von finnischem Elektrogefrickel und im Süden von Dub begrenzt wird. Erfunden hat’s natürlich, na wer?! Richtig, der Brian Eno, weiss zumindest die Wikipedia. Was hörbar seine Roots in der Krautrockära hat, bevorzuge ich noch vor den Naturgeräuschen. Walgesänge gehen gar nicht mehr, Schritte im Schnee hingegen sind ein einmaliges Klangerlebnis.

Musik eben, die einen mitnimmt. Ich will nicht die psychedelischen Vergleiche aus der Schublade kramen, aber mit der richtigen Ambientmusik geht man tatsächlich auf Reisen. Und der Weg ist dabei sowas von das Ziel.

Es gab Zeiten, da holte man sich seinen Kick im Nachtprogramm von Bayern III, in der Space-Night. Im letzten Jahrhundert war ich auch auf ein oder zwei Parties, wo es eine ordentliche Chill-Out-Zone mit richtig ambienter Musik gab. Ich habe auch ein paar CDs im Regal, allesamt aber kaputt gespielt, Nächte durch auf Repeat. Pete Namlook beispielsweise, oder »Music for Coffeeshops«. Heute findet man glücklicherweise im Netz jede Menge Ambient. Erstaunlich viel. Einen Podcast verlinke ich mal eines der besten Beispiele: A strange isolated place. Da gibt’s genug zu hören für ein ganzes Jahr Wanderschaft…