Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Lampe

Manchmal geht einem ja ein Licht auf, an anderen Tagen steht man dafür um so mehr im Wald.

Nur für die Akten, eine Art, unterschiedlich große Bilder in den Content zu bekommen…

Testseite (Fenster fröhlich groß und klein ziehen).

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A Brief, Incomplete, and Mostly Wrong History of Programming Languages

1964 – John Kemeny and Thomas Kurtz create BASIC, an unstructured programming language for non-computer scientists.

1965 – Kemeny and Kurtz go to 1964.

Via @divya.

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2012 soll das Jahr werden, in dem Microsoft die ersten Windows-8-Tablets auf den Markt bringen will. Das ist angesichts der Situation—Apple hat nicht nur technologisch, sondern auch markttechnisch einen Vorsprung von über zwei Jahren—ein sehr ambitioniertes Vorhaben. Android-Tablets sind derzeit ein Nischenprodukt, alle anderen Versuche in den Markt zu kommen sind bisher schief gegangen, siehe Blackberry und HP.

Microsoft CEO Steve Ballmer

Man muss sich schon fragen, was Microsoft überhaupt bieten will, um wenigstens ein paar Leute zum Kauf eines metro-style Tablets zu bewegen. Steve Ballmer hat zwar gerade einen Haufen Entwickler auf Metro eingeschworen, die wollen aber eher für die multimillionen Userbasis von Windows 7 entwickeln. Ob dabei dann wirklich Apps entstehen, die auch für die Touchsteuerung geeignet sind: eher fraglich. Zumal auch ein Win-8-Tablet kaum einen Intelprozessor haben wird, wenn es in Sachen Akkulaufzeit bspw. konkurrenzfähig sein soll. Falls ein M$-Vertragspartner nicht gerade noch etwas erfindet, wird das ein ARM-Prozesor sein. Womit keine Intel-Apps laufen werden, so einfach out-of-the-box. Also keine alten und auch nicht gleich massenweise neue Apps. Wieviele Apps der Apple Appstore zu diesem Zeitpunkt wohl anzubieten hat?

Einen Vorteil des späten Launch könnte Microsoft natürlich nutzen: falls Apple nicht noch zwischenzeitlich mit einem iPad 3 kommt, könnte man hardwaretechnisch auftrumpfen und mehr Speicher, mehr Auflösung etc. bieten. Da sind wir aber bei Microsofts nächsten Problem: es kontrolliert nicht die Hardware. Man hat in Redmond nur wenig oder keinen Einfluss darauf, auf welchen Geräten Win-8 am Ende läuft. Klar, man kann Vorgaben machen und restriktiv lizensieren, aber ob man sich das dann auch leisten kann halte ich für sehr fragwürdig. Bis dahin bereitet die Breite der Hardwareplattform aber auf jeden Fall ernsthafte Probleme, die Entwicklung für ein einziges Gerät (verschiedener Entwicklungsstufen) ist sicherlich einfacher. Allerdings, das muss man auch zählen, hat Microsoft einen großen Erfahrungsschatz in Sachen Hardwareplattform. Ungleich komplizierter bleibt die Aufgabe aber trotzdem.

Der Blick in die Glaskugel: Ich schreibe diesen Artikel auf einem iPad, habe also schon deswegen die Apple-Brille auf. Würde man mich allerdings fragen, würde ich sagen, Microsoft kann es auch gleich bleiben lassen. Gern würde ich ein echtes Konkurrenzprodukt zum iPad sehen, nur Microsoft wird es nicht liefern können. Man wird am Ende genauso dumm dastehen wie RIM oder HP und schon bei der Produktpräsentation Dinge sagen müssen wie: …nie als Konkurrenzprodukt zum iPad geplant… und …eine gänzlich andere Produktgruppe als das iPad… etc. Traurig.

A view inside a nuclear reactor

Bilder einer ferngesteuerten Endoskopiekamera aus dem Innern des Reaktor #2 in Fukushima. Nicht das man viel erkennen könnte…

Retesting the input types

PPK setzt seine Kompatibilitätsforschungen für die neuen HTML5 Inputtypen fort. Noch fern der Nutzbarkeit, das alles.

Der Stock im Arsch wird nie zum Rückgrat.

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Elphinstone Winning Washington marathon (LOC)

Da ist zum Beispiel dieser Bundesbahn-Schaffner, dem ich relativ regelmäßig begegne. Er trägt immer eine etwas veraltete Uniform, die Version, wo die Schaffnermütze so ein wenig nach Mao-Poster aussieht.

Der Mann ist immer korrekt und immer freundlich. Und er ist konsequent. Mutmaßlich hat er nämlich mit seinem Arbeitgeber und seiner Arbeit selbst wohl auch, irgendwann abgeschlossen. Er hat sich komplett davon getrennt. Die Auswirkung sind lustig, weil sie so konsequent inkonsequent sind. Wenn der Mann also eine Durchsage macht, spricht er immer im Namen der Deutsche Bahn AG. Wo andere selbst die Leute im Zug begrüßen sagt er: Die Deutsche Bahn AG begrüßt sie im Zug von …, oder … hat eine Verspätung von fünf Minuten, die Deutsche Bahn AG bittet hierfür um Entschuldigung, …die Deutsche Bahn AG freut sich sie wieder in ihren Zügen begrüßen zu dürfen.

Andere signalisieren, dass sie Verantwortung übernehmen, indem sie die Ich-Form wählen. Oder sie verstecken sich auch hinter ihrem Arbeitgeber, dann ist von Wir die Rede. Unser Mao-Schaffner lehnt jede Verantwortung ab, mit einer Konsequenz, die beängstigend ist, erscheint jedoch jeden Morgen pünktlich zur Maloche. Und wird das auch noch die nächsten 30 Jahre machen. Sehr konsequent, aber inkonsequent.

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Verpassen kann man viele Dinge. Den Zug beispielsweise, eine Art Verpassen, die mich immer sehr schwer trifft. Oder den Anschluss, wieder eine Formulierung aus dem Fahrplandeutsch, die aber trotzdem inzwischen etwas anderes bedeutet.

Den Anschluss zu verpassen, in seiner heutigen Bedeutung, kann je nach Fall mehr oder weniger schwerwiegend sein. Wenn man zum Beispiel in Sachen Computerspiele den Anschluss verliert, auf seiner alten 360 immer noch als Niko Bellic durch die Nacht zieht und Tauben abschiesst, anstatt bei Minecraft virtuelle Bauernhöfe zu bauen, dann ist das wenig schwerwiegend. Mithin kann man behaupten: da habe ich nichts verpasst.

Ist man allerdings im Internetbusiness tätig, kann es sehr wichtig sein, den Anschluss nicht zu verpassen. Dabei muss man ja nicht alles mitmachen. Bloss weil man ein Auge auf Facebook, Instagram oder Pinterest hat, muss man ja noch lange keine Nacktfotos dort einstellen, oder sein Blog dahin verlegen. Professionelle Distanz darf bestehen bleiben, dann verpasst man nichts, auch nicht den Anschluss.

Lasst es Euch gut gehen.