Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Soeben ist YUI 2.3.0 erschienen, natürlich wieder mit einer Menge an Erweiterungen und Neuerungen. Yahoo geht ganz deutlich den Weg zu einem schwergewichtigen Javascript-Framework weiter, weg von der Utility-Sammlung hin zum »Alles-aus-einer-Hand-Tool« für die Websiteentwicklung. Das machen die neuen Komponenten deutlich:

Die LoadingUtilities erinnern doch sehr an Dojo. Ich traue dem YUI-Team ohne weiteres zu, das vernünftig umzusetzen, denn trotz der guten Idee, funktionierten gerade diese Funktionen bei unseren Dojo-Experimenten nur sehr unbefriedigend und noch dazu nahezu ohne Debuggingmöglichkeit. Wir haben genau wegen dieser Komponenten den Einsatz von Dojo im produktiven Umfeld gekippt, ich hoffe bei YUI funktioniert das besser.

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Wenn man das Gefühl hat, seine Vorgesetzten seien hinter einem her, es ist mehr Arbeit da, als man jemals bewältigen kann, man keine Zeit bekommt, seine Aufgaben ordentlich zu erledigen, die Lust am Aufstehen verliert und auch keine rechte Lust zur Nahrungsaufnahme mehr verspürt, kann das daran liegen, dass man für einen großen deutschen Verlag arbeitet oder es kündigt sich das gefürchtete Burnout-Syndrom an. Das kann man in einem Test [via] schnell überprüfen. Dann aber bitte wieder fix zurück an die Arbeit, meine Herren! ;)

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XRAY, ein Javascriptbookmarklet für Firefox (Camino, Mozilla), verleiht dem geneigten Webentwickler die Röntgenbrille, von der wir als Jugendliche immer geträumt haben. Einfach den XRAY-Button in die Bookmarkleiste ziehen und schon offenbart jeder Klick auf ein Element einer Seite – nunja, keine nachten Tatsachen, aber dafür genaueste Informationen über den DOM-Zweigs des jeweiligen Elementes, seine Abmessungen und etliche weitere Infos, die man sie brauchen kann, wenn man Webseiten strickt. Genau das Richtige für den schnellen Blick unters Kleid… unter die Haube einer Website. [via Shaun Inman]

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Die XING-Gruppen habe ich bisher eher vernachlässigt,warum auch immer. Es gibt allerdings jetzt mal eine WordPress-Gruppe [via Sprechblase]. Ich hab mich mal angemeldet…

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Nach Jahren mal wieder bei Dubara gewesen.

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High scalibility ist ein Weblog über eben jenes: »Building bigger, faster, more reliable Websites.« Das Blog läuft auf Drupal (Zufall?). [via]

Wesentlich mehr Buzz als Chris Wilson erzeugte Brendan Eich (CTO der Mozilla Foundation), der über die zukünftigen Entwicklungen für die Mozilla-Browser sprach und große Dinge anzukündigen hatte: IronMonkey und ScreamingMonkey. IronMonkey ist ein IronRuby/IronPython-Mapping auf »Tamarin«, der Open-Source-Implementation von ECMAScript4. Damit wird es letztendlich möglich werden, Ruby und Python im Browser zu nutzen. ScreamingMonkey soll das Ganze dann auf den Internet Explorer portieren.

Mehr dazu bei The Voidspace:

The end result is that Firefox should be ‘natively’ scriptable with IronPython and IronRuby, and possibly that you will be able to create applications on the Mozilla platform with these languages instead of JavaScript.

This is great news, but it still vapourware – this is just the announcement of the project start.

www.voidspace.org.uk

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Ajaxian berichtet natürlich ausführlich von »The Ajax Experience« und von Chris Wilsons (Internet Explorer Platform Architect) Auftritt dort.

Einigermaßen interessant sind Wilsons Hinweise, wie man den Internet Explorer zu einer Debugging-Umgebung ausbaut:

What are your top 5 tips to making IE a good debugging env?

(Microsoft Download Center)
1. Install Visual Web Developer Express.
2-4. Get IE Debug Toolbar.
5. Keep updating the debug toolbar.
6. Get the full version of Expression Web Designer. (it’s pay-for so he’s making it #6).
oh, and #3. Fiddler[.]

ajaxian.com

Es fehlt der Hinweis auf Firebug, den es als Firebug Lite auch für IE und andere Browser gibt (…ich weiss: www.gebetsmuehle.de…). Einen wichtigen Tipp für Entwickler unterr Vista hat Wilson allerdings noch parat: IE läuft dort standardmäßig in einer Sandbox (»Protection Mode«), die Verbindungen des Programms zu anderen Prozessen und umgekehrt verhindert. Zur Nutzung der Debugging-Tools, muss man dies ausschalten.

Offenbar wurde Wilson auch gefragt (frech?), ob er »Firefox« als Entwicklungsbrowser empfehlen würde. Dazu liess er sich nicht hinreissen, merkte aber an, dass man zunächst »standardgemäß« entickeln solle und dann in verschiedenen Browsern testen müsse.

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Hmmm… bis auf den Arbeitsort liest sich dieses Stellenangebot ja eigentlich ganz gut. Obwohl: ich spiele keine WoW und zum Rauchen würde ich ja auch niemals auf den Balkon gehen.

Aber die werten Mitleser/Kollegen sollten sich das vielleicht mal ansehen.

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Das Yahoo-Developer-Team bringt mit YSlow etwas interessantes: ein Firefox-AddOn für ein Firefox-AddOn, namentlich für Firebug. Das Plugin-Plugin fügt der Firebug-Ansicht einen neuen Reiter hinzu, in dem die Performance einer Website ausgiebig getestet und analysiert werden kann. In drei »Views« – Performance, Stats und Components – kann man den Ladehemmnissen auf den Leib rücken und so die Performance einer Site verbessern. Außerdem gibt es einige Tools wie bspw. JSLint.

Das waren nun alles Informationen aus dem Yahoo-Developer-Network, ausprobieren konnte ich das heute morgen leider noch nicht, da der Download nicht wie gewünscht funktionierte, ein Praxis-Test steht also noch aus.