Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Nicht ganz, aber dicht dran:

On paper, a daily news magazine employs just one “web” employee. His title is webmaster, although he is really a developer, and he is slowly being squeezed out. The actual web development work—and there is a ton of it, every day—is performed by two IT staffers. A half dozen other folks work on page templates and site image production; on paper, they are graphic designers. The site is directed by a committee representing the editorial, advertising, and marketing departments. But regardless of their placement on the org chart, they are really web people, making web content and web layout decisions that are then executed by the “graphic designers” and “IT guys.” In all, nearly fifteen workers toil over the magazine’s website each day, yet the magazine’s web “staff” consists of one guy who’s about to take an early retirement.

www.zeldman.com

Webdesign, the hidden profression. Yepp.

Dunstan Diaz, User Interface Engineer bei Google und Erfinder des CSS Naked Day, hat sieben nützliche Javascript-Techniken gesammelt, die man sicherlich ohne weiteres als best practice für die Entwicklung grosser JS-Projekte hernehmen kann. Nichts für Anfänger, wie so oft bei Javascript.

Neben den sechs praktischen Fällen, bei denen man gleich noch ein wenig mehr über die berühmt, berüchtigten Closures lernen kann, gefällt mir Tipp Nr. 7 eigentlich am besten. Hier wird uns ganz abseits von Codebeispielen empfohlen, das Rad neu zu erfinden! Hehe, ein Tipp den man selten in Sachen Programmierung hört, der aber widerspiegelt, auf welche Abwege man sich bei JS begeben kann, wenn man beispiele aus dem Netz blind abtippt oder lediglich anpasst. Zum einen ist das Netz verseucht mit schlechten, veralteten oder hanebüchenen Tipps und Code, zum anderen kommt man mit abschreiben niemals über den zweiten Anstieg der Lernkurve (»Jetzt kannst Du Javascript – nun lerne richtig Javascript!«) hinweg.

Das allseits beliebte A List Apart Magazin veranstaltet eine Umfrage unter den programmierenden, entwickelnden und schreibenden Netizens: rund 37 Fragen, die man schnell hinter sich bringen kann, zu gewinnen gibt’s auch etwas und von den Ergebnissen partizipieren wir dann alle im Magazin. Los, mitmachen!

Auf die Idee muss man auch erst mal kommen: das Smashing Magazine hat 35 prominenten Webdesignern jeweils 5 Fragen über Webdesign gestellt. Herausgekommen sind 175 Antworten mit Tipps und Hinweisen darauf, wie die bekanntesten Webdesigner arbeiten. Und, wenig überraschend, alle Kochen mit Wasser. Denn: viel Neues findet sich in diesen Antworten nicht, wer regelmäßig Webrecherche betreibt, kann und wird alle genannten Techniken, Schriften, Ansätze kennen. Aber das ist ja nicht schlimm, denn zum einen ist das ein sehr guter Überblick, zum anderen beweist es, wie stark die weltweite Onlinecommunity der Webdesigner ist.

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Nico [via Cool Hunting]

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Mist. Gerade ist man mal so richtig sauer auf Google, weil sie sich mehr als Datenkrake als die Guten generieren, da kommen die Jungs wieder mit einer knallhart genialen Sache um die Ecke: der Google AJAX Feeds API.

With the AJAX Feed API, you can download any public Atom or RSS feed using only JavaScript, so you can easily mash up feeds with your content and other APIs like the Google Maps API.

code.google.com

Damit löst sich dann auch schon wieder eins der Probleme, die man als AJAX-Programmierer so haben kann, wenn man Feeds in die Anwendungs einbauen will: eine zwischengeschalteter Proxy kann nun entfallen, um domainübergreifend auf Feeds zuzugreifen. Und ab dort wird’s dann auch noch komfortabel: denn um das Format des Quellfeeds muss man sich auch keine Gedanken mehr machen, RSS 0.9 bis 0.irgendwas, RSS 2, Atom, wird alles schön von Google einplaniert und als JSON abgeliefert.

Mal ganz ehrlich: find’ ich wirklich prima.

Gleich noch ein Update: Ajaxian hat dazu natürlich wieder eine längere Story und auch gleich eine schöne Beispielanwendung.

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Sam Sethi ist offenbar Mitglied in verschiedenen Social Networks und bringt es auf den Punkt:

I recently joined Twitter, Xing, Jaiku and OpenCoffee and in each case I had to recreate my social network manually by inviting the very same people to join me on the latest greatest new social network. I would love to have exported my XFN/FOAF network from one of my sites like LinkedIn and then uploaded it e.g Twitter would then automatically check to see which of my existing contacts was already registered with Twitter and enable me to reconnect quickly with them. The remainder my social network that was not already on Twitter would then get an invite form created from me asking them to join.

www.vecosys.com

Tatsächlich sind die sozialen Netzwerke zwar sozial, aber abgeschlossen, obwohl bspw. mit FOAF und XFN Techniken/Formate zur Verügung stehen, die das Ex- und Importieren der persönlichen Daten zumindest rudimentär ermöglichen sollten. Stattdessen gehen die Daten immer nur rein ins Netzwerk, selten heraus. Bedenkenswert.

Mehr dazu auf Open Gardens, einer Initiative für das Open Web.

Manchmal fragt man sich aber doch, ob bekannte Webdesigner wie Jon Hicks nicht einfach zu viel Zeit haben. Anders kann ich mir kaum erklären, wie man genug spare time finden kann, um ein komplettes CSS-Theme für Google Reader vorzulegen. Respekt! [Via Simon Willison.]

Its not trying to be original or ‘better’ than the default theme, it’s just trying to make it look like a Mac OS X app – that’s all I want!

www.hicksdesign.co.uk

Kann man nicht anders sagen: das hat wirklich geklappt! In Firefox fügt man das User-Stylesheet am besten mit der wunderbaren Erweiterung Stylish hinzu, eines der Firefox-Plugins, die man sowieso haben sollte (um so schöne Sachen zu machen wie: .ad {display:none !important;} **gg), aber auch andere Browser, wie Camino, Safari, Opera oder OmniWeb lassen sich zur Benutzung site-spezifischer Stylesheets überreden. Im Web 5.0 gestalten wir dann alle unsere Seiten so, wie wir sie sehen wollen. ;)

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NetNewsWire unterstützt in den aktuellen Betas der Version 3 Microformate!, berichtet Microformatique.

Kann sich das endlich flächendeckend durchsetzen, bitte!?

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Google ruft zum Google Developer Day am 31. Mai 2007, auch nach Hamburg!

Focusing on the theme “Building Blocks for Better Web Applications,” Google Developer Day will explore innovative uses of Google developer products to create and enhance applications, integrate with Google services and reach millions of users on Google and beyond.[...]

Google engineers and product experts at each location will lead sessions in topic areas such as, “Developing with Geo: Google Maps, Google Earth and SketchUp,” “Tools for Better Web Development: The Google Web Toolkit, Open Source and Other Developer Initiatives” and “Mashups and More: AJAX, Google Gadgets and the Google Data APIs.”

www.google.com

Holla die Waldfee, da will man ja vielleicht hin. Klar, eigentlich lieber nach Mountain View, aber wenn’s sein muss, reicht mir auch Hamburg. Obwohl: so richtig Google Developer will ich mich ja nun auch nicht schimpfen, **gg. [via Ajaxian].