JSON Security
JSON ist ein super Sache. Man kann aber auch sehr dumme Sachen damit machen. Und dann steht man schnell im Hemd da. Nicht gut. [via]
JSON ist ein super Sache. Man kann aber auch sehr dumme Sachen damit machen. Und dann steht man schnell im Hemd da. Nicht gut. [via]
Unser aller Lieblings-Doku-Tool SelfHTML wurde soeeben auf Version 8.1.2 upgedatet. Viel hat sich getan: Bugs wurden beseitigt, endlich neue Browser-Icons eingeführt, CSS 2.1 eingepflegt und die CSS-Sidebar um CSS3-Module ergänzt (etc.pp.).
Auch wenn dieses Update gutes Hoffen lässt, so sind die Streitigkeiten wohl noch nicht schlussendlich beigelegt bzw. Lösungen gefunden:
Eine sofortige Aktualisierung der Online-Version auf de.selfhtml.org nach inhaltlichen Änderungen wäre technisch kein Problem, ließe die Download-Version jedoch außer Acht. Die künftige Vorgangsweise wird derzeit noch abgestimmt.[...]
Was die aktive Mitarbeit an der Dokumentation betrifft, so sind die Fragen, auf die das SELFHTML-Wiki eine Antwort sein sollte noch nicht geklärt.
Naja, Erbsenzählerei. SelfHTML läuft auch im zwölften Jahr ihres Bestehens weiter. Und das ist auch gut so.
Gestern hat mir jemand gesagt, »der Trend geht ja eher zu Desktop-Anwendungen!«, was ungefähr so gemeint war wie »das Internet setzt sich sowieso nicht durch«. Und siehe da, nachdem Google seinen Applikationsservice aufgebohrt hat, Firefox 3.0 mit Offlinefunktionalitäten daher kommen wird, jetzt der Knüller: Adobe baut eine webbasierte Version von Photoshop. Da fehlen einem wirklich die Worte.
One might expect that a background browser window would do nothing. However, that is a fairly naive assumption once you take a look at the kind of Web content that exists today.
Kleine Anekdote: es gibt Firewalls (und/oder Proxies, keine Ahnung, da bin Anwender), die bei allen eingehenden Dateien bestimmte Tags bzw. Zeichenketten ausfiltern, bspw. object durch obje!t o.ä. ersetzen. Doch gibt es. Hinter einer solchen Firewall funktionieren alle Anwendungen nicht, in den im JS-Code das native Javascript-Objekt erweitert wird: Object.extend… (je nach Library). Kein Witz: bspw. kein script.aculo.us und auch kein jQuery-Interface-Plugin. No go. Kein Basecamp, und, und und… ist eigentlich nicht zum Lachen.
Da braucht man sich über Usability keine Gedanken zu machen. Falls man das aber doch will (und das wollt ihr, AJAX-Entwickler, ganz sicher), dann kann man hier einen guten Ansatz finden: ajax.stealthsettings.com: Usability Guidelines/Defining Usability. Wer Herrn Nielsen so mag wie ich, der ersetze beim Lesen einfach alle Referenzen auf ihn durch den gesunden Menschenverstand. ;)
Es gibt eine neue Version von jQuery: 1.1.2., ein Bugfix-Release, dass einige interessante (von mir zumindest weitestgehend bisher unbemerkte) Bugs beseitigen soll:
- Change: Event handlers (like element.onclick) are now removed when no more functions are bound to the event.
- Fixed: DOM Manipulations for form elements.
- Fixed: jQuery.isFunction to return false on nodes.
- Fixed: jQuery.className.has, escaping regex characters in className (for metadata)
- Fixed: an issue in IE where an event on a cloned element is fired during a .clone() inside of an event handler.
- Fixed: IE ID selectors selecting by the name attribute.
- Changed: Events are now internally stored in elem.$events rather than elem.events (due to a nasty bug relating to DOM 0 expandos).
- Changed: .attr(‘href’) is now consistent in all browsers.
- Changed: @href is now consistent in all browsers.
- Fixed: the slideDown flickering bug.
- Fixed: Having a \r endline in $(“…”) caused a never-ending loop.
- Fixed: IE6 AJAX memory leak
- Fixed: bug in pushStack, reporting an element at [0] in a jQuery object with length 0
Und weil man gerade dabei ist (und weil es natürlich immer noch weitere Bugs gibt), ist auch schon die Version 1.1.3. in Arbeit. Wer übrigens noch eine Version vor 1.1. verwendet, sollte nun langsam mal die switch machen.

Eben noch über unobtrusive Flash philosophiert, da kommt es gerannt. swfIR heisst ein neues Tool aus dem Hause Happy Cog. Ein Tool, das alles kann sozusagen:
swfIR (swf Image Replacement) is here to solve some of the design limitations of the standard HTML image and its widely-accepted associated CSS values, while still supporting standards-based design concepts. Using the dark arts of JavaScript and Flash, swfIR gives you the ability to apply an assortment of visual effects to any or all images on your website. Through progressive enhancement, it looks through your page and can easily add some new flavor to standard image styling.
Da könnte man nun einwenden, »Flash für Bilder? Böse! Böse! Böse!« und sieht bei mir dank Adblock Plus auch zunächst mal ein wenig seltsam aus, aber da lasse ich mal anderen den Vortritt.
Via Fab. Jeffrey Zeldman.
Erfreulicherweise verweist gerade Netzfühling hierher. Vielen Dank dafür, natürlich. Es steht auch dort, aber ich weise trotzdem nochmal darauf hin: das Template dieses Blogs kann man ganz einfach herunterladen, nämlich hier, denn es ist leider nicht von mir, sondern vom N.Design Studio.
Wann ich selbst wieder dazu komme, ein Template zu entwickeln steht in den Sternen, denn ich muss mich um grössere Seiten kümmern. ;)
Nachdem wir in den letzten zwei Jahren massiv begonnen haben, Javascript (hey!, AJAX, man!) einzusetzen, bemerke ich in letzter Zeit immer wieder Flash an die Türe klopfen. Es ebnet sich seinen weg in die Seiten über Media-Player-Plugins: Video ist bei den Nachrichtenseiten eindeutig auf dem Vormarsch — und damit auch Flash. Den Vortrag des durchgedrehten Flashers, der unsere komplette Site auf Flash umstellen wollten (sic!), lasse ich mal aussen vor. Aber den Trend bemerkt man wohl auch anderenorts, denn wie zufällig liefert die aktulle ALA einen Richtungsartikel pro Flash. Interessanter- wie auch fragwürdigerweise wurde dort als example in the wild eine programmatisch gesteuerte Bildreflektion ausgewählt. Gleichen Effekt kann man (wenn’s denn sein muss) tatsächlich auch in Javascript bauen. Ausserdem ist das genau so ein Gimmick, dass ich noch vor Jahresfrist knadenlos abgeschmettert hätte: etwas thickes wie Flash zu verwenden, für einen derartig mickrigen Effekt: ich hätte den Designern den Marsch geblasen und meine gesammelten Standards um die Ohren gehauen. Jawoll. Nur, die Zeiten haben sich geändert. Kommt nun nach unobtrusive Javascript unobtrusive Flash?
Neue Weblabel-Tracks im Zug vorzuhören ist nachgewiesenermaßen eine gefährliche Sache. Nicht nur, dass man auf bestimmten Strecken der minimalen, deepen und mithin düsteren Musik besonders zugänglich ist, es besteht auch Verletzugsgefahr! Eben legt auf meinen Earplugs der neueste Mix von Loopzilla so richtig los, also direkt aus einem netten freundlichen Soundscape mit fast trancigen Zügen voll rein in einen wirklich düstere, dunkle, biestige Bassdrum — da hab ich der netten alten Dame vor mir beinahe meinen Fuß durch den Sitz in ihre Eingeweide gepresst. So ein Schreck, so früh am morgen. »Das sind hier nicht die After-Hours, sondern die Zugfahrt zur Arbeit«, sagt die nette alte Dame. Denke ich jedenfalls, denn ich sehe nur, wie sie den Mund öffnet und schliesst, habe längst voll aufgedreht…
Hörst Du hier: Loopzilla 011 – Paul Hossow – Growhard (44’48”). Wie man dabei allerdings noch coden will… naja, vielleicht irgendetwas in VB, da werde ich eh’ immer aggresiv.