Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

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Was alles möglich ist, wenn man keine Skyscraper und Wallpaper schalten muss, sieht man am Aufbau. Imposante 955 px in der Breite kann man nun vorzeigen. Fast 200px breiter als der Vorgänger. Eine wahre Freude für die Augen und eine Medien gerechte, weil zeitgemäße Anpassung.

www.designtagebuch.de

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Ja, das Designtagebuch hat viel zu rezensieren dieser Tage: ZDF sendet in neuen Design.

Ein Nachtrag zu dem Zitat: tatsächlich, das öffi-rechtliche ZDF braucht natürlich nicht auf Banner zu achten: die müssen sich ihre Kröten ja auch nicht auf dem pornomäßigen Werbebannerklickibuntidrücki-Markt zusammenklauben, sondern bekommen sie vom GEZ-Eintreiber direkt überwiesen. Eine Schande ist das! ;)

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Johooo, alle reden von Twitterthe next big thing – und übersehen dabei eiegntlich völlig, dass selbiges ein reines Geek-Tool ist. Mal eben den Freunden, Kollegen oder gleich dem ganzen Netz eine kurze Nachricht à la »Alles Roger in Kambodscha?« zu übermitteln ist ja nur way cool, wenn jemand es lesen will. Aber sei’s drum, wenn’s schön macht.

Da traue ich einem Dienst wie JimDo mehr potenzial zu, sich auf Lieschen Müllers und Otto Normals Niveau durchzusetzen. Was man dort machen kann? Eigentlich nichts, was man schon in den 90ern mit einem beliebigen Homepagebaukasten auch anstellen konnte: die eigene Homepage basteln. Naja, ein wenig schöner natürlich dank etlicher Templates, die dann auch glücklicherweise ohne Baustellenanimationen und <blink>-Tags auskommen. Dafür gibt’s viel Web2.0, bspw. Javascript-Bildergalerien. Beispiel gefällig? Wie wär’s mit dieser Oldenburger Voltigiergruppe? Bitte.

Wenn das mein Dad sieht,… da ist er dabei! Zeige ich ihm Twitter, zeigt er mir den Vogel.

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Ausnahmsweise mal eine Heise-Meldung: Zahl der Auszubildenden in IT-Branche rückläufig.

Es ist eine Schande! Obwohl klar ist, dass in nicht ferner Zukunft wahre Massen an Fachinformatikern, Informatikkaufmännern (oder -frauen), IT-System-Elektronikern, IT-System-Kaufmännern (oder -frauen) und Systeminformatikern gebraucht werden, werden keine – oder eben nicht genug – ausgebildet. Vielleicht denkt sich die Industrie ja, das können alles studierte Informatiker machen? Da werdet ihr euch aber wundern, liebe Bosse, wieviel Theorie ihr euch da noch anhören dürft, wo ein fixer Fachinformatiker längst Lösungen gebaut hätte! *ggg

Disclaimer: ich selbst bin ja Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.

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Schön, auch eingefleischte Operaner haben ja jetzt ihre Developer Console bekommen. Damit kann man das DOM inspizieren und editieren, in den Javascript-Objekten herumwerkeln, CSS ansehen und bearbeiten (und hernach exportieren), und schlußendlich und nocht zuletzt mit dem HTTP-Tool auch noch HTTP-Header und Cookies auslesen (und editieren), sowie XHRs loggen. Ein bißchen Web Developer Toolbar und ein wenig Firebug. Schaden kann’s ja nicht. ;) [via]

Da demnächst Prototype in einer neuen Version erscheint, legt man auch beim Spezialisten für slicke UI-Effekte nach und präsentiert script.aculo.us 1.7.1 beta. Wichtigste Neuerung dürfte die experimentelle Einführung von Soundeffekten sein. Ansonsten profitiert script.aculo.us von den neuen Features in Prototype und behebt natürlich einige Bugs…

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Rippen klingt ja immer ein wenig illegal in der heutigen Zeit.

TheLastRipper can save Last.fm streams to mp3′s, while downloading album cover, appending ID3v1 tags and organizing you music after Artist/Album/Track. TheLastRipper will also help you generate playlists from the data available from you Last.fm account.

code.google.com

Naja. Gibt’s hier.

neuVerschiedentlich wurde über die aktuellen Relaunch-Bestrebungen deutscher News-Sites berichtet, meist mit dem Blick auf das designerische, was ich für interessant, aber für mein Arbeitsfeld eher unwichtig erachte. Nicht so die Webkrauts. Dort schaut man den gerelaunchten News-Sites kräftig unter die Haube, beleuchtet also den technischen Teil, den Code, die Semantik (sofern vorhanden). Das bringt Dinge an den Tag, die man nicht lesen möchte (bspw. Tabellendesigns) im Jahre 2007. Und das spornt an: irgendwann wird schließlich auch die Zeit im neuem Gewand online gehen.

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Basecamp, Planix, PlanHQ, Competitious, Unfuddle und mehr, und mehr, und noch mehr, und noch ein paar mehr.

Der Programmierer von gestern ist der Projektmanager von heute, sozusagen. Und er braucht nur noch das Netz zur Arbeit. Und diesen Artikel bei Solution Watch. Einmalig gute Zusammenfassung.

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Gestern hat das W3C offiziell zur neuen W3C HTML Working eingeladen. Nachdem Tim Berners-Lee bereits festgestellt hatte, dass das Web neu erfunden werden müsste und es deutliche und erfolgreiche Bestrebungen ausserhalb des W3C gibt, die Standardhoheit zu übernehmen oder zu ergänzen, setzt sich der Kolloss gemächlich in Bewegung und gibt sich zunächst mal offen:

Recognizing the importance of an open forum for the development of the predominant Web content technology, W3C today invites browser vendors, application developers, and content designers to help design the next version of HTML by participating in the new W3C HTML Working Group.

Klingt doch freundlich. Tatsächlich kann theoretisch jeder, der sich berufen fühlt, an der Working Group als geladener Experte teilnehmen, laut Charta braucht man nicht einmal zu Sitzungen anzureisen, wenn man das nicht will: alle Entscheidungsprozesse finden in Verfahren statt, die Meetings überflüssig machen – was allerdings nicht heisst, es gäbe keine. Geleitet wird die Working Group von Chris Wilson (Microsoft) und Dan Conolly (W3C).

Im Blog der Konkurrenz-Organisation WHAT WG, ruft man tatsächlich auf, sich schnellstens anzumelden, bevor die Arbeit beginnt. Mit anderen Worten, werden die in der WHAT WG zusammengeschlossenen Experten es sich nicht nehmen lassen, auch an der W3C-Gruppe teilzunehmen. Allerdings gibt man sich auch leicht vergrätzt, dass man nicht schon eingeladen wurde:

Surprisingly, the W3C never actually contacted the WHATWG during the chartering process. However, the WHATWG model has clearly had some influence on the creation of this group, and the charter says that the W3C will try to “actively pursue convergence with WHATWG”. Hopefully they will get in contact soon.

Ob man sich allerdings wirklich beeilen muss, man mag es bezweifeln. Das W3C ist nicht gerade für schnelle Arbeit bekannt, freundlich gesprochen. Roger Johansson stellt sehr richtig fest:

The new HTML Recommendation is expected to be finished by the third quarter of 2010. That’s 3.5 years from now.

Es wurde hier schon einmal darüber gesprochen, dass man eigentlich keine fundierte Aussage darüber treffen kann, wie das Internet in zwei oder drei Jahren aussieht. Ausserdem, während eines so langen Prozesses, verlängert derselbe sich immer wieder, um aktuelles Entwicklungen aufzunehmen. Oder eben nicht: dann werden neue Entwicklungen halt in die nächste Ausgabe des Standards verschoben, der dann vielleicht in zehn bis fünfzehn Jahren kommt.

Ausserdem: die Kritiker an XHTML geben zu Recht zu bedenken, dass das W3C keinesfalls von den auf heftigste kritisierten Punkten abrücken will, bspw. von XForms. Darum als Abschluss der Tenor eines Kommentars zum oben genannten Artikel von Roger Johansson:

The W3C doesn’t know what HTML needs to do. Academic eggheads will theorize and philosophize and create something that is useless. Only us web designers and developers know what we really need HTML to do on a day-to-day basis.

www.w3.org

Backups sind etwas für Feiglinge!

OK, wer nach dieser Maßgabe seinen Webauftritt verwaltet geht nach dem Panzer-Prinzip vor: »Breit fahren, schmal denken.« Mag sein, dass man sich erst verbrennen muss, um das Feuer zu scheuen, aber man kann auch einfach mal Vertrauen haben und den erfahrenen Jungs aus dem Netz auch mal glauben schenken. Zu diesem höchst evagelistischem Zwecke und vielleicht auch unter dem Eindruck des aktuellen Sicherheits-Super-GAU bei wordpress.org veranstaltet das deutsche WordPress-Blog vom 5. bis 11. März 2007 die Backup-Woche. Dort gibt es Tips und Anleitungen zum Thema Backup.

Und wie ich meine Dateien sichere? Zur Zeit werden die Datenbanken einmal täglich gedumpt. Einmal wöchentlich werden diese Dumps zusammen mit allen neuen veränderlichen Daten (also Bildern, Themes, Plugins, Logs etc.) an einen anderen Server gersynct. Da sollte reichen. Die installierte Software (wordpress, mediawiki und ein paar Eigenproduktionen) verwalte ich auf einem lokalen Rechner als SVN-Repository. Das ist aber mehr zum üben. Im Falle des Super-GAU jedenfalls muss ich mir nur alles auf dem Server wieder zusammenkopieren, ein Job der innert 10-15 min. erledigt werden kann (und im Plan von Hand abläuft). Natürlich könnte man das auch wieder scripten und automatisieren…