Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Ach sieh’ mal an:

Ernsthaft spielen
Die Probleme der Welt erobern den Computer – und lehren Lösungen, während sie unterhalten.
Von Matthias Oborski.

Blog-Desktop-Editoren: die einen benutzen Ecto, andere lieber Mars Edit, die meisten jedoch tippen ihre Blog-Artikel in das Textfenster ihre Blogoberfläche, benutzen also gar keinen.

Fans des besten Texteditors für Mac auf der Welt: TextMate, benutzen jetzt BlogMate. Wie er funktioniert sieht man hier im Screencast. Via TextMateBlog.

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comScore Media Metrix, ein amerikanisches Angebot zur Zählung von Inhaltszugriffen im Internet, hat mit sofortiger Wirkung eine neue Zählweise als Standard im Programm: Visits.

“As technologies like AJAX change the Internet landscape, certain measures of engagement, such as page views, are diminishing in significance for many Web properties,” said Jack Flanagan, executive vice president of comScore Media Metrix. “The introduction of these new metrics based on ‘visits’ provides an alternative for measuring user engagement that tells us how frequently visitors are actually returning to the site to view more content.”

www.comscore.com

Freundlicherweise veröffentlicht comScore auch direkt an gleicher Stelle passende Statistiken der großen amerikanischen Websites.

Das ist jetzt erst Mal nur ein kleiner Fortschritt, aber immerhin: ein Schritt. Nur noch ca. 20 Jahre bis zur Abschaffung der PI als goldenes Kalb der Onlinewerber. ;)

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Termine, Termine, Termine… herrjeh und das auf sovielen Rechnern und Devices, da bin ich immer ganz schlecht (bspw. mein iCal mit meinen Handy zu synchen/und zu Hause am Rechner dann wieder zurück in iCal…). Man kann aber ja auch den Google Kalender dazwischen schalten. Hmmm… gute Idee…

Dachten sich auch die Jungs von Spanning Sync und präsentieren eben Version 1.0 dieses schönen Tools, das eben genau das gewünschte macht: iCal mit Google Calendar synchronisieren. Und automatisch. Und bunt.

Ich habe vorige Beta-Versionen bereits getestet und funktional für gut befunden, wenn auch an der Oberfläche noch geschraubt werden musste. Das sollte nun ja behoben haben.

Freundlicherweise kann man nun über den Google Kalender auch mehrere iCals auf verschiedenen Rechnern up to date halten, stellt u.a. auch das Unofficial Apple Weblog fest:

Now, users can bask in the wonders of a true two-way sync between iCal and Google Calendar, as well as syncing between multiple Macs and Google Calendar accounts, and even with iSync-compatible devices like iPods and mobile phones (before you ask: yes, once it’s out, the iPhone is invited to the party too). Spanning Sync even works with Google Apps for Your Domain, Google’s hosting service (free to individuals or companies of up to 25 users, commercial for more) that offers, amongst other things, Google Calendar and Gmail on your own domain.

www.tuaw.com

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Zehn wunderbare Security-Tips präsentiert die Firma ZEND dem geneigten PHP-Programmierer. Wer jetzt mit Codebeispielen rechnet wundert sich. Es handelt sich vielmehr um 10 einigermaßen abstrakte Dinge, die man sich beim PHP coden einfach merken sollte (siehe Update weiter unten). Ein Bespiel: Tip Nr. 1…

Looking for the security silver bullet? I’ve got bad news for you, there isn’t one. Security take an ongoing effort and a lot of little things instead of one big one.

devzone.zend.com

[Via: Script Artists. BTW: cooler Header.]

Wie e-sven richtig anmerkt, gehen die Tipps über den oben genannten abstrakten Einleitungssatz hinaus, nachdem man auf die Überschrift klickt. *ggg Da bin ich reingefallen. Es funktioniert leider nicht immer, sich morgens vor der Zugfahrt die Sachen in den Browser zu laden und dann im Zug (ohne Netz) anzusehen und auch noch darüber zu bloggen. Sorry for that. ;) Insofern ist die Seite aber natürlich noch viel mehr wert… also: bookmarken!

Noch mehr Zeitungssites Redesigns… es nimmt kein Ende: diesmal in Schweden, rezensiert von Roger Johansson. Und da geht es richtig zur Sache, denn der Relaunch des Göteborgs-Posten ist wohl Müll, im Gegensatz zu dem des Helsingborgs Dagblad, an dem Johansson selbst mittelbar beteiligt war.

Aufgehorcht habe ich an dieser Stelle, weil es zufällig eine aktuelle Problematik beleuchtet, an der ich zur Zeit arbeite:

JavaScript is used to make entire paragraphs clickable without turning them into huge links, and a lot of inline event handlers are used for that. Not very pretty, but at least the event handlers are unobtrusive, and better than linking the full paragraphs.

www.456bereastreet.com

Der Hintergrund dazu: Designer und -inner von Zeitungswebsites verlinken gerne komplette Teaserabsätze anstatt einzelner Links, weil sie a) Angst haben, der Leser könnte bis zum Link am Ende des Absatzes (bspw. »weiterlesen…«) bereits ausgestiegen sein und weil sie b) den Internetbenutzern nicht zutrauen, Links von Text unterscheiden zu können und solche zu finden. Die Kehrseite des Problems: in Screenreadern (Webbrowser für Sehbehinderte) wird gerne mit Linklisten gearbeitet, bei denen der Reader dann URL und den Linktext vorliest. Dies ist eine Option um schnell Links zu finden und abzusurfen ohne die komplette Seite lesen zu müssen: die Verlinkung ganzer Absätze verhindert das natürlich.

Es gibt wohl ausserdem SEOs, die behaupten, das gemeinsame Verlinken eines kompletten Teasers, also Überschirft und Teasertext zusammen, würde zu einer höheren Bewertung der Links führen. Was ich zumindest anzweifle, aber ich halte bekanntermaßen nicht viel von den Runendeutern des 21. Jahrhundert. Die Linkliste im Screenreader ist damit aber auf jeden Fall dahin.

Da gefällt mir die Idee per Script Absätze zu verlinken deutlich besser.

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Das ist schon hart, oder?

<neid>

Was alles möglich ist, wenn man keine Skyscraper und Wallpaper schalten muss, sieht man am Aufbau. Imposante 955 px in der Breite kann man nun vorzeigen. Fast 200px breiter als der Vorgänger. Eine wahre Freude für die Augen und eine Medien gerechte, weil zeitgemäße Anpassung.

www.designtagebuch.de

</neid>

Ja, das Designtagebuch hat viel zu rezensieren dieser Tage: ZDF sendet in neuen Design.

Ein Nachtrag zu dem Zitat: tatsächlich, das öffi-rechtliche ZDF braucht natürlich nicht auf Banner zu achten: die müssen sich ihre Kröten ja auch nicht auf dem pornomäßigen Werbebannerklickibuntidrücki-Markt zusammenklauben, sondern bekommen sie vom GEZ-Eintreiber direkt überwiesen. Eine Schande ist das! ;)

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Johooo, alle reden von Twitterthe next big thing – und übersehen dabei eiegntlich völlig, dass selbiges ein reines Geek-Tool ist. Mal eben den Freunden, Kollegen oder gleich dem ganzen Netz eine kurze Nachricht à la »Alles Roger in Kambodscha?« zu übermitteln ist ja nur way cool, wenn jemand es lesen will. Aber sei’s drum, wenn’s schön macht.

Da traue ich einem Dienst wie JimDo mehr potenzial zu, sich auf Lieschen Müllers und Otto Normals Niveau durchzusetzen. Was man dort machen kann? Eigentlich nichts, was man schon in den 90ern mit einem beliebigen Homepagebaukasten auch anstellen konnte: die eigene Homepage basteln. Naja, ein wenig schöner natürlich dank etlicher Templates, die dann auch glücklicherweise ohne Baustellenanimationen und <blink>-Tags auskommen. Dafür gibt’s viel Web2.0, bspw. Javascript-Bildergalerien. Beispiel gefällig? Wie wär’s mit dieser Oldenburger Voltigiergruppe? Bitte.

Wenn das mein Dad sieht,… da ist er dabei! Zeige ich ihm Twitter, zeigt er mir den Vogel.

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Ausnahmsweise mal eine Heise-Meldung: Zahl der Auszubildenden in IT-Branche rückläufig.

Es ist eine Schande! Obwohl klar ist, dass in nicht ferner Zukunft wahre Massen an Fachinformatikern, Informatikkaufmännern (oder -frauen), IT-System-Elektronikern, IT-System-Kaufmännern (oder -frauen) und Systeminformatikern gebraucht werden, werden keine – oder eben nicht genug – ausgebildet. Vielleicht denkt sich die Industrie ja, das können alles studierte Informatiker machen? Da werdet ihr euch aber wundern, liebe Bosse, wieviel Theorie ihr euch da noch anhören dürft, wo ein fixer Fachinformatiker längst Lösungen gebaut hätte! *ggg

Disclaimer: ich selbst bin ja Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung.