Merksatz
Webdesign und Basisdemokratie — zwei Welten prallen aufeinander.
Webdesign und Basisdemokratie — zwei Welten prallen aufeinander.
Es geht ja nichts über ein nettes und handy Tool, um sich mal eben ein Grafik zu schnappen, Größe und Qualität anzupassen und das mal schwupps! per SFTP auf einen Server zu schieben, um direkt das dazu passenden <img> im Zwischenspeicher vorzufinden. Bilder fertig zum Bloggen, sozusagen. Doch so ein Tool gibt’s und noch dazu jetzt völlig runderneuert und mit Universal Binary: ImageWell V3.
Die Featureliste ist beeindruckend, ImageWell ist kein Photoshop, aber kann eben gerade soviel Grafik bearbeiten, wie man braucht, wenn man das schnelle Bild will: Skalieren, Zuschneiden, Text drüber legen, Wasserzeichen hinzufügen, drehen… Und das beinahe alles für lau, es gibt zwar eine Bezahlversion, aber deren Features braucht man nicht wirklich.
Alan Pearce lives in the Chicago area and is a UI engineer for Orbitz. He has a love for web development, hockey, and a good pint of ale.
Hihi. Wohl kaum unter der Einfluss von Ale hat Alan Pearce einige sehr gute Ideen zum Thema »The Holy Grail of Webdesign«, also zu mehrspaltigen, vornehmlich elastischen Layouts zu Web gebracht. Sein Artikel bei A List Apart: Multi-Column Layouts Climb Out of the Box zeigt einige neu kompilierte Methoden, rock solid Layouts zu zimmern. Ich bewundere sowas: eine 1a-Transferleistung aus vorgegebenen Ideen zimmern, testen und zu Papier bringen, um sie mit der restlichen Welt zu teilen. Thumbs up!
Manchmal bekommt man Angst, sich ein wenig selbst zu disqualifizieren, aber…, trotzdem…, sorry, was mich hier bei ALA langweilt: »Flash Embedding Cage Match by Bobby van der Sluis« ist der typische Fall von Standardismen as Totalism. Es ist der Offenbarungseid für Organisationen wie das W3C, den darin vertretenen Firmen (beispielweise die Hersteller properitärer Formate, bspw. Flash) und den Browserherstellern. Mal im Ernst, Flash ist jetzt nicht wirklich neu und irgendwie ziemlich verbreitet, und es gibt keine standardkonforme Methode, es vernünftig, browserkompatibel, inklusive alternativen Content, in eine Website einzubetten, ohne auf DOM-Scripting und andere Hilfsmethoden zurückzugreifen??? Die Erkenntnis ist nicht neu, aber immer wieder abschreckend.
Im vorigen Artikel habe ich ein You-Tube-Video eingebaut, und das möchte selbst ich, Webdeveloper etc. pp., einfach nur per copy & paste in mein Blog knallen. Weiter nichts. Fasst Euch mal alle an den Kopf bitte!
Via Simon Willison kommt gerade ein wunderschönes Video rein, das ich eigentlich jedem, also wirklich jedem ans Herz legen möchte, der schon etwas vom »Web 2.0« gehört hat, nein, eigentlich auch den anderen, denn das Video ist ein schöner Einstiegspunkt.
GrabberRaster (totally free) takes SEXY screen grabs/captures from almost anything that appears on your Macintosh screen. Grab, resize, save all in one easy step.
Netscape 9 will be a standalone browser,[…] you can infer several things: unlike Netscape 8, Netscape 9 will contain more standardized support for newsfeeds (a.k.a. Live Bookmarks);[…]
Kurze Zusammenfassung: Dojo kann jetzt auch Queries. Der Rest: die üblichen Anfeindungen mit der mangelhaften Dojo-Dokumentation. ;)
Einer der Gründe, warum beispielsweise jQuery in letzte Zeit so ausgesprochene Erfolge zu verzeichnen hat, dürfte deren eingebaute Query-Language sein, also die Möglichkeit, über CSS- und/oder XPath-Queries auf DOM-Elemente zuzugreifen. Es kommt einfach ziemlich handy, wenn man mal eben in einem Rutsch alle <a> mit der Klasse .popup beispielsweise mit einem prima Klick-Ererignis verknüpfen kann. In jQuery sieht das ungefähr so einfach aus: $('a.popup').click(function(){alert('So einfach ist das!')});. Das macht die Zugriffe aufs DOM einierseits zu alles anderem als Hexenwerk und kommt anderseits ziemlich handy daher (zumal man speziell bei jQuery nun noch beliebig viele andere Methoden mit weiteren ‘.’ an die Geschichte anhängen kann).
Das ist eine sinnvolle Sache, haben sich die Dojo-Entwickler gedacht, und prompt etwas ähnliches eingebaut: dojo.query. Buh, billig kopiert könnte man jetzt anmerken, oder: »Jungs, dokumentiert die Codemassen, die ihr so ausspuckt, doch erst mal richtig, eh’ ihr mit neuen Features prahlt«. Letzteres hätte sicherlich durchaus seine Berechtigung, anderseits, wie gesagt: es ist einfach ein cooles Feature. Ob man nun damit angeben muss, dass Dojo diese Queries auf jeden Fall viel schneller ausführt, als alle anderen JS-Toolkits, ist eine müßige Angelegenheit und zeigt nur, dass die Entwickler der unterschiedlichen Frameworks tatsächlich irgendwie mitinander in Konkurrenz stehen, oder sich selbst setzen. Was eigentlich unnütz und kontraproduktiv ist, denn mir gefiele es besser, man besinne sich der Vorzüge des jeweiligen Frameworks, bei Dojo dürften das die Widgets sein. Stattdessen lernen wir, das Dojo über »div span span« in IE7 4mal so schnell iteriert, als jQuery. Schön…
Braucht noch jemand eine Geschlechtskrankheit?
Kopfschüttel… :D
Da ist noch Platz in der Playlist: diesmal für ein paar argentinische Steaks, nope, 808′s. audio808 ist der vielsagende und -versprechende Name des Netlabels, bei dem jemand namens Vaia mínimo groove released hat. Danke dafür, Mann!
Minimalism und minimalism, das ist auch nicht unbedingt immer das gleiche. Da gibt es Profuktionen, die, spielt man sie mit niedrigem Pitch und leise im Wohnzimmer ab, etwas fast schon ambientes haben, einen aber fast aus den Socken hauen, wenn man sie mal im großen Saal richtig aufreisst (Spezialist für solche Tracks: Micheal Mayer). Andererseits gibt’s auch das Gegenteil, Tracks, die schon über meine Mini-ipod-Hörer mir die Schweissperlen in den Nacken drücken. Und jetzt kommt’s: mínimo groove gehört zur letzteren Kategorie. Viel Spass damit. ;)
Via Windwalzer drauf gestossen.