Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Dreckschleuder Internet und Schweigekartell Berlin

Die Gerüchte, die von den Dreckkübeln im Internet verbreitet wurden, kursierten schon drecklöffelweise in Journalistenkreisen. Und irgendwie hat man sie dann über Weihnachten komplett vergessen.

How To Get The Most Out Of The New York Times API Suite

Kurzer Überblick mit Beispielen, wie man die 14 NYT APIs am besten einsetzt. So ein Angebot für Entwickler bei einer Zeitung, finde ich ja grundsätzlich ziemlich sehr cool.

The Zen Of Steve Jobs bei Amazon kaufen. Via Boing Boing.

10 New Year’s resolutions for designers

8. Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person

Via Jason Santa Maria.

An interview with Notational Velocity developer Zachary Schneirov

Ausgesprochen ausgedehntes und elaboriertes Mail-Interview mit dem Macher von Notational Velocity, der Notiz-App, die wir alle nutzen.

Via Arne per IM.

Twin Peaks Foto Serie

Dale Cooper: Harry, I’m going to let you in on a little secret. Every day, once a day, give yourself a present. Don’t plan it, don’t wait for it, just let it happen.

Geniale Set-Fotos aus der guten alten Zeit. David Lynch sah da auch schon ein wenig crazy aus.

instagr/am/bient

25 ambient musicians created original sonic postcards in response to one another’s evocative Instagram photos.

Ixxi

Wie geil ist das denn bitte? Design Milk:

Ixxi is a modular hanging system that joins cards together in a pattern to create wall art. The Dutch company lets you enlarge a single image, create a collage, or create an abstract pixelated piece of your choice. You can upload your own image or choose from their catalog of images.

3 Kommentare

»Comics machen« von Scott McCloud Schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat Comics machen: Alles über Comics, Manga und Graphic Novels. Es ist das dritte Comic über Comics aus der Feder des Amerikaners Scott McCloud und ebenso lesenswert wie seine Vorgänger, von denen ich auch schon Comics richtig lesen in meinem Fundus habe. Geht es dort jedoch noch um die Theorie des Comics, um die Analyse seiner Ausdrucksweise und literarischer Bedeutung, geht es im letzten Band ganz konkret darum, wie man ein Comic schreibt. Gemeint ist damit nicht die Zeichentechnik an sich, sondern wie man selbige auf verschiedene Arten einsetzt, um beim Leser die gewünschten Emotionen freizusetzen.

Ein Beispiel: auf einigen Seiten entwickelt McCloud einen kurzen Krimicomic und zeigt dann mit Variationen, an welchen Schrauben man drehen kann, um bestimmte Abläufe hervorzuheben, Action und Spannung zu erzeugen, und so weiter. Er zeigt aber auch, wie man die Bogen überspannen kann (und wo das vielleicht genau das richtige Mittel ist).

Dabei ist das Buch auf McClouds schon bekannte Art natürlich selbst ein Comic, mit eigenen Zeichnungen und Figuren ebenso, wie mit etlichen Zitaten aus vielen sehr unterschiedlichen Comics aus aller Welt. Ein hervorragendes Standardwerk für alle, die Comics selber machen wollen und der eine oder andere UI-Designer darf auch mal in den Band hineinschauen, da Comics machen (Bildsprache beherrschen) gar nicht so wenig mit ihrer Profession zu tun hat, wie man zunächst glauben würde.