Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Dreza – The Stray Seagull, durchgängig sehr düsteres und elektronisches Trip-Hop-Release. Beim schnellen Durchhören hat mir »Killer Bee« am besten gefallen, auch wegen der D+B-Einlage. Sicherlich nichts für den Büroalltag, aber durchaus die richtige Untermalung für durchwachte Sturmnächte.

Ebenfalls noch relativ neu aus dem Hause Kreislauf: No. 113 von einem Projekt, das sich Drugs made me smarter nennt. Was zumindest zweifelhaft ist, denn die düsteren IDM- und Minimalklänge sind wenig eingängig. Das mag dann auch smart sein. Am Ende wird’s 8-bittig, mit Climb It Mr. Abbott!, das ist wenigstens lustig.

Responsive Web Design

Marc Tönsing gibt den Erklärbär und stellt dabei das responsive Design seiner eigenen Seite vor.

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The smart journal that helps you share life with the ones you love.

Path für iPhone

Das im November 2010 gegründete soziale Netzwerk Path ist der wohl der gegenwärtige Liebling der Silicon-Valley-Kreise und hat auch schon in D/A/CH ein wenig Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es unterscheidet sich von anderen sozialen Netzwerken an zwei grundlegenden Punkten, das macht es überhaupt erst interessant:

Die Funktionen von Path sind schnell beschrieben, da sich das Programm selbst auf das Einfachste zu beschränken versucht. Kern der App ist das Path des Nutzers, der ähnlich wie die Timeline bei Facebook angelegt ist. Dort werden entlang der Zeitleiste die Aktionen des Nutzer aufgehängt. Beim Start sieht der Nutzer einen kombinierten Pfad aus seinen eigenen und den Momenten die befreundete Nutzer freigegeben haben.

Solche Momente sind Fotos, Nachrichten über Treffen mit Freunden, Checkins, Songs die gerade gehört werden, allgemeine Kommentare und tatsächlich: schlafen gehen und aufstehen. An der Liste sieht man schon, Path hat sich an allen sozialen Netzwerken der letzten drei Jahre reichlich bedient. Es kann genauso als eine Art Foursquare dienen, oder auch als Instagram, tatsächlich stehen auch ähnliche Fotofilter zur Verfügung. Das ist einerseits natürlich alles ziemlich kopiert, andererseits fehlt allen Funktionen natürlich der Crowdsourcing-Effekt. Ob das den nötigen Unterschied ausmacht, muss sich zeigen.

Die Beschränkung auf ein wirklich privates Netzwerk mit nur 150 Verbindungen zu Familienmitgliedern und engsten Freunden ist natürlich schon ein interessantes Feature. Die Erstellungen einer Timeline, wie Facebook es inzwischen anbietet und das Teilen von Momenten und Ereignissen mit Freunden ist ja an sich eine gute Idee. Für viele Leute (ich schliesse mich da durchaus ein) ist aber der öffentliche Charakter den solcherlei Aktivitäten auf Facebook schnell haben können abschreckend. Es wäre natürlich ein leichtes auch innerhalb von Facebook nur eine kleine Gruppe aufzubauen, aber zum einen vertrauen nur noch wenige auf die aktuellen und vor allem zukünftige Sicherheitseinstellungen bei FB. Zum anderen sind heutige soziale Netzwerke nun einmal für die Verbreitung von Information konzipiert, was man eben auch bemerkt.

Der Massenfaktor, der zum Beispiel Foursqare oder auch Qype so hilfreich macht, fehlt aber natürlich. Wenn man den überhaupt will. Vielleicht ist ein Kneipentipp von Freunden eben genau das Qualitätsmerkmal, das man will. Und vielleicht will man eben genau darüber informiert sein, wo die Familie gerade den Abend verbringt. Keine leichte Aufgabe, die sich Path da vorgenommen hat.

Ich halte fest: die iPhone-App einfach sehr gut designed, habe ich mich direkt hineinverliebt. Nicht nur total chic und slick, sondern auch funktional hervorragend durchdacht und einfachst zu bedienen. Das macht schon mal einen Riesenspaß. Nun stehe ich aber natürlich vor dem Problem, dass wenn ich es mit der Privatheit sehr ernst nehmen würde, ich nur sehr wenige Menschen finden werde, die ich in meinen Path zulassen kann. Die Schnittmenge aus Familien, engsten Freunden und iPhone bzw. Androidnutzern ist tatsächlich noch sehr gering.

The Most Incredible Space Imagery

Kann ich mich gar nicht dran satt sehen, an den ganzen Nebeln, Sternen und Galaxien aufgenommen mit dem Hubble Teleskop.

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Der wäre doch ganz im Sinne der Bild, oder nicht?!

Dreckschleuder Internet und Schweigekartell Berlin

Die Gerüchte, die von den Dreckkübeln im Internet verbreitet wurden, kursierten schon drecklöffelweise in Journalistenkreisen. Und irgendwie hat man sie dann über Weihnachten komplett vergessen.

How To Get The Most Out Of The New York Times API Suite

Kurzer Überblick mit Beispielen, wie man die 14 NYT APIs am besten einsetzt. So ein Angebot für Entwickler bei einer Zeitung, finde ich ja grundsätzlich ziemlich sehr cool.

The Zen Of Steve Jobs bei Amazon kaufen. Via Boing Boing.

10 New Year’s resolutions for designers

8. Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person

Via Jason Santa Maria.

An interview with Notational Velocity developer Zachary Schneirov

Ausgesprochen ausgedehntes und elaboriertes Mail-Interview mit dem Macher von Notational Velocity, der Notiz-App, die wir alle nutzen.

Via Arne per IM.