Google Webmaster Tools API
Your client application can use the Webmaster Tools Data API to view sites in your Webmaster Tools account, add and remove sites, verify site ownership, and submit and delete Sitemaps.
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Ein Hoch auf das Web 2.0, leider ist davon in den Köpfen nicht viel mehr hängen geblieben als: »alles mehr so pastellig« und »Inhalt per AJAX laden«. Begegnet einem heutzutage ja allen Orten.
Dabei kommt es natürlich zu ganz deutlichen Konstruktionsfehlern, denn, das hätte man wissen können, beides passt nicht zu jeder Situation. Ein paar motivierende Farben können dabei ja noch ganz in Ordnung sein, dumm wird’s beim Mißverständnis über dach Nachladen von Content, mit Javascript, AJAX im weitesten Sinne – dazu gehört in minder aufgeklärten Kreisen eben auch das verstecken von Inhalt und Wiederanzeigen auf Mausklick.
Beispiel? Gerne, wenn auch nur theoretisch.
Was man beispielsweise auf gar keinen Fall verstecken sollte, sind Formulare, zumindest nicht die, von denen man möchte, dass sie ausgefüllt werden. Natürlich kann man ein fades Formular mit dem die Benutzer Beschwerden an den Seitenbetreiber schreiben hinter einem winzigen Knopf verstecken, dann muss man nicht soviel Support leisten. Will man jedoch, dass sich Leute für etwas anmelden, dann macht man das Formular besser sichtbar, gut sichtbar. Das hab ich jetzt nicht getestet, aber bitte, mal kurz nachdenken… na also. Man muss eben nicht Herr Nielsen sein, um so etwas herauszufinden, hier hilft der gesunde Menschenverstand.
Ebenso ist irgendetwas falsch, wenn man roundabout 20 Formulare auf einer einzigen Seite antreffen kann. Auch, wenn man 19 davon mit oben genannte Methoden vor dem Auge des Benutzers versteckt.
Und da laufen die Fäden zusammen. Da entwirft jemand eine Seite und merkt relativ schnell, dass etwas nicht stimmen kann, denn da sind ja so viele Formulare daruf, dass sieht ganz doof aus… und die Lösung die einfällt ist: verstecken wir’s halt und schreiben AJAX dran.
Ich sage jetzt mal, das würde dem aufrichtigen Webentwickler nicht passieren, er würde nach eine programmatischen Lösung suchen, die Formulare zu einem zusammenzufassen, beispielsweise. Oder vielleicht muss man das auch inhaltlich auftrennen? Aber der Webdekorateur, der soetwas mit Photoshop zusammenstückelt, der kommt auf genau die Idee mit dem mißverstandenen AJAX. So mitten in der Nacht spart das natürlich auch eine Menge Arbeit. Und man kann das Nachdenken dann den anderen überlassen.
Das ist natürlich nur ein Beispiel.
Die BBC hat das Microformat hCalendar aus seinen semantic markup standards entfernt, weil es <abbr /> mißbraucht, was widerum die Zugänglichkeit der Dokumente für bestimmte Nutzergruppen erschwert.
Durchaus diskutabel, wie ich leider finden muss. Die <abbr /> und deren title-Attribut werden zur Auszeichnung der Datumsangaben genutzt. Das ist zunächst mal eh’ semantisch nicht korrekt und führt wohl auch zu einem doppelten Vorlesen und damit zu allgemeiner Verwirrung. Hier müsste man das abbr-Design-Pattern wohl anzweifeln.
Cool sind nebenbei bemerkt allerdings die semantic markup standards der BBC. Die werde ich jetzt mal direkt kopieren, übersetzen und ein Logo draufknallen… ;) wirklich phat!
Dafür reicht’s bei Herrn Nielsen ja eigentlich immer, aber diesmal ist es wirklich ein lustiger Satz, der ihm da entfleucht ist:
99% of readers can stop here; this column is for people who have a great website or intranet.
Kann mir mal einer erzählen, was drin steht in dem Artikel, ich konnte durfte wollte leider nicht weiterlesen… ;)
Ich bin ja von Berufs wegen Pessimist, deswegen war es eigentlich ein Anfall ziemlich untypischen Zukunfstglauben, als ich meinte, ich könnte mir ein paar Brocken japanisch anerziehen, mit diesem, zugegeben sicherlich nicht ganz Ernst gemeinten Buch. Nicht das ich ernsthaft vorgehabt hätte… aber ein paar Worte wenigstens… Hätte klappen können, schreibt auch die Japan Times:
Contrary to popular belief, linguists agree that spoken Japanese is relatively easy to master compared with other languages, partly because it has only five vowels and 13 consonants. On the other hand, English has 12 vowels and 24 consonants.
Die wussten aber auch nicht, wie blöd ich mich schon im Französischunterricht angestellt habe. Zu meiner Entschuldigung, ich bin von jeher fasziniert von der Vielzahl japanischer Schriftzeichen, da wollte ich ganz viel darüber wissen. Als ich es dann wusste, war ich erschlagen von den puren Fakten.
Experts agree the Japanese writing system is one of the most complex in the world because it combines five different systems — kanji, hiragana, katakana, Arabic numerals and even the Roman alphabet.
Die spinnen doch die Japaner.
Diesen Link gebe ich ab sofort immer weiter, wenn mich jemand fragt, ob ich ihm mal kurz jQuery erklären könnte.
Don’t make me think. Na klar. Aber so einfach ist es ja nun auch wieder nicht. Denn damit der Benutzer einer Website nicht ins (negativ gemeinte) Nachdenken gerät, müssen sich halt’ andere die Arbeit machen, und vorher ein wenig Gehirschmalz einsetzen. Dabei geht es aber nicht darum, zu erraten, wie die User etwas sehen werden, und acuh das berühmte durch die Brille des Benutzers zu schauen, halte ich für einen Marketingsspruch. Dann schon lieber testen. Aber erstmal muss man ja etwas zum testen haben.
Dabei, wenn man etwas gebaut hat, das in diesem Sinne usable ist, dann kann man das auch schonmal merken. Und am besten abspeichern, auch wenn man das woanders sieht. Das mache ich jetzt mal:
Im Hamburger Pressehaus rückt demnächst eine Fensterputzfirma an, die, um ihre Arbeit störungs- und stressfrei verichten zu können, natürlich freie Fensterbänke brauchen. Darauf weisen sie auf jeder Etage mit einem kleinen Plakat hin. Alles normal bis hier. Der Witz ist, wo die Jungs die Plakate angebracht haben: jeweils an die Türen der Toiletten. Das ist, a) eine gute Idee und ein gutes Beispiel für Usability (und natürlich Marketing), b) etwas, worauf im Haus bisher noch niemand gekommen ist.
Man muss auf einer Webseite also soetwas wie die Klotür finden. Und dann sollte man dort keinen Spontispruch anbringen, sondern vielleicht den Loginbutton oder besser noch die Suche…
Hatte ja schon angemerkt, dass ich immer öfter auch mobil im Netz unterwegs bin. Natürlich gibt es jetzt eine Studie, die mir beweist, dass ich mal wieder nicht ins Raster passe. Denn obwohl es 26 Mio. internetfähige Handies gibt, nutzen nur 3 Mio. Leute das Netz auch mobil.
Puh, wie ich solche Studien hasse. Einerseits fragt man sich, ob sowas wirklich stimmen kann, andererseits wundert man sich auch irgendwie nicht mehr, wenn einen die Leute schief ansehen, wenn man in der Bahn mal twittert oder ZEIT Online absurft. Das System hat keinen Fehler, es ist der Fehler.
Der Rest der Studie klingt ein wenig, wie meine Einschätzung des Handysurfmarktes, das ist leider ein wenig pessimistisch. Zumal wir uns ja in den Kommentaren darauf geeinigt hatten, dass das nicht ganz zu Ende gedacht war. Aber eine Studie denkt eben auch nicht und schon gar nicht zu Ende. 79% der Befragten gaben an, dass ihnen ihr PC ausreichen würde. Hä? Ich sehe selten Leute ihren PC durch die Gegend schleppen, zumal, die langen Kabel wären bestimmt ziemlich teuer!
Aber, es spiegelt sich auch in dieser Studie, dass die Kosten als zu hoch wahrgenommen werden. Und von Angst vor hohen Kosten ist die Rede. Was seltsam ist, denn genau so ging es mir ja auch, bis ich merkte, dass da noch ziemlich viel Luft im, zugegebenermaßen nicht ganz billigen, Mobilsurftarif war. Möglicherweise gibt es eine allgemeine Angts vor versteckten bzw. überraschenden Handy- und/oder Telefongebühren. Schließlcih kennt jeder jemanden, der an seinen Telefongebühren bankrott gegangen ist. Oder nicht? Tja, Ängste.
Die Angst vor hohen Kosten spiegelt sich in der Art der Nutzung wider: So bevorzugen Mobilsurfer unterwegs Dienste, die wenig Zeit und Datenvolumen in Anspruch nehmen, darunter E-Mail (54 Prozent), Nachrichten (44 Prozent) und Informationen über das Wetter (32 Prozent). Über ein Drittel (36 Prozent) der Befragten gab sogar an, nur in Ausnahmefällen über das Mobiltelefon online zu gehen.
So what? Hier sehe ich ganz klar eine Tendenz, die ich jetzt mal kurz für mich behalte, weil sie im nächsten Absatz noch deutlicher wird:
[…] Kaum einer lädt Musikstücke oder Videos mobil aus dem Internet (13 Prozent und 9 Prozent). Auch Social Networks nutzen nur wenige (9 Prozent) über das Mobiltelefon.
Kann es einfach sein, dass mobiles Musik- und Videoladen tatsächlich nicht die richtigen mobilen Anwendungen sind? Ich meine Mail-, Wetter- und/oder Nachrichtenchecken ist soviel mobiler und näher dran auch am Bedürfnis des mobil und aber trotzdem informiert sein… das liegt doch auf der Hand, oder? Musik ziehen mit dem Handy, eh’ wozu? Klar, das das floppt. Oder Videos.
Was ist jedoch mit Maps? Da wartet doch das Killerfeature und noch dazu ein datenintensives. Da wird das iPhone noch viel Pionierarbeit leisten. Und News werden schon heute mobil konsumiert. Wo sich der Kreis schliesst: Leute, es wird Zeit, sich nochmal mit Webdesign für mobiles Surfen zu beschäftigen. Je öfter ich mit meinem Opera mini ankomme und feststellen muss, dass eine Site nicht optimiert ist umso klarer wird mir das… Studien ändern daran gar nichts, sondern halten nur auf. Längere Akkulaufzeiten, das würde ich mal begrüßen. ;)
»Was soll das heissen, Abheben?!« [Bild: Karsten Jipp/photocase.de]
Zur Zeit sammle ich mal wieder das Rüstzeug für ein großes Webdesignprojekt…
…und so fungiert das neue Thema als Sammelbecken für aktuelle Designideen, Handwerkszeug in Sachen Usability und Accessibility und hoffentlich noch jede Menge Codeschnipselchen.