Codecandies

Das Weblog von Nico Brünjes.

Compass und Sass haben was

Sag ich ja.

Every Time You Call a Proprietary Feature “CSS3”, a Kitten Dies

Any -webkit- feature that doesn’t exist in a specification (not even an Editor’s draft) is not CSS3. Yes, they are commonly evangelized as such, but they are not part of CSS at all.

A re-introduction to JavaScript

Why a re-introduction? Because JavaScript has a reasonable claim to being the world’s most misunderstood programming language.

Seit nunmehr über einer Woche verteilen ein paar Solariumtussies am Hamburger Hauptbahnhof gratis Klopapier Springerblätter an das vorbeieilende Publikum. Ist das bereits der Beginn der Werbeaktionen Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Axel Springer? Werden die verschenkten Zeitungen eigentlich zur verkauften Auflage gerechnet? Oder erhöht man nur die Zahl der Leser mit denen man dann anzugeben gedenkt?

2 Kommentare

Aus Versehen eben eine Socialmediaberatung über Gewinnspiele auf Facebook in Anspruch genommen. Dazu ein Punkt:

  1. Ich werde niemals, und da können sie sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln, niemals nie nicht, werde ich Fan der Stadtwerke von (hier beliebigen Ort einsetzen). Ob die Gewinnspiele veranstalten, oder nicht, ob die gut sind, oder nicht oder ob in China ein Sack Reis umfällt. Und so geht es den allermeisten der facebooknutzenden Einwohner von (hier beliebige Stadt einsetzen). Stadtwerke sind scheiße. Im richtigen Leben senden sie einem Rechnungen über Nachzahlungen, auf Facebook quasseln sie einen mit pep talk zu. Das ist scheiße. Ich bin kein Socialmediaexperte, aber die Lebenserfahrung lehrt uns: Scheiße hat keine Fans. Wird keine haben. Never. Egal welch tolle Tipps der (hier beliebigen Socialmediaexperten einsetzen) gibt.

Danke für die Aufmerksamkeit. Weitermachen.

20120213-231227.jpg

1 Kommentar

Hat da jemand Shitstorm gesagt? Wenn’s nicht überall herumstünde, ich hätte ja nicht gewusst, dass es einen Anglizismus des Jahres gibt. Gibt es aber. Und der wird nun schon zum zweiten Mal verliehen, nach dem 2010er-Erfolg »leaken« lautet der Anglizismus des Jahres 2011 nun also »Shitstorm«. Gefolgt übrigens von »Stresstest« (ebenso Wort des Jahres) und »circeln«.

Spätestens beim dritten Platz sollte man nun aber stutzig werden. Denn circeln ist ja nun, das Hinzufügen von Kontakten zu den Kreisen von Google+. Letzteres ist aber gesellschaftlich derartig unbedeutend, das möglicherweise gleich die ganze Anglizismus-des-Jahres-Geschichte, mindestens aber seine Jury, ad absurdum führt, da müsste mal ein Shitstorm her. Mindestens aber müsste circeln aber analog zum Unwort des Jahres dann Unanglizismus des Jahres sein. Hmm… nee, das geht nicht.

Überhaupt, was soll eigentlich dieses ganze Des-Jahres-Wählerei, und dann auch noch praktisch schon mitten im Folgejahr? Wer hat das bestellt? Oder fehlen uns einfach noch ein paar Wahlen, um gesellschaftlichen Rückhalt zu generieren? Man könnte ja auch mal schnell noch ein paar andere Dinge wählen. Das Geräusch des Jahres beispielsweise wäre dann wohl »Pfft«. Die Email des Jahres: »Könnt’ ihr mir auch gleich 10 Exemplare des “Kürschners” abgreifen, Babette«, die Wohnungsanzeige des Jahres: »Wohnung in Hamburg.«, die Ansage des Jahres: »Achten sie auch auf die An- und Durchsagen am Bahnsteig!« und so fort. Und natürlich der Shitstorm des Jahres, vor allem wenn er von Christen entfacht wird.

Nicht zu vergessen allerdings die Des-Jahres-Verleihung-des-Jahres. Da hat natürlich der Anglizismus die Nase vorn…

2 Kommentare

20120213-132908.jpg

20120212-184116.jpg

20120212-184026.jpg