Webmonkey is back!
Man mag’s kaum glauben: Webmonkey ist zurück am Start. [via]
Man mag’s kaum glauben: Webmonkey ist zurück am Start. [via]
The Google Health Data API allows client applications to view and update Health content in the form of Google Data API feeds. Your client application can use the Health Data API to create new medical records, request a list of medical records, edit or delete existing medical records, and query for medical records that match particular criteria.
Mein Desktop zeigt zur Zeit eine ganze serie von Tokyo-Bildern, dieses hier ist wohl das schönste von allen. Ach, ich würd’ ja so gerne mal nach Tokyo jetten und dort versuchen ein paar Tage zu überleben, so »lost in translation«, aber bitte auch im Luxushotel…
Für alle, die meinen, die Japaner hätten den Eiffelturm nachgebaut: das ist natürlich der Tokyo Tower. Schönes Bild mit Fernweh. Ferner geht’s nicht.
Selten, dass mich ein Artikel bei SPON zum Nachdenken einlädt. Aber bei der “Ente” kriege ich nach wie vor eine Gänsehaut—mein erstes Auto.
Ich bin von Geburtstagsgeschenken nur selten überrascht worden, weil ich sie regelmäßig vor dem Feiertag im Schlafzimmerschrank meiner Eltern ausspionierte. An meinem 18. jedoch hatte ich keine Idee, was mich erwartete, man ist ja auch irgendwann mal zu alt zum luschern. Die Familie bestand darauf, in den Geburtstag hineinzufeiern und man lockte mich – immer noch völlig ahnungslos – vor die Haustür. Ich fragte mich kurz, welche Depp da ein Auto direkt auf dem Fußgängerweg vor der Tür geparkt hatte, bis ich endlich Begriff, das dort mein erstes Auto stand. Klingt nach Silberlöffel im Mund, aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wie meine Eltern das zustande bekommen haben. Nicht, dass wir arme Leute waren, aber eben auch nicht die Reichen, die ihren Kindern alles in den Hals schieben. Welches Verständnis der mobilen Gesellschaft dahinter gesteckt haben mag, ich werde es wohl nie begreifen. Ich schweife ab…
Mein erstes Auto war gut gewählt, der genaue Mittelweg zwischen meinem damals stolz zur Schau getragenen Alternativismus und dem Wunsch einen jeden jungen Menschen, mobil zu sein und mit offenem Dach durch die Landschaft zu gondeln: eine Ente 2CV, in einem wunderschönen dezenten Tauben-/Tropenblau (so ungefähr), also orginal 60er-Jahre-Anstrich. Ich schloss das Entchen sofort ins Herz und bin seitdem geprägt durch die Liebe zu französischen Kleinwagen, francophilie mobile sozusagen.
Was ich mit dem Auto alles erlebt habe, das mag typisch für die unbeschwerte Jugend eines 18-20jährigen in der BRD vor der Wiedervereinigung zu sein, für mich war es prägend fürs Leben. Will sagen, an meinem derzeitigen Lebensweg hat die Ente wahrscheinlich ähnlich viel Anteil wie Metallica, Karl Marx und Tschernobyl, so in dem Umfeld.
Die Ente war für mich und meine Kumpels schlicht alles: Wohnzimmer, Konzertsaal, Treffpunkt. Stundenlanges um das Auto herumstehen und rauchend nichts tun. Sowas kann man nur mit einem schicken Cabrio bringen, oder eben mit einer Ente. Gleiches gilt für den Transport einer komplette PA-Anlage zur Beschallung einer Demonstration gegen die Reform des Oberstufe Ende der Achtziger, wobei das Entchen von vier Leute mit mir als Fahrer die ganze Demo über geschoben wurde. LOL. Zur Demo im Auto, eben.
Außerdem war der Wagen, der Wagen mit dem wir etliche Konzerte im nahen Bremen besuchten, meist im Schlachthof, wo wir Metal-, Speedmetal-, dann Hardcore-, dann Punkbands hörten und uns regelmäßig mit den Glatzen anlegten. Unvergessen mein fast blinder Freund, der—wenn die Schlägerei losging aus Sicherheitsgründen die Brille abnahm, sich den nächsten Plasterstein schnappte und dann brüllte: »in welche Richtung soll ich werfen?«—so oder so ähnlich. Wenn’s zu heiß wurde, sprangen wir in die inwischen »Moshing Duck« getaufte Ente und weg waren wir. Das das auffällige Gefährt mit dem riesigen »Bremer«-Aufkleber (dafür gab’s ein Frei-Abo meines Lieblingsmagazins, sah damals noch anders aus) an der Seite nie angehalten wurde, man versteht es nicht.
Einen Urlaub hat sie auch erlebt, einen kurzen auf Fehmarn glaube ich noch zu wissen. Nur nach Frankreich bin ich mit ihr nie gefahren. Die erste Tour dorthin machten wir in einem alten Passat. Der war zwar gar nicht frankophil, aber dafür zuverlässiger und größer…
Fast schon ein wenig seltsam: Vandaley listet die Twitter-Namen von bekannten Web-Designern.
Es geht ein Zug nach irgendwo und eine Tür nach irgendwo…, oder so.
Wenn morgen alle “Programmierer” die noch nie eine Klasse abgeleitet haben erschossen werden würden….ab morgen gäbe es wieder einen enormen Fachkräftemangel im Webbereich und am Ende eines jeden Monats einen Blankoscheck für die 40 restlichen Entwickler…
Via _ben.
In dem Gespräch von heute mttag ging es auch um social bookmarking. Das liegt ein wenig brach im Moment, könnte man meinen. Tatsächlich ist die Situation nicht schön. del.icio.us hat sich nicht wirklich weiterentwickelt, magnolia hat sich nicht durchgesetzt. In Deutschland treten sich die Copycats derartig auf die Füsse, dass keiner der Dienste wikrlich die kritische Masse erreicht hat. Und alles geht unter in einem Meer aus Bettelbuttons.
Dabei habe ich es geliebt, meine Links bei del.icio.us abzulegen. Und eigentlich suche ich dort auch gerne nach Inhalten, in Listen von Bekannten bspw., denn die Suche an sich bleibt nutzlos.
Allerdings: ich habe mich von del.icio.us getrennt. Ich wollte meine Links wieder haben. Und so bookmarke ich jetzt hier in meinem Blog, in meinem WordPress, mit einer eigenen Kategorie: “Bookmarks”. Und, was soll ich sagen: ich bemerke ein interessiertes Publikum, was mir bisher entgangen war. Die Klickzahlen für die Linktipps sind exorbitant gut und dann hängt auch gerne Mal ein “Danke…”-Kommentar dran. Das hatte ich alles del.icio.us überlassen. Kopfschüttel.
Verändert Twitter die Blogs? Zum Schlechten?
Eine These, die mir heute zugetragen wurde.
Wie bitte? Kann doch nicht ernst gemeint sein. Ihr twittert Eure Links jetzt lieber schnell, anstatt zu bloggen? Wäre mir nicht aufgefallen. Weil ihr da Euer Publikum aussuchen könntet—was ihr aber nicht getan habt? Geht ja gar nicht.
Vielleicht verstehe ich das jetzt falsch, aber mein Blog ist mein Blog ist mein Blog. Oft getreten, vernachlässigt und liegen gelassen, aber doch nicht wegen Twitter! Twitter, das ist doch da, wo ich hintweete, dass ich gerade Kaffee trinke, wo andere mitteilen, dass sie jetzt aufs Klo gehen oder auf den Bus warten. Wo real-time-communication läuft, auch wenn das Konferenz-LAN nicht funzt. Vielleicht EM-Twittern. Dort wo alles schnell hoch- und noch schneller verkommt. Da verstehe ich jetzt unter Twitter.
Da würd ich nix reinschreiben, das ich eigentlich in mein Blog schreiben würde. Was wären das denn auch für Einträge. Nee… ein wenig mehr Substanz sollte schon jedes Blog haben. Punktum.
Normlaerweise hasse ich X-für-Y-Postings, aber dieses hier ist eine umfassende Liste von Cameron Moll, wo man die ganzen schönen Ornamente and stuff herbekommt, die er selbst so gerne benutzt. Cameron Moll muss man das einfach verzeihen.