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	<title>Codecandies &#187; considered harmful</title>
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	<description>Das Weblog von Nico Brünjes.</description>
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		<title>Die teuersten Lakritz aller Zeiten</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moblog]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die leckeren Kirsch-Lakritz oben aus Gro&#223;britanien via Royal Mail geliert werden w&#252;rden, wer h&#228;tte das ahnen k&#246;nnen? Stand ja sicherlich auch nirgendwo, so drei- bis viermal. Ich Riesendepp. Na gut, eine T&#252;te Lakritz f&#252;r 16 Euro… die m&#252;ssen jetzt aber schmecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/02/laaakritz.jpg" alt="" title="laaakritz" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4724" /></p>
<p>Dass die leckeren Kirsch-Lakritz oben aus Gro&#223;britanien via <em>Royal Mail</em> geliert werden w&#252;rden, wer h&#228;tte das ahnen k&#246;nnen? Stand ja sicherlich auch nirgendwo, so drei- bis viermal. <strong>Ich Riesendepp.</strong> Na gut, eine T&#252;te Lakritz f&#252;r 16 Euro… die m&#252;ssen jetzt aber schmecken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebes Tagebuch…</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
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		<description><![CDATA[… ich wollte wirklich wirklich wirklich einen ganz langen Beitrag &#252;ber Sinn und Unsinn verschiedener User Experience Ans&#228;tze f&#252;r unterschiedlich mobile Endger&#228;te unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Text- und Bildcontent Montags ziwschen 19.00 und 22.00 Uhr und der Ver&#246;ffentlichung von Eilmeldungen im RSS-Feed.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… ich wollte wirklich wirklich wirklich einen ganz langen Beitrag &#252;ber Sinn und Unsinn verschiedener User Experience Ans&#228;tze f&#252;r unterschiedlich mobile Endger&#228;te unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Text- und Bildcontent, montags ziwschen 19.00 und 22.00 Uhr und der Ver&#246;ffentlichung von Eilmeldungen im RSS-Feed.</p>
<p>Stattdessen…</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/kingdom-rush/id489265199"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/kingdomrush.jpg" alt="" title="kingdomrush" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4678" /></a></p>
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		<title>Nicht genug Daten, oder was?!</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Die filter bubble ist ja auch eines dieser Schreckensph&#228;nomene, die allerorten an die Klowand gekritzelt werden. Dabei gibt es ja durchaus Gelegenheiten, wo einem das wohl zu Pass k&#228;me, wenn mal ordentlich gefiltert w&#252;rde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Filter_bubble">filter bubble</a> ist ja auch eines dieser Schreckensph&#228;nomene, die allerorten an die Klowand gekritzelt werden. Dabei gibt es ja durchaus Gelegenheiten, wo einem das wohl zu Pass k&#228;me, wenn mal ordentlich gefiltert w&#252;rde.</p>
<h3>Wohnung suchen schwer gemacht</h3>
<p>Mal angenommen ich suchte eine Wohnung und wohnte in einer Stadt, in der man nicht &#252;ber Zeitungsanzeigen an eine Wohnung kommt. In dieser Stadt finden beinahe alle Wohnungsbesichtigungen am Sonntag statt, weil dort Sonntags die Zeitung mit den Wohnungsanzeigen erscheint. <em>True Story.</em> Also verabreden sich Makler, Vormieter und Wohnungsbesitzer mit ihren zuk&#252;nftigen neuen Mietern, wenn ich noch ruhig schlafe. Meist sind sogar die Besichtigungstermine noch zu Zeiten, zu denen ich noch nicht aufgestanden bin! Am Sonntag! Derart benachteiligt bleibt einem ja nichts anderes &#252;brig, als die einschl&#228;gigen Internetportale zu nutzen.</p>
<p>Dort kann man sich wenigstens auch gleich ohne Besichtigungstermin, Fotos der Wohnungen ansehen, und die Suchergebnisse nach vielen Kriterien filtern: Anzahl der Zimmer, Quadratmeter, Wohngebiet, Preis, und etliche Ausstattungsmerkmale. Und mit dieser eingeschr&#228;nkten Suche kann man sich dann einen Newsletter schicken lassen. So bekomme ich regelm&#228;&#223;ig nur Wohnungsangebote, die 100%ig passen. <em>Hatte ich gedacht.</em></p>
<p><span id="more-4649"></span></p>
<h3>Das Gegenteil ist der Fall</h3>
<p>Zun&#228;chst mal gibt es eine gewisse Fehlerquote, weil es f&#252;r den einen oder anderen Makler leider v&#246;llig unm&#246;glich ist, Internetformulare richtig auszuf&#252;llen. Schon die Angabe der Etage wird da zur unl&#246;sbaren Aufgabe, oder man verwechselt mal Warm- und Kaltmiete. Fotos sind zudem oft so aussagekr&#228;ftig, wie ein Trailer f&#252;r einen Kevin-James-Film, die ja lustiger sind, als der Film selbst. Aber auch Wohnungen, die allen eingestellten Parametern entsprechen, sind bei weitem nicht immer passend. Und dann gibt es welche, die schaut man sich sogar an—Termine mit dem Wohnungsbesitzer kann man direkt &#252;ber das Portal absprechen, wie praktisch—und vor Ort stellt sich dann raus, dass nebenan eine M&#252;llkippe ist, auf der Asbeststaub entsorgt werden soll oder &#228;hnliche Katastrophen.</p>
<h3>Getrackt wird alles, aber wof&#252;r?</h3>
<p>Alle meine Interaktionen mit der Plattform werden &#252;ber personalisierte URLs, Trackingspixel und Cookies mitgetrackt. Ob ich in einem Newsletter eine bestimmte Wohnung anklicke, welche nicht, welche ich nur ganz kurz anschauen, welche lang, ob vom Handy oder nochmal am Rechner zu Hause. Ob ich Termine vereinbare und danach trotzdem weitersuche. Mal ganz ehrlich, aus diesen Daten kann man doch alles herauslesen und mit den Angebotsdaten in Korrelation bringen. Ich h&#246;re immer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Behavioral_Targeting">Predictive Behavioral Targeting</a>, ja was ist jetzt damit? Die in diese Fall traurige Wahrheit ist: <strong>der Dienst schafft es nicht mal zu verhindern, mir immer wieder die gleiche Wohnung vorzuschlagen!</strong> Aber die Angebote weiter filtern, und mir nur noch die Angebote zeigen, die wirklich zu mir passen, das ist einfach nicht drin, reine Utopie. Das System k&#246;nnte ganz klar wissen, nutzte es die Trackingdaten und w&#252;rde es die eingestellten Wohnngen besser klassifizieren, welche Wohnungen f&#252;r mich in Frage kommen. </p>
<h3>Nutzloses Tracking</h3>
<p>Gleiches gilt nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r immobilienportale, sondern auch f&#252;r die Gebrauchtwagensuche oder beispielsweise Partnerb&#246;rsen. Der Nutzer wird dort &#252;berall bis ins letzte Detail getrackt, aber den Service verbessert man damit nicht. Wahrschienlich werden die Daten dann eher genutzt, um mir anderenorts die passende Bannerwerbung f&#252;r Toiletttensitze zu zeigen. Und eins ist nat&#252;rlich auch klar, eine Internetb&#246;rse ist ja irgendwie schizophren: sie will einen als Besucher da behalten, stelllt sie mch aber zufrieden, bin ich als Kunde verloren&#8230;</p>
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		<title>Butter bei die Fische</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/26/butter-bei-die-fische/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist etwas faul im Staate D&#228;nemark, soviel ist wohl klar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist etwas faul im Staate D&#228;nemark, soviel ist wohl klar. Google, einst Anbieter des kleinen Suchschlitzes mit dem »don&#8217;t be evil« Habitus, generiert sich zum alles einsaugenden Suchmonopolisten. Apple verkommt vom Designerst&#252;ck zur Consumer-Electronics-Klitsche mit Patentanwaltsarmee. Zuckerberg versucht sich das Internet durch die Nase zu ziehen. Microsoft war schon immer eklig. Ein einzelner, als WhatWG getarnter Mann hat das W3C besetzt und mit HTML5 ausger&#228;uchert. Die Regierungen wollen das Internet wegreglementieren, weil ihnen die Contentindustrie im Nacken sitzt. Und so weiter und so fort. Zusammengefasst: we’re all doomed!</p>
<p>Keiner weiss wie es weiter gehen soll. Was f&#252;r einen Rechner kaufe ich mir morgen, ohne gleich in die H&#228;nde eines Monopolisten, Patentfaschisten oder Pleitegeiers zu geraten? Muss sich wirklich jeder einen eigenen Server anschaffen, damit er sicher und werbefrei Emails verschicken und empfangen kann? Muss der dann zu Hause stehen, oder in einem Rechenzentrum? Amazons Cloud ist wohl eher ein no-go?</p>
<p>Mein Internetanbieter wurde von meinem Telefonanbieter gefressen, alles wird blau. Ist das gut? Soll ich k&#252;ndigen? Das Netz oder das Telefon? Oder beides? Welche Daten darf ich noch von mir Preis geben? Ist schon der Name gef&#228;hrlich, brauche ich ein Pseudonym? Wie kann ich dann anonym einen eigenen Server mieten? Wer findet mich noch und mit welcher Suchmaschine? Will ich gefunden werden? Vor wem muss ich mich eigentlich mehr f&#252;rchten, vor Facebook oder der Regierung, die meine Verkehrsdaten will? Vor Politkern, die nicht mal Email richtig verstehen?</p>
<p>Es ist zum Panik bekommen. Jetzt mal Butter bei die Fische: was sollen wir tun?</p>
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		<title>Konsequent, aber inkonsequent</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/24/konsequent-aber-inkonsequent/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist zum Beispiel dieser Bundesbahn-Schaffner, dem ich relativ regelm&#228;&#223;ig begegne. Er tr&#228;gt immer eine etwas veraltete Uniform, die Version, wo die Schaffnerm&#252;tze so ein wenig nach Mao-Poster aussieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/runner.jpg" alt="Elphinstone Winning Washington marathon (LOC)" title="Running runnig running" width="500" height="370" class="alignnone size-full wp-image-4591" /></p>
<p>Da ist zum Beispiel dieser Bundesbahn-Schaffner, dem ich relativ regelm&#228;&#223;ig begegne. Er tr&#228;gt immer eine etwas veraltete Uniform, die Version, wo die Schaffnerm&#252;tze so ein wenig nach Mao-Poster aussieht.</p>
<p>Der Mann ist immer korrekt und immer freundlich. Und er ist konsequent. Mutma&#223;lich hat er n&#228;mlich mit seinem Arbeitgeber und seiner Arbeit selbst wohl auch, irgendwann abgeschlossen. Er hat sich komplett davon getrennt. Die Auswirkung sind lustig, weil sie so konsequent inkonsequent sind. Wenn der Mann also eine Durchsage macht, spricht er immer im Namen der <em>Deutsche Bahn AG</em>. Wo andere selbst die Leute im Zug begr&#252;&#223;en sagt er: <q>Die Deutsche Bahn AG begr&#252;&#223;t sie im Zug von &#8230;</q>, oder <q>&#8230; hat eine Versp&#228;tung von f&#252;nf Minuten, die Deutsche Bahn AG bittet hierf&#252;r um Entschuldigung</q>, <q>&#8230;die Deutsche Bahn AG freut sich sie wieder in ihren Z&#252;gen begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen</q>.</p>
<p>Andere signalisieren, dass sie Verantwortung &#252;bernehmen, indem sie die Ich-Form w&#228;hlen. Oder sie verstecken sich auch hinter ihrem Arbeitgeber, dann ist von <em>Wir</em> die Rede. Unser Mao-Schaffner lehnt jede Verantwortung ab, mit einer Konsequenz, die be&#228;ngstigend ist, erscheint jedoch jeden Morgen p&#252;nktlich zur Maloche. Und wird das auch noch die n&#228;chsten 30 Jahre machen. Sehr konsequent, aber inkonsequent.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ism</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/19/ism/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[-Ism’s in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon, “I don’t believe in The Beatles, I just believe in me.” Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus but it still wouldn’t change the fact that I don’t own a car!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/wackelbild.jpg" alt="Wackelfoto" title="Ism" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4530" /></p>
<blockquote><p>-Ism&#8217;s in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon, &#8220;I don&#8217;t believe in The Beatles, I just believe in me.&#8221; Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus but it still wouldn&#8217;t change the fact that I don&#8217;t own a car!</p>
<p class="copyright">Ferris Bueller</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Kreis herum</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/18/im-kreis-herum/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitunter rege ich mich w&#228;hrend einer sinnfreien Arbeit so lange &#252;ber die Sinnlosigkeit der Sache und die verschwendete Zeit auf, dass mir ganz &#252;bel wird. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich innerlich kapituliere, dann laufen Notprogramme, der Autopilot &#252;bernimmt. Wenn dann das Ende absehbar ist, ist die innere Euphorie pl&#246;tzlich so gro&#223;, ich w&#252;rde glatt von einem ausgesprochen gelungenem Projekt sprechen wollen…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0239-500x500.jpg" alt="" title="IMG_0239" width="500" height="500" class="alignnone size-medium wp-image-4522" /></p>
<p>Mitunter rege ich mich w&#228;hrend einer sinnfreien Arbeit so lange &#252;ber die Sinnlosigkeit der Sache und die verschwendete Zeit auf, dass mir ganz &#252;bel wird. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich innerlich kapituliere, dann laufen Notprogramme, der Autopilot &#252;bernimmt. Wenn dann das Ende absehbar ist, ist die innere Euphorie pl&#246;tzlich so gro&#223;, ich w&#252;rde glatt von einem ausgesprochen gelungenem Projekt sprechen wollen…</p>
<p>Und dann kommen die &#196;nderungsw&#252;nsche.</p>
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		<title>Plantage</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Merken: Weder Kaffeereste aus der French-Press, noch Tomatenkerne in den &#220;berlauf kippen. Und schon gar nicht beides.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/spuelbecken-500x355.jpg" alt="Foto eines Sp&#252;lbeckens" title="Spuelbecken" width="500" height="355" class="alignnone size-medium wp-image-4447" /></p>
<p><strong>Merken:</strong> Weder Kaffeereste aus der French-Press, noch Tomatenkerne in den &#220;berlauf kippen. Und schon gar nicht beides.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Knut!</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/07/knut/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 17:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moblog]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/20120107-1807111.jpg" alt="20120107-180711.jpg" class="alignnone size-medium" /></p>
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		</item>
		<item>
		<title><![CDATA[Verlinkt: 10 New Year’s resolutions for designers]]></title>
		<link><![CDATA[http://www.netmagazine.com/features/10-new-year-s-resolutions-designers]]></link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 19:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bookmarks]]></category>
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		<category><![CDATA[webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person.<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/" rel="bookmark" title="Permanent link to '10 New Year’s resolutions for designers'" class="glyph">→</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><q>8. Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person</q></p>
<p>Via <a href="http://jasonsantamaria.com/articles/10-new-years-resolutions-for-designers">Jason Santa Maria</a>.</p>
<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/" rel="bookmark" title="Permanent link to '10 New Year’s resolutions for designers'" class="glyph">→</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindle Fire vs. Android Market</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/20/kindle-fire-vs-android-market/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[amazon]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie The Verge oder GigaOM berichten, haben Nutzer des Kindle Fire, dem Ebook-Tablet-Hybriden von Amazon, keine M&#246;glichkeit den Android Market…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.theverge.com/2011/12/16/2642039/amazon-kindle-fire-redirects-all-android-market-requests-to-amazon">The Verge</a> oder <a href="http://gigaom.com/mobile/yo-amazon-please-dont-hijack-the-web-on-kindle-fire/">GigaOM</a> berichten, haben Nutzer des Kindle Fire, dem Ebook-Tablet-Hybriden von Amazon, keine M&#246;glichkeit den Android Market von Google zu besuchen und dort Apps einzukaufen. Eine Datei <code>MarketIntentProxy.apk</code> leitet alle Aufrufe auf den Google Market auf den Amazon Marketplace um. Ein Schelm wer b&#246;ses dabei denkt, aber in diesem Market kann man dann nat&#252;rlich auch keine alternative Browser downloaden, mit denen ein unkontrollierte Besuch des Android Markets m&#246;glich w&#228;re.</p>
<p>Damit sammelt Amazon weiteres schlechtes Karma ein, ohne Zweifel. Aber vor allem setzt der Shopriese damit Android bzw. Google extrem unter Druck. Denn dem Open-Source-Gedanken, der hinter Android stecken sollte, ist damit nat&#252;rlich der Finger gezeigt. Statt f&#252;r Nehmen-und-Geben hat sich Amazon vor allem f&#252;rs Nehmen entschieden.</p>
<p>Da bekommt man also f&#252;r sein zugegeben kleines Geld nicht nur <a href="http://www.marco.org/2011/11/17/kindle-fire-review">ein mieses Ger&#228;t</a>, sondern auch gleich schmierige Finger beim Benutzen. Lecker.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Caught in the act</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/14/caught-in-the-act/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Je seltener man schreibt, umso gr&#246;&#223;er wird der Akt. Arne &#252;ber das Bloggen. Wie Recht er hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/12/pengi.jpg" alt="" title="pengi" width="686" height="379" class="alignnone size-full wp-image-4148" /></div>
<blockquote><p>Je seltener man schreibt, umso gr&#246;&#223;er wird der Akt.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.arnalyse.de/">Arne</a> &#252;ber das Bloggen. Wie Recht er hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutz subsumiert</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/13/datenschutz-subsumiert/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 11:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[socialmedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur mal so aus Spass… Betreiber von Webseiten sind verpflichtet, vor dem Gebrauch von Social Plugins, das Einverst&#228;ndnis der Nutzer…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so aus Spass…</p>
<ol>
<li>
<p>Betreiber von Webseiten sind verpflichtet, vor dem Gebrauch von Social Plugins, das Einverst&#228;ndnis der Nutzer &#252;ber die Weitergabe von Daten an die Betreiber der <em>Social Plugins</em>, einzuholen.</p>
</li>
<li>
<p>Um ein rechtsg&#252;ltiges Einverst&#228;ndnis einholen zu k&#246;nnen, muss der Websitebetreiber dem Nutzer erkl&#228;ren k&#246;nnen, was mit den Daten beim Anbieter des sozialen Netzwerkes passiert.</p>
</li>
<li>
<p>Deutsche Websitebetreiber haben <strong>in der Regel</strong> keine M&#246;glichkeit zu wissen oder zu &#252;berpr&#252;fen, was mit den Daten bei bspw. Facebook oder Google Plus passiert. (Das ist so schwierig, dass es nicht mal der oberste Datensch&#252;tzer von Schleswig-Holstein zufriedenstellend hinbekommen hat.)</p>
</li>
<li>
<p>Betreiber deutscher Webseiten k&#246;nnen deswegen, weil sie selbst <strong>regelm&#228;&#223;ig</strong> keine Kenntnis haben, was bei Facebook und Co. mit den Daten passiert, dem Nutzer <ins>keine (oder nicht gen&#252;gende)</ins> Informationen dar&#252;ber verschaffen und deswegen auch kein rechtsg&#252;ltiges Einverst&#228;ndnis einholen.</p>
</li>
<li>
<p>Websitebetreiber d&#252;rfen keine <em>Social Plugins</em> einbauen.</p>
</li>
</ol>
<p>Der Bundesbeauftragte f&#252;r Datenschutz und Informationsfreiheit informiert: <a href="http://www.bfdi.bund.de/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2011/41_BeschlussDuesseldorferKreis.html?nn=408908">Datenschutz in sozialen Netzwerken gefordert</a>. Und hier <a href="http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Entschliessungssammlung/DuesseldorferKreis/08122011DSInSozialenNetzwerken.pdf?__blob=publicationFile">der ganze Beschluss des D&#252;sseldorfer Kreises als PDF</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/11/10/soziale-netzwerke-existieren-um-dir-mull-anzudrehen/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Maciej Ceglowski von pinboard.in ist ein grosser Ranter. Diesmal hat er sich den <em>social graph</em> vorgenommen, ein Konstrukt, das nicht das leistet, was behauptet wird. Und wozu nutzen wir Facebook noch gleich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/11/fakebook.jpg" alt="" title="Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen" width="686" height="441" class="alignnone size-full wp-image-4115" /></div>
<p>W&#228;hrend die digitale Welt von Facebook beherrscht wird und auf Google+ <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">bereits der Abgesang angestimmt wird</a> gibt es gl&#252;cklicherweise immer noch Autoren, die bereit sind, hinter die Fassade zu schauen, offen <q>anti-social</q> zu sein, di Gegenposition einzunehmen, die l&#228;ngst einen scheinbar verlorenen Posten darstellt. Maciej Ceglowski, Gr&#252;nder des <em>antisozialen</em> Bookmarking-Dienstes <a href="http://pinboard.in">Pinboard</a>, hat seine Sicht auf die sozialen Netzwerke vorgelegt und macht so manchen Punkt: <a href="http://blog.pinboard.in/2011/11/the_social_graph_is_neither/">The Social Graph is Neither</a>. Er soll mir f&#252;rdahin als Vorbild gereichen.</p>
<p>W&#228;hrend mir die fehlerhaften Ans&#228;tze eines Konstruktes wie den <em>social graph</em> ja eher egal sind, finde ich es immanent wichtig, das immer und immer und immer wieder darauf hingewiesen wird, wozu dieses Konstrukt denn eigentlich genutzt wird. Was bei der Privacy- und <em>Post-Privacy</em>-Diskussion reihenweise ignoriert wird ist ja, dass man gar keine pers&#246;nlichen Informationen &#252;ber sich preisgeben muss <strong>und trotzdem die Maschine f&#252;ttert</strong>. Allein das Bewegen auf der Plattform, die Herstellung von Verbindungen, das Lesen von Nachrichten anderer: alles Informationen, die h&#246;chst interessant sind.</p>
<blockquote><p>
  It&#8217;s as if an ad agency built a nationwide chain of pubs and night clubs in the hopes that people would spend all their time there, rigging the place with microphones and cameras to keep abreast of the latest trends […].
</p></blockquote>
<p>Ist aber ja nur die Werbeindustrie. Wer freut sich nicht &#252;ber Spam, <em>der einen interessiert?</em> Ich nicht, aber egal, der Witz ist <strong>Spam den man nicht mehr bemerkt!</strong> Aber das wurde ja auch alles schon sehr ausf&#252;hrlich besprochen, da sollte inzwischen jeder sich eine Meinung dar&#252;ber bilden k&#246;nnen.</p>
<p>Da finde ich die Frage, was uns Facebook et al. eigentlich zu bieten haben auch weitaus interessanter. In der derzeitigen Lage, in der man <em>an Facebook nicht mehr vorbeizukommen scheint</em>, eine &#228;u&#223;erst berechtigte Frage.</p>
<blockquote><p>
  The funny thing is, no one&#8217;s really hiding the secret of how to make awesome online communities. Give people something cool to do and a way to talk to each other, moderate a little bit, and your job is done. Games like Eve Online or WoW have developed entire economies on top of what&#8217;s basically a message board. MetaFilter, Reddit, LiveJournal and SA all started with a couple of buttons and a textfield and have produced some fascinating subcultures. And maybe the purest (!) example is 4chan, a Lord of the Flies community that invents all the stuff you end up sharing elsewhere: image macros, copypasta, rage comics, the lolrus. The data model for 4chan is three fields long &#8211; image, timestamp, text.</p>
<p>  Now tell me one bit of original culture that&#8217;s ever come out of Facebook.
</p></blockquote>
<p>Wer jetzt sagt: ich halte dadurch Kontakt zu ehemaligen Freunden, Klassenkameraden und Kollegen, <em>well done!</em></p>
<p class="copyright">Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/graylight/">Graylight</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kein Flash</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/11/09/kein-flash/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte mal wissen wie oft ich mir im Laufe des letzten Jahres in d&#228;mlichen sas iPhone ist aber Scheisse…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte mal wissen wie oft ich mir im Laufe des letzten Jahres in d&#228;mlichen <q>sas iPhone ist aber Scheisse</q> Diskussionen anh&#246;ren musste: <q>Android kann aber Flash</q> (siehe <a href="http://codecandies.de/2011/03/08/tabletmarkt-vielversprechend/">auch</a>). Und eben so oft habe ich den Leuten erz&#228;hlt, dass das weder mich, noch die Masse der Anwender interessieren w&#252;rde. Endlich: <a href="http://blogs.adobe.com/conversations/2011/11/flash-focus.html">Geschichte</a>. Am Ende wieder Recht behalten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Reader adé?</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/11/01/google-reader-ade/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[webservices]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie angedroht hat Google seinen Feedreader einer Rosskur unterzogen. Socialfunktionen raus, +1-Button rein, neues Design drauf: fertig ist das Disaster mit Ansage. Wer nun dem verordneten Funktionsminimalismus entfliehen will, hat es gar nicht so leicht. Google Reader hat das Monopol f&#252;r heute wichtige Funktionalit&#228;ten…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern hat Google nun tats&#228;chlich begonnen, das neue Design auszuspielen und mE wichtige Funktionen des Google Readers <a href="http://googlereader.blogspot.com/2011/10/new-in-reader-fresh-design-and-google.html">abzuschalten</a>. Ich denke, es wird nur einen Internetmoment dauern, bis etwas oder jemand die entstandene L&#252;cke auff&#252;llt, ob das Google selbst kann, mit Google+ ist <a href="http://netzwertig.com/2011/11/01/ohne-not-abgespeckt-der-neue-google-reader-ist-eine-grose-enttauschung/">mehr als zweifelhaft</a>. Wahrscheinlich &#252;bersch&#228;tze ich das auch, weil ich selbst davon betroffen bin, aber m&#246;glichweise will mir Google auch signalisieren, dass ich als Power-User nicht mehr so richtig erw&#252;nscht bin. Dann w&#228;re es an der Zeit sich nach Alternativen umzuschauen. So es denn noch welche gibt.</p>
<p>Das scheint mir tats&#228;chlich ein Problem zu sein: der Standalone-Feedreadermarkt ist nicht gerade ein umk&#228;mpftes Terrain, viel mehr eine W&#252;ste samt Tumbleweed. Google Reader hat so ziemlich alles ausgetrocknet und wenn es noch gute Produkte gibt… dann synchronisieren sie die Feeds mit… genau: dem Google Reader.</p>
<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/11/reeder.jpg" alt="Screenshot" title="Reeder f&#252;r OS X" width="686" height="409" class="alignnone size-full wp-image-4078" />
<p>Reeder sieht zumindest ansprechend aus.</p>
</div>
<p>Auf dem Mac ist der Platzhirsch in Sachen RSS-Reading noch recht jung und nebenbei das Kind einer iPad-App: <a href="http://itunes.apple.com/de/app/reeder/id439845554?mt=12">Reeder f&#252;r OS X</a> bietet definitiv das schlickste Erscheinungsbild und die besten Funktionalit&#228;ten. Hier gilt allerdings auch: ohne Synchronisation mit dem Google Reader funktioniert das Programm nicht. Die Datenbank von Feeds l&#228;sst sich weder unabh&#228;ngig nutzen, noch lassen sich neue Feeds per OPML importieren. Um mit Versionen auf dem iPhone oder iPad sychron zu sein, geht es nat&#252;rlich auch nur mit einer zentralen Instanz, solange Reeder keine andere als die von Google bietet, stellt er keine echte Alternative dar. Hier kann man Google h&#246;chsten demonstrieren, dass man auf das Backend nie angewiesen war.</p>
<p>Werfen wir also einen Blick zur&#252;ck in die Feedreader-Vergangenheit. Einst die feste Gr&#246;&#223;e unter den Mac-Readern war <a href="http://netnewswireapp.com/mac">NetNewsWire</a>, das jedoch eine mehr als weniger traurige Geschichte der Ver- und Aufk&#228;ufe hinter sich gebracht hat und dabei ein wenig Glanz eingeb&#252;sst hat. Immerhin: es gibt ihn noch, inzwischen als Kostenlos-Version mit integrierter Werbung. NNW gibt es f&#252;r Mac, iPad und iPhone, zwischen diesen Ger&#228;ten w&#252;rde jedoch per Google Reader synchronisiert. Dies l&#228;sst sich jedoch abschalten. Daf&#252;r ist der NNW nach wie vor der K&#246;nig des OPML-Exports, d.h. was man auf der Reader-Export-Seite herunterl&#228;dt kann man direkt in den NNW einf&#252;ttern. NNW ist solide, bietet die aus Mailprogrammen bekannte Ansicht mit drei Paneelen und bringt alle n&#246;tigen Features aus <em>alten Tagen</em> mit: bspw. ins Blog posten mithilfe von MarsEdit oder weiterleiten von Eintr&#228;gen nach Delicious. F&#252;hlt sich alles etwas angestaubt an.</p>
<p>Ebenfalls ein alter Bekannter auf dem Mac ist <a href="http://www.vienna-rss.org/">Vienna</a>. Das Open-Source-Programm hat nie den Schritt zum Reader-Syncing gemacht, ist also das ideale Aussteigerprogramm. Vienna importiert OPMLs schnell, korrekt und mit allen Unterordnern. Genau wie NNW gibt es drei Paneele, links die Feeds, rechts oben Artikel&#252;berschriften, darunter der ausgew&#228;hlte Feeditem. Vienna ist mit dem Sharing ein wenig weiter vor als NNW und kann nicht nur zu Delicious, sondern ebenfalls zu Twitter, Facebook und Evernote sharen. Letzterer Dienst liesse sich &#252;brigens als Ersatz f&#252;r das Sharen im Google Reader nutzen, da dort User gemeinsame Notebooks bef&#252;ttern k&#246;nnen.</p>
<p>Unter Windows kannte ich eigentlich immer nur den <a href="http://www.feeddemon.com/">FeedDemon</a>, der eine &#228;hnliche Verkaufs- und R&#252;ckkaufsgeschichte aufzuweisen hat wie NNW. Er synchronisiert aber, zumindest derzeit noch, auch mit Google Reader.</p>
<p>Zusammengefasst: nicht gerade ein Rosengarten. Google Reader <strong>war</strong> nicht nur der Defacto-Standard f&#252;r das Teilen von Feedeintr&#228;gen mit einer bestimmbaren Gruppe von Nutzern, sondern <strong>ist</strong> ebenso der Standard f&#252;r das Abgleichen von Feeddatenbanken und Lesest&#228;nden &#252;ber die verschiedenen Nutzungswelten hinweg, also Desktop, Tablet und mobile. Dies ist sicherlich eine der wichtigsten Funktionalit&#228;ten und gerade hier h&#228;lt Google praktisch das monopol. Wollte man sich also von Google trennen (obwohl das Synchronisieren – zumindest derzeit – ja noch funktioniert), m&#252;sste man erst einmal einen Dienst finden, der eine derartige Synchronisation anbietet. Dann fehlen au&#223;erdem noch die Programme, die mit diesem Dienst arbeiten k&#246;nnten. Hier w&#228;re nun Platz f&#252;r Innovation.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steve Jobs</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/10/06/steve-jobs/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 07:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Steve Jobs ist tot. Mit nur 56 Jahren verl&#228;sst uns damit einer der gro&#223;en Vision&#228;re unseres sogenannten Computerzeitalters. Ersten Kontakt…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Steve Jobs ist tot. Mit nur 56 Jahren verl&#228;sst uns damit einer der gro&#223;en Vision&#228;re unseres sogenannten Computerzeitalters.</p>
<p>Ersten Kontakt mit der Welt des Steve Jobs hatte ich Anfang der 90er Jahre. Ich programmierte seinerzeit Mailboxsysteme f&#252;r Mittelst&#228;ndler, die in der (damals noch) Pre-Internetzeit elektronischen Datenaustausch mit Kunden ben&#246;tigten. Einer meiner Auftraggeber hatte in seiner mit Computerbauteilen und Bildschirmen v&#246;llig zugem&#252;llten Wohnung auf dem Schreibtisch im Wohn/Arbeitszimmer zwei (!) sogenannte Pizzaboxen stehen. Die flachen NeXT-Rechner fielen vor allem durch den (f&#252;r damalige Verh&#228;ltnisse) wirklich riesigen Farbbildschirm und die v&#246;llig untypische schwarze Farbe auf. Da ich immer nur zu Besprechungen dort war, habe ich die beiden Boliden allerdings nie im Einsatz erlebt, sondern bewunderte ausschlie&#223;lich deren Bildschirmschoner, die ber&#252;hmten fliegenden Toaster. Was auch alles war, was mich von damals bis zu meinem ersten eigenen Rechner der von Jobs konzipiert war begleitete: die fliegenden Toaster installierte ich auf jedem PC, den ich nutzte.</p>
<p>Was sich so albern anh&#246;rt, ist aber in Wirklichkeit f&#252;r das Ph&#228;nomen Jobs, und das was er dann letztendlich aus der Firma Apple gemacht hat extrem typisch. Ein PC konnte noch so aufger&#252;stet und schnell und fantastisch ausgestattet sein, er sah doch immer aus, wie ein langweiliger grauer Kasten. Rechner, die Jobs ersann signalisierten dagegen schon von au&#223;en extrem ihre inneren Werte. das konnten sowohl Erhabenheit, Verspieltheit oder auch Wertigkeit sein. Jobs hat den Rechner zum Freund gemacht: nicht umsonst steht in meinem Arbeitszimmer immer noch ein gr&#252;ner iMac herum, den ich mir gebraucht zulegte, als er eigentlich l&#228;ngst technisch &#252;berholt war. Am Ende haben wir ihn nur noch als CD-Player benutzt, aber eben benutzt. Mein erstes MacBook habe ich vor dem &#214;ffnen immer gestreichelt, und das bei, wie ich glaube, immer vollem Bewusstsein. </p>
<p>Steve Jobs hat Computern Leben eingehaucht und ebenso der Computerindustrie, dem Silicon Valley. H&#228;tte es nur Microsoft gegeben, w&#228;re die Welt eine andere geworden, wohl eher nicht besser, als sie heute ist. Man kann nur hoffen, das Apple nun auch ohne Steve Jobs das bleibt, was er dort hineingedacht hat. Eins ist aber auf jeden Fall sicher: wir werden Steve Jobs noch vermissen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>On fire?</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/09/29/on-fire/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 09:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel Aufregung gab es um die Pr&#228;sentation des Kindle Fire. Doch ist er wohl zun&#228;chst weder iPad-Konkurrent noch in Deutschland in absehbarer Zeit verf&#252;gbar. Und das ist vielleicht auch ganz gut so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat Amazon die neuen Kindles (Touch) und den <a href="http://www.amazon.com/Kindle-Fire-Color/dp/B0051VVOB2/" title="Amazon.com: Kindle Fire Prodcut Page">Kindle Fire</a> vorgestellt. Das hat nat&#252;rlich jeder mitbekommen, der nicht unter einem Stein wohnt, k&#246;nnte es sich doch um iPad-Konkurrenz handeln. Amazon CEO Jeff Bezos <a href="http://512pixels.net/not-a-tablet/" title="512 Pixels: Not a tablet">stellte dann aber doch eher einen Kindle f&#252;r Medien, statt eines iPad-Konkurrenten vor</a>. Trotzdem: anders als Samsung beispielsweise, <a href="http://daringfireball.net/2011/09/amazons_new_kindles" title="Daring Fireball: Amazon’s New Kindles">hat Amazon verstanden, das es um die Inhalte geht</a> und zuf&#228;llig auch die passenden Inhalte parat. Aus der Amazon-Cloud wird das Ger&#228;t stetig mit B&#252;chern, Musik und Videos versorgt. Content is king, yet again. Das macht ihn nicht zu einem iPad-Konkurrenten, aber hebt ihn von der Androidmasse ab, f&#252;r einen erfolgreichen Start sollte das reichen, vor allem bei dem Kundenstamm, &#252;ber den Amazon verf&#252;gt und dem Preis (ab 199$).</p>
<p>Ob das alles auch f&#252;r Deutschland zutrifft? Zur Zeit kann man gerade den ganz kleinen <a href="http://www.amazon.de/Kindle-eReader-Wi-Fi-Display-deutsches/dp/B0051QVF7A/" title="Amazon.de Produktseite">Kindle ohne Tastatur</a> f&#252;r 99 Euronen vorbestellen, V&#214;: 12. Oktober. &#220;ber den Kindle Fire oder die Kindle Touch schweigt sich die Amanzon.de-Seite jedoch aus. Wer weiss, ob es <a href="http://paidcontent.org/article/419-amazon-continues-its-u.s.-first-policy-no-international-plans-for-fire/" title="paidContent.org: …No Kindle Tablets Outside U.S.">wieder zwei Jahre dauert</a>, bis man au&#223;erhalb der USA das Produkt voll nutzen kann. Gibt es tats&#228;chlich keine <em>internationale Strategie</em>, d&#252;rfte das am Ende sicherlich als Fehler herausstellen, das iPad jedenfalls kann man in 64 L&#228;ndern kaufen.</p>
<p>Ob es wirklich solange dauern soll, bis wir hier <a href="http://amazonsilk.wordpress.com/" title="Amazon Silk Blog">Amazon Silk</a>, den Browser des Kindle Fire testen k&#246;nnen? Soweit ich das sehen kann, ein cloudgest&#252;tzter Webkit-Browser. Das Video macht mir ehrlich gesagt ein wenig Kopfschmerzen:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=_u7F_56WhHk&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=_u7F_56WhHk</a></p>
<p>Das Prinzip ist nat&#252;rlich genauso einfach wie logisch, nur wer schon einmal <a href="http://codecandies.de/2011/01/20/hinter-dem-mobilen-proxy/" title="Codecandies Archiv: Hinter dem mobilen Proxy">Erfahrungen</a> mit der Sorglosigkeit vulgo Dreistheit gemacht hat, mit der bspw. Mobilprovider den Content von Internetseiten <em>f&#252;r die mobile Auslieferung anpassen</em>, bekommt eine Idee davon, was es heisst, zun&#228;chst durch die Amazon-Cloud zu m&#252;ssen, eh&#8217; das HTML beim Browser ankommt. Kennt man ja auch &#228;hnlich vom mobilen Opera. Man muss sich allerdings die Frage stellen, wozu das gut sein soll: es gibt keinen Fire 3G, sondern nur eine WLAN-Version, eine derartige Optimierung w&#228;re also verzichtbar. Das f&#252;r den Fire praktisch alles zun&#228;chst durch Amazons Server geleitet wird, l&#228;sst die Diskussion um Facebooks Timeline wie ein Kindergartengespr&#228;ch erscheinen, denn <a href="http://cdespinosa.posterous.com/fire" title="cdespinosa's posterous: Fire">Amazon liest alles, absolut alles mit</a>, was am Silk ankommt oder abgeht. Gatekeeper galore.</p>
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		<title>S&#252;chtig</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/09/27/suchtig/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Sep 2011 10:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Studie weist es nach: in Deutschland gibt es 560.000 Onlines&#252;chtige. Ich bin einer von ihnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/09/suechtig.jpg" alt="Medikamentenkapsel" title="S&#252;chtig" width="686" height="450" class="alignnone size-full wp-image-3965" />
<p class="copyright">Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/">Bestimmte Rechte vorbehalten</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/samcatchesides/">http://www.samcatchesides.com/</a></p>
</div>
<p>Das Bundesgesundheitsministerium hat eine <a href="http://drogenbeauftragte.de/presse/pressemitteilungen/2011-03/pm-pinta-studie.html">Studie</a> in Auftrag gegeben, die feststellt, dass 560.000 Deutsche, jetzt kommt&#8217;s, internets&#252;chtig sind.</p>
<blockquote><p>
  Hochgerechnet gilt demnach etwa ein Prozent der Bev&#246;lkerung als onlines&#252;chtig. Das entspricht ungef&#228;hr der Zahl der Marihuana-Abh&#228;ngigen. Die Studie ist die erste repr&#228;sentative Untersuchung zur Internetsucht in Deutschland. Experten der Universit&#228;t L&#252;beck und der Universit&#228;t Greifswald befragten mehr als 15.000 Menschen zwischen 14 und 64 Jahren per Telefon. <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2011-09/internetsucht-untersuchung">ZEIT ONLINE</a>
</p></blockquote>
<p>OK. Ich geb&#8217;s hiermit zu: ich bin onlines&#252;chtig. Ich sitze jeden Tag von sp&#228;testens neun, bis mindestens 17 Uhr vor dem Rechner, meistens l&#228;nger (Suchtzeichen: &#252;berm&#228;&#223;ige Nutzung), und ich habe <em>immer</em> mindestens zwei Browserfenster offen (Suchtzeichen: Mehrfachverwendung). Zeitweise h&#228;mmere ich im Minutentakt auf den Reloadbutton (Suchtzeichen: Ticks und Zw&#228;nge). In ungef&#228;hr dem gleichen Takt purzeln Emails in mein Postfach, gehen Tweets ein, werde ich im Chat angesprochen (&#220;berdosis Information). Um meiner Sucht k&#246;rperlich gewachsen zu sein, trinke ich literweise Kaffee (Zusatzsucht). W&#228;hrend ich online bin, sitze ich fast ausschlie&#223;lich im B&#252;ro (Suchtzeichen: Immobilit&#228;t) und leide darum an Adipositas (wieder Zusatzsucht), weil ich ausschlie&#223;lich in der hauseigenen Kantine esse. Leute treffe ich allenfalls in Meetings, in den sogenannte <em>jour fixes</em> auch noch immer diesselben Leute (Suchtzeichen: eingeschr&#228;nkter Freundeskreis). Wenn ich nicht am Rechner sitze, bin ich via iPhone online (Angst etwas zu verpassen), ich beantworte Mails noch bis sp&#228;t abends. Alles eindeutige Suchtzeichen.</p>
<p>Und ich verdiene auch noch Geld damit. Viel mehr verdiene ich Geld mit der (Informations-)Sucht anderer. OK, ich bin kein Dealer, aber ich geh&#246;re zu den Leuten im Hintergrund, die das Gesch&#228;ft am Laufen halten.</p>
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		<title>The Facebook Angst</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/09/26/the-facebook-angst/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 07:52:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[social]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich vor dem Papst rangierte letzte Woche die Diskussion um die neuen Facebookfunktionen auf Platz 1 meiner Feedlisten. Grund genug, meinen Senf dazu beizusteuern.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/09/facebookangst.jpg" alt="" title="The Facebook Angst" width="686" height="348" class="alignnone size-full wp-image-3947" />
<p>Gleich vor dem Papst rangierte letzte Woche die Diskussion um die neuen Facebookfunktionen auf Platz 1 meiner Feedlisten. Grund genug, meinen Senf dazu beizusteuern.</p>
</div>
<p>Dave Winer <a href="http://scripting.com/stories/2011/09/24/facebookIsScaringMe.html">hat Angst</a>. Angst vor Facebook. Das ist schon mal eine Meldung wert, denn bisher waren es ja nur die technikfeindlichen Deutschen, die sich <a href="http://www.buzzmachine.com/2011/09/20/public-parts-excerpt-germany-and-privacy/">Sorgen um den Datenschutz</a> machten. Nun ist das Gef&#252;hl offenbar auch in den USA angekommen. Da hat Marc Zuckerberg bei der letzten Facebookkonferenz f8 richtig einen Stein ins rollen gebracht.</p>
<p>Eigentlich ist die Timeline ja auch eine wirklich nette Idee. Mein Leben im Netz, das h&#228;tte durchaus eine Sache sein k&#246;nnen, die man in seinem Blog umsetzt. Vielleicht nicht unbedingt bei Facebook, aber letztendlich ist auch das naheliegend. <em>Zuck</em>(erberg) kommt in die Jahre, in denen man sowas macht und er hat schon immer geglaubt: was ihm gef&#228;llt, gef&#228;llt der Welt. Ob dem so ist, wird sich zeigen.</p>
<p>Vielleicht nicht ganz so leicht hinnehmbar ist der neue OpenGraph-Datenstrom, der in diese Timeline gelenkt werden soll. Nach einmaliger Best&#228;tigung pro Website, soll praktisch jede Aktion im Netz: Musik h&#246;ren, Video sehen, Buch oder Artikel lesen, Bild ansehen, Adresse suchen… zu Facebook gescrobbelt werden. Scrobbeln heisst diese Aktion bei <a href="http://www.last.fm/user/couchblog">last.fm</a>, die das schon ewig mit Musik machen, die man auf seinem Rechner h&#246;rt. Nat&#252;rlich ist es Unterschied, dies f&#252;r eine Aktion (Musik h&#246;ren), f&#252;r einen Dienst (last.fm) zu machen, statt mit hunderten Websites und -diensten, gesammelt bei Facebook. Und last.fm konnte man schnell mal pausieren, um zu verhindern, das Facebook jeden Schritt aufzeichnet, muss man sich schon ausloggen, und man konnte sich denken, <a href="http://nikcub.appspot.com/logging-out-of-facebook-is-not-enough">das nicht mal das richtig hilft</a>.</p>
<p>Warum jedoch der Aufschrei? Na gut, es gibt bei jeder &#196;nderung von Zuckerbergs Gnaden einen Aufschrei im Netz, das ist meist schnell wieder vergessen. Nur scheint&#8217;s mir diesmal dramatischer zu sein. Hauptgrund scheint mir die neuerliche Qualit&#228;tssteigerung des &#220;berwachungsgef&#252;hls sein: <strong>automatisches</strong> Aufzeichnen von &#8220;Likes&#8221; bzw. &#8220;Activities&#8221; ist den Leuten nicht geheuer. Auch, wenn sie das abschalten k&#246;nnen (und werden). Hier reicht der Versuch der Einf&#252;hrung, ein schlechtes Gef&#252;hl zu hinterlassen. In diesem Zusammenhang wird  <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Facebook_Beacon">Facebook Beacon</a> oft genannt, das sich nicht durchsetzen konnte. Anders als bspw. bei last.fm betrifft die Funktionalit&#228;t offenbar Bereiche, bei den man sich eben nicht gerne beobachten l&#228;sst, bspw. das Lesen von Artikeln. Irgendwo zwischen <em>Songs scrobbeln</em> und <em>ich lese ein Buch</em> scheint eine Privatsph&#228;regrenze zu liegen. Das ist noch zus&#228;tzlich interessant. Nebenbei bemerkt: die neuen granularen Sharing-Mechanismen, die man bei Google+ abgeschaut hat, sind dabei gar nicht hilfreich. Denn die Angst bezieht sich eher auf die <strong>gewollte unerlaubte Weitergabe</strong> der Daten an andere (bspw. Werbung, Sitebetreiber, <em>Goldpartner</em>) oder den <strong>ungewollten Datenverlust</strong>, durch eine Sicherheitsl&#252;cke.</p>
<p>Am Ende muss ja jeder selbst wissen, wie er mit Facebook, Twitter oder <a href="http://codecandies.de/2011/09/21/google-langweilt-mich/">Google+ umgeht</a>. Ich pers&#246;nlich finde es ganz erfrischend, wenn die Leute Angst vor Facebook bekommen. Facebook ist ein Moloch, der sich immer wieder ver&#228;ndert und man muss immer wieder neu &#252;berpr&#252;fen, was man ihm an Informationen zu geben bereit ist. Will man teilnehmen, aber sich nicht permanent durchleuchten lassen, muss man das schon in einem eigens daf&#252;r installierten Browser tun (endlich eine Aufgabe f&#252;r… Opera). Aber: warum sollte man teilnehmen, wenn man nicht mitmachen will? Moving target: gestern war Facebook noch dazu da, mit seinen Freunden Kontakt zu halten, heute ist es eine Plattform f&#252;r Lebensgeschichten, und morgen?</p>
<p>Sorry f&#252;r den Titel, war einfach zu verlockend.</p>
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