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	<title>Codecandies &#187; considered harmful</title>
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	<description>Das Weblog von Nico Brünjes.</description>
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		<title>Offline</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Mar 2012 18:37:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[development]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist nicht alles Gold, was sich HTML5 nennt. DOM Storage, Application Cache, Datenbanken, beim Storage geht es teilweise noch sehr holprig zu. Die Grenze f&#252;r Offlinedatenspeicherung liegt doch noch sehr sehr sehr niedrig…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/03/folien_boot-686x485.png" alt="" title="Screenshot" width="500" height="353" class="alignnone size-medium wp-image-3605" /></p>
<p>Als Alternative zur <em>Apptisierung</em> des mobilen Internets wird immer wieder die Webapp genannt. Ebenso oft wird betont, dass native Apps den Webapps in UI und Features &#252;berlegen sind. Die Browser holen jedoch langsam auf, z.B. mit der M&#246;glichkeit Geodaten zu lesen, oder auch Zugriff auf eine im Smartphone integrierte Kamera zu erhalten. Und dann ist das noch das Feature der <em>offlinef&#228;higkeit</em>. Im folgenden will ich einige Techniken dazu kurz anreissen, zum einen um (mir) einen &#220;berblick zu verschaffen, zum anderen um feststellen zu k&#246;nnen, wie weit wir denn technologisch heute sind, in Sachen <em>offline</em>. Zum &#252;ber den Onlinezustand hinaus gehenden Speichern von Daten stehen im wesentlichen drei Techniken zur Verf&#252;gung.</p>
<p><span id="more-5012"></span></p>
<h3>DOM Storage</h3>
<p>Als <a href="https://developer.mozilla.org/en/DOM/Storage">DOM Storage</a> bezeichnet man einen kleinen, leicht zug&#228;nglichen Speicherbereich, auf den vom Browser &#252;ber eine sehr einfaches Interface zugegriffen werden kann: es werden jeweils Key-Value-Paare gespeichert. Das DOM Storage kommt in zwei Ausf&#252;hrungen: als Localstorage ist der Speicher persistent, als Sessionstorage h&#228;lt er nur bis zum Sessionende.</p>
<p>DOM Storage besticht vor allem durch die Einfachheit mit der man ihn nutzen kann und ist zudem weit verbreitet. Deswegen wird er wohl vielerorts als das Schweizer Messer der Offlineapplikationen angespriesen; ja, das w&#228;re ja zu sch&#246;n… die Wahrheit ist: <a href="http://hacks.mozilla.org/2012/03/there-is-no-simple-solution-for-local-storage/">DOM Storage is considered harmful</a>, vor allem wegen seiner grausigen Performance. Zudem ist die Menge an Speicher, die man damit zur Verf&#252;gung bekommt ziemlich klein. Unter iOS stehen wohl nicht mehr als 5 MB zur Verf&#252;gung, da kann man eh&#8217; keine gro&#223;en Spr&#252;nge machen, auch wenn Androiden und Desktopbrowser mehr Speicher zu lassen.</p>
<h3>Application Cache</h3>
<p>Die Mutter der Offlinefunktionalit&#228;ten d&#252;rfte der <a href="http://diveintohtml5.info/offline.html">Application Cache</a> sein. Hier steuert man unter Zuhilfenahme einer Manifest-Datei, welche Dateien der Browser f&#252;r die eigene Webapp in den Application Cache legt. Der Clou dabei ist, dass im Offlinezustand diese gecachten Dateien v&#246;llig transparent zur Verf&#252;gung stehen. Ohne die Meldung »Ey Alter, geh&#8217; mal online« werden Bilder aus dem Cache geladen und Scripts interpretiert. So sollte es jedenfalls sein. Hier zeigt sich der <em>Browser called Browser</em> (aka. Android-Webkit) aus Android 3.2 etwas unwillig und beschwert sich per Popup, das man ja nun offline sei, nur um danach alles wie gew&#252;nscht zu verarbeiten.</p>
<p>F&#252;r den Application Cache gibt es auch etwas <a href="https://developer.apple.com/library/safari/#documentation/iPhone/Conceptual/SafariJSDatabaseGuide/OfflineApplicationCache/OfflineApplicationCache.html#//apple_ref/doc/uid/TP40007256-CH7-SW5">Javascript-Interface</a> mit dem man bspw. den Cache leeren kann. Auch gut geeignet zum Debuggen, denn wegen der oben erw&#228;hnten Transparenz, sind Fehler manchmal etwas schwierig zu finden. Hilfreich: <a href="http://manifest-validator.com/">hier kann man seine Manifest-Datei validieren lassen</a>. Wermutstropfen Nummer eins: <a href="http://techblog.viewbook.com/2011/02/mobile-safari-offline-application-cache-limit/">auch der AppCache wird durch das st&#246;rrische iOS auf einer Untergrenze von 5 MB festgenagelt</a>.</p>
<h3>Browserdatenbanken</h3>
<p>Wer bis hier mit den vorgeschlagenen M&#246;glichkeiten zurecht kommt, oder mit anderen Worten: wer nicht mehr als 5 MB offline zu speichern hat, der hat Gl&#252;ck gehabt, denn er ist nicht auf die DB-Funktionalit&#228;ten der modernen Browser angewiesen. Diese stellen zwar wesentlich mehr Speicherplatz zur Verf&#252;gung, selbst im mobile Safari kann man, nachdem der Nutzer zugestimmt hat, bis zu 50 MB Daten in Datenbanken speichern und offline wieder abrufen. Trotzdem steht man derzeit vor einem Schlachtfeld.</p>
<p>Auf der einen Seite steht WebSQL, dass zwar in vielen Browsern zur Verf&#252;gung steht (Chrome, Opera, Safari, Android Browser…), aber vom W3C letztendlich <a href="http://www.w3.org/TR/webdatabase/">verschm&#228;ht</a> wurde, weil alle Browserhersteller das gleiche Backend nutzten. Stattdessen arbeitet man nun an <a href="https://developer.mozilla.org/en/IndexedDB">IndexedDB</a>. Das w&#228;re sicherlich eine genauso gute L&#246;sung, ist aber zumindest zum heutigen Zeitpunkt <a href="http://caniuse.com/#feat=indexeddb">nicht gerade verbreitet</a>: Firefox kommt seit Version 4 damit, Chrome (ab 12) kann beides, IE 10 <del>wird es haben</del> <ins><a href="http://blogs.msdn.com/b/ie/archive/2012/03/21/indexeddb-updates-for-ie10-and-metro-style-apps.aspx">hat es</a></ins>, eines Tages. Der neue Chrome f&#252;r Android kommt ebenfalls mit IndexedDB. Momentaner Stand hier ist allerdings, dass sich die Implementierungen doch noch sehr stark unterscheiden, zwischen den Browsern, aber vor allem auch von einer Browserversion zur n&#228;chsten, die ja heutzutage praktisch w&#246;chentlich kommen…</p>
<p>Da muss man sich dann nat&#252;rlich fragen, ab wann sich der Aufwand lohnt, denn um eine Browser-Offline-Datenbank-Anwendung zu schreiben, braucht man schon ein paar ausgewachsene Abstraktionsstufen, um die Daten in allen Browsern ordentlich wegzuschreiben und auch wieder zu finden…</p>
<h3>Ein Fazit</h3>
<p>Es ist nicht alles Gold, was sich HTML5 nennt. Beim Storage geht es jedenfalls, vor allem bei den Datenbanken noch sehr holprig zu. Somit liegt die Grenze f&#252;r Offlinedatenspeicherung doch sehr sehr sehr niedrig. Definiert wird diese Untergrenze regelm&#228;&#223;ig von den iOS-Ger&#228;ten, man k&#246;nnte Apple verd&#228;chtigen, den Webapp-Entwicklern Steine in den Weg legen zu wollen, um seine liebgewonnene App-Welt zu sch&#252;tzen, aber andererseits, man will ja auch keine Verschw&#246;rungstheorien verbreiten. ;)</p>
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		<title>Pr&#228;sidentend&#228;mmerung</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 09:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach langem Stuhlkleben und der Aufkl&#228;rung vieler Details seiner Ministerpr&#228;sidentschaft ist Christian Wulff nun endlich zur&#252;ckgetreten. Was f&#252;hlte er dabei, was lief hinter den Kulissen ab, wie geht es weiter?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pr&#228;sidentend&#228;mmerung, die - gibt den Zeitpunkt in der Amtszeit eines Bundespr&#228;sidenten an, zu dem demselben d&#228;mmert, dass es nun an der Zeit ist, das Amt zu verlassen und zwar unverz&#252;glich.</p>
<p>Dabei ist die P. ein h&#246;chst subjektives Gef&#252;hl. Den einen Pr&#228;sidenten erwisscht es schneller als den anderen, bspw. Horst K&#246;hler, der zur&#252;cktrat weil ihm jemand auf den Fuss getreten war (oder um Schlimmeres, vulgo weiteres Gerede &#252;ber sein Person zu verhindern, man weiss es nicht). Christian Wulff hat sich da weniger empfindlich gezeigt, man k&#246;nnte auch behaupten, er habe an seinem Stuhl geklebt. Und zwar so lange, bis auch das letzte Detail seiner putinesken Ministerpr&#228;sidentschaft in Niedersachsen ans Licht gezerrt war. Ganz in der Tradition seiner Vorg&#228;nger, ein wenig Schr&#246;der (sp&#228;ter Bundeskanzler und russischer Energiemagnat), mehr noch Albrecht (nieders&#228;chsischer Landjunker und Schrotbaron), hatte er das dortige Amt zu seinen Gunsten ausgef&#252;llt, wie es eben der hannoverschen Herren Sitte ist. Und so war er bis heute wirklich und ernsthaft &#252;berrascht, wie sich &#252;berhauppt das niedere Volk an diesen Machenschaften aus Privatkrediten, Freundschaftsdiensten, Urlaubsreisen und anderen Gegengesch&#228;ften interessieren k&#246;nne.</p>
<p>Gegen&#252;ber der Regenbogen- und Bigotteriepresse und deren Vertreter, denen Wulff mit Recht vorwerfen kann, keinen Deut besser zu sein als er selbst, rastete er noch aus. Sp&#228;ter f&#252;hlte er nur noch kalte Resignation gegen&#252;ber diesem Volk, das ihn offensichtlich nicht haben wollte. Aber er mochte den Job und seine Parteikollegen rieten ihm wohl auch, noch ein wenig zu bleiben, es w&#228;re gerade so kritisch. </p>
<p>Als aber nun auch noch Staatsanwaltschaften sich aufmachten, den Pr&#228;ses zu kriminalisieren, da stand man vor der Wahl nun eine breit angelegte Anti-Berufsverbotkampagne aus dem Boden zu stampfen oder sich einfach einen neuen Pr&#228;sidenten zu suchen. Ersteres h&#228;tte wohl dazu gef&#252;hrt, dass CDU und CSU vom Verfassungsschutz beobachtet worden w&#228;ren, keine gute Alternative. Also entschied man sich f&#252;r R&#252;cktritt, was die Kanzlerin dem Pr&#228;sidenten wahrscheinlich per SMS mitgeteilt hat: »Verpiss Dich, z&#252;gig«. Man schreckte noch kurz zur&#252;ck, bemerkte, dass nun Seehofer als Ersatz ran m&#252;sste, einigte sich dann aber darauf, dass Reden, bei denen der etwas kaputt machen k&#246;nne, einfach von der Kanzlerin &#252;bernommen werden und verpasste dem Ehepaar Wulff den endg&#252;ltigen Tritt.</p>
<p>Der R&#252;cktritt selbst dann eine letzte Farce. Die &#252;berlegen l&#228;chelnde Gattin, der Schwachsinn fabulisierende Ex-Pr&#228;sident, der nur umschweifend das sagt, was alle l&#228;ngst wissen: <em>ich bedanke mich zur Wahl zum <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TSqkdcT25ss">Upperclass Twit of the Year</a></em>, nein das hat er ncht gesagt, sondern Dinge wie: »Es war mir ein Herzensanliegen, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu st&#228;rken.« Wobei vor allem der Zusammenhalt pers&#246;nlicher Freundschaften und Seilschaften gemeint sein k&#246;nnte. »Unser Land […] braucht […] einen Pr&#228;sidenten, der vom Vertrauen nicht nur einer Mehrheit, sondern einer breiten Mehrheit der B&#252;rgerinnen und B&#252;rger getragen wird.«, oder von Angela Merkel. Dann scherzhaft: »Ich trete deshalb heute vom Amt des Bundespr&#228;sidenten zur&#252;ck, um den Weg z&#252;gig f&#252;r die Nachfolge freizumachen.« Z&#252;gig, ist klar. Wohl der Hinweis auf Merkels SMS. Und schlie&#223;lich bockig: »Ich w&#252;nsche unserem Land von ganzem Herzen eine politische Kultur, in der die Menschen die Demokratie als unendlich wertvoll erkennen und sich vor allem – das ist mir das wichtigste – gerne f&#252;r die Demokratie engagiert einsetzen.« Mit anderen Worten und das k&#246;nnte die Zusammenfassung der ganze Rede sein, wir haben ihn nicht verdient.</p>
<p>Nun bleiben 30 Tage einen neuen zu finden. Die <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-02/bundespraesident-kandidaten-wulff">Liste der Kandidaten ist lang</a> und weilig. Und es dr&#228;ngt sich die Frage auf: wie lange wird es dauern, bis zur n&#228;chsten Pr&#228;sidentend&#228;mmerung?</p>
<p>In unserer Reihe »das politische Lexikon« folgt nun die Wiederholung von: Kanzlerd&#228;mmerung.</p>
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		<title>Kompakt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 09:50:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit nunmehr &#252;ber einer Woche verteilen ein paar Solariumtussies am Hamburger Hauptbahnhof gratis Springerbl&#228;tter an das vorbeieilende Publikum. Ist das bereits der Beginn der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Axel Springer? Werden die verschenkten Zeitungen eigentlich zur verkauften Auflage gerechnet? Oder erh&#246;ht man nur die Zahl der Leser mit denen man dann anzugeben gedenkt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit nunmehr <strong>&#252;ber einer Woche</strong> verteilen ein paar Solariumtussies am Hamburger Hauptbahnhof gratis <del>Klopapier</del> Springerbl&#228;tter an das vorbeieilende Publikum. Ist das bereits der Beginn der <del>Werbeaktionen</del> Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag von Axel Springer? Werden die verschenkten Zeitungen eigentlich zur <em>verkauften</em> Auflage gerechnet? Oder erh&#246;ht man <em>nur</em> die Zahl der Leser mit denen man dann anzugeben gedenkt?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Gewinnspieltipps</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 08:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[socialmedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus Versehen eben eine Socialmedia-Beratung &#252;ber Gewinnspiele auf Facebook in Anspruch genommen. Dazu ein Punkt: vergesst es.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus Versehen eben eine <a href="http://medienrauschen.de/2012/02/mit-gewinnspielen-auf-facebook-zum-aufwandsfreien-fanwachstum-oder/">Socialmediaberatung &#252;ber Gewinnspiele auf Facebook</a> in Anspruch genommen. Dazu ein Punkt:</p>
<ol>
<li>Ich werde niemals, und da k&#246;nnen sie sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen wackeln, niemals nie nicht, werde ich Fan der Stadtwerke von (hier beliebigen Ort einsetzen). Ob die Gewinnspiele veranstalten, oder nicht, ob die gut sind, oder nicht oder ob in China ein Sack Reis umf&#228;llt. Und so geht es den allermeisten der facebooknutzenden Einwohner von (hier beliebige Stadt einsetzen). Stadtwerke sind schei&#223;e. Im richtigen Leben senden sie einem Rechnungen &#252;ber Nachzahlungen, auf Facebook quasseln sie einen mit <em>pep talk</em> zu. Das ist schei&#223;e. Ich bin kein Socialmediaexperte, aber die Lebenserfahrung lehrt uns: Schei&#223;e hat keine Fans. Wird keine haben. Never. Egal welch tolle Tipps der (hier beliebigen Socialmediaexperten einsetzen) gibt.</li>
</ol>
<p>Danke f&#252;r die Aufmerksamkeit. Weitermachen.</p>
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		<title>Die teuersten Lakritz aller Zeiten</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/02/06/die-teuersten-lakritz-aller-zeiten/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 10:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moblog]]></category>
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		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass die leckeren Kirsch-Lakritz oben aus Gro&#223;britanien via Royal Mail geliert werden w&#252;rden, wer h&#228;tte das ahnen k&#246;nnen? Stand ja sicherlich auch nirgendwo, so drei- bis viermal. Ich Riesendepp. Na gut, eine T&#252;te Lakritz f&#252;r 16 Euro… die m&#252;ssen jetzt aber schmecken.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/02/laaakritz.jpg" alt="" title="laaakritz" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4724" /></p>
<p>Dass die leckeren Kirsch-Lakritz oben aus Gro&#223;britanien via <em>Royal Mail</em> geliert werden w&#252;rden, wer h&#228;tte das ahnen k&#246;nnen? Stand ja sicherlich auch nirgendwo, so drei- bis viermal. <strong>Ich Riesendepp.</strong> Na gut, eine T&#252;te Lakritz f&#252;r 16 Euro… die m&#252;ssen jetzt aber schmecken.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Liebes Tagebuch…</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/30/liebes-tagebuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 08:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>

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		<description><![CDATA[… ich wollte wirklich wirklich wirklich einen ganz langen Beitrag &#252;ber Sinn und Unsinn verschiedener User Experience Ans&#228;tze f&#252;r unterschiedlich mobile Endger&#228;te unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Text- und Bildcontent Montags ziwschen 19.00 und 22.00 Uhr und der Ver&#246;ffentlichung von Eilmeldungen im RSS-Feed.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>… ich wollte wirklich wirklich wirklich einen ganz langen Beitrag &#252;ber Sinn und Unsinn verschiedener User Experience Ans&#228;tze f&#252;r unterschiedlich mobile Endger&#228;te unter besonderer Ber&#252;cksichtigung von Text- und Bildcontent, montags ziwschen 19.00 und 22.00 Uhr und der Ver&#246;ffentlichung von Eilmeldungen im RSS-Feed.</p>
<p>Stattdessen…</p>
<p><a href="http://itunes.apple.com/de/app/kingdom-rush/id489265199"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/kingdomrush.jpg" alt="" title="kingdomrush" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4678" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nicht genug Daten, oder was?!</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/28/nicht-genug-daten-oder-was/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 08:08:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Die filter bubble ist ja auch eines dieser Schreckensph&#228;nomene, die allerorten an die Klowand gekritzelt werden. Dabei gibt es ja durchaus Gelegenheiten, wo einem das wohl zu Pass k&#228;me, wenn mal ordentlich gefiltert w&#252;rde.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Filter_bubble">filter bubble</a> ist ja auch eines dieser Schreckensph&#228;nomene, die allerorten an die Klowand gekritzelt werden. Dabei gibt es ja durchaus Gelegenheiten, wo einem das wohl zu Pass k&#228;me, wenn mal ordentlich gefiltert w&#252;rde.</p>
<h3>Wohnung suchen schwer gemacht</h3>
<p>Mal angenommen ich suchte eine Wohnung und wohnte in einer Stadt, in der man nicht &#252;ber Zeitungsanzeigen an eine Wohnung kommt. In dieser Stadt finden beinahe alle Wohnungsbesichtigungen am Sonntag statt, weil dort Sonntags die Zeitung mit den Wohnungsanzeigen erscheint. <em>True Story.</em> Also verabreden sich Makler, Vormieter und Wohnungsbesitzer mit ihren zuk&#252;nftigen neuen Mietern, wenn ich noch ruhig schlafe. Meist sind sogar die Besichtigungstermine noch zu Zeiten, zu denen ich noch nicht aufgestanden bin! Am Sonntag! Derart benachteiligt bleibt einem ja nichts anderes &#252;brig, als die einschl&#228;gigen Internetportale zu nutzen.</p>
<p>Dort kann man sich wenigstens auch gleich ohne Besichtigungstermin, Fotos der Wohnungen ansehen, und die Suchergebnisse nach vielen Kriterien filtern: Anzahl der Zimmer, Quadratmeter, Wohngebiet, Preis, und etliche Ausstattungsmerkmale. Und mit dieser eingeschr&#228;nkten Suche kann man sich dann einen Newsletter schicken lassen. So bekomme ich regelm&#228;&#223;ig nur Wohnungsangebote, die 100%ig passen. <em>Hatte ich gedacht.</em></p>
<p><span id="more-4649"></span></p>
<h3>Das Gegenteil ist der Fall</h3>
<p>Zun&#228;chst mal gibt es eine gewisse Fehlerquote, weil es f&#252;r den einen oder anderen Makler leider v&#246;llig unm&#246;glich ist, Internetformulare richtig auszuf&#252;llen. Schon die Angabe der Etage wird da zur unl&#246;sbaren Aufgabe, oder man verwechselt mal Warm- und Kaltmiete. Fotos sind zudem oft so aussagekr&#228;ftig, wie ein Trailer f&#252;r einen Kevin-James-Film, die ja lustiger sind, als der Film selbst. Aber auch Wohnungen, die allen eingestellten Parametern entsprechen, sind bei weitem nicht immer passend. Und dann gibt es welche, die schaut man sich sogar an—Termine mit dem Wohnungsbesitzer kann man direkt &#252;ber das Portal absprechen, wie praktisch—und vor Ort stellt sich dann raus, dass nebenan eine M&#252;llkippe ist, auf der Asbeststaub entsorgt werden soll oder &#228;hnliche Katastrophen.</p>
<h3>Getrackt wird alles, aber wof&#252;r?</h3>
<p>Alle meine Interaktionen mit der Plattform werden &#252;ber personalisierte URLs, Trackingspixel und Cookies mitgetrackt. Ob ich in einem Newsletter eine bestimmte Wohnung anklicke, welche nicht, welche ich nur ganz kurz anschauen, welche lang, ob vom Handy oder nochmal am Rechner zu Hause. Ob ich Termine vereinbare und danach trotzdem weitersuche. Mal ganz ehrlich, aus diesen Daten kann man doch alles herauslesen und mit den Angebotsdaten in Korrelation bringen. Ich h&#246;re immer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Predictive_Behavioral_Targeting">Predictive Behavioral Targeting</a>, ja was ist jetzt damit? Die in diese Fall traurige Wahrheit ist: <strong>der Dienst schafft es nicht mal zu verhindern, mir immer wieder die gleiche Wohnung vorzuschlagen!</strong> Aber die Angebote weiter filtern, und mir nur noch die Angebote zeigen, die wirklich zu mir passen, das ist einfach nicht drin, reine Utopie. Das System k&#246;nnte ganz klar wissen, nutzte es die Trackingdaten und w&#252;rde es die eingestellten Wohnngen besser klassifizieren, welche Wohnungen f&#252;r mich in Frage kommen. </p>
<h3>Nutzloses Tracking</h3>
<p>Gleiches gilt nat&#252;rlich nicht nur f&#252;r immobilienportale, sondern auch f&#252;r die Gebrauchtwagensuche oder beispielsweise Partnerb&#246;rsen. Der Nutzer wird dort &#252;berall bis ins letzte Detail getrackt, aber den Service verbessert man damit nicht. Wahrschienlich werden die Daten dann eher genutzt, um mir anderenorts die passende Bannerwerbung f&#252;r Toiletttensitze zu zeigen. Und eins ist nat&#252;rlich auch klar, eine Internetb&#246;rse ist ja irgendwie schizophren: sie will einen als Besucher da behalten, stelllt sie mch aber zufrieden, bin ich als Kunde verloren&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Butter bei die Fische</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/26/butter-bei-die-fische/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 15:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist etwas faul im Staate D&#228;nemark, soviel ist wohl klar.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist etwas faul im Staate D&#228;nemark, soviel ist wohl klar. Google, einst Anbieter des kleinen Suchschlitzes mit dem »don&#8217;t be evil« Habitus, generiert sich zum alles einsaugenden Suchmonopolisten. Apple verkommt vom Designerst&#252;ck zur Consumer-Electronics-Klitsche mit Patentanwaltsarmee. Zuckerberg versucht sich das Internet durch die Nase zu ziehen. Microsoft war schon immer eklig. Ein einzelner, als WhatWG getarnter Mann hat das W3C besetzt und mit HTML5 ausger&#228;uchert. Die Regierungen wollen das Internet wegreglementieren, weil ihnen die Contentindustrie im Nacken sitzt. Und so weiter und so fort. Zusammengefasst: we’re all doomed!</p>
<p>Keiner weiss wie es weiter gehen soll. Was f&#252;r einen Rechner kaufe ich mir morgen, ohne gleich in die H&#228;nde eines Monopolisten, Patentfaschisten oder Pleitegeiers zu geraten? Muss sich wirklich jeder einen eigenen Server anschaffen, damit er sicher und werbefrei Emails verschicken und empfangen kann? Muss der dann zu Hause stehen, oder in einem Rechenzentrum? Amazons Cloud ist wohl eher ein no-go?</p>
<p>Mein Internetanbieter wurde von meinem Telefonanbieter gefressen, alles wird blau. Ist das gut? Soll ich k&#252;ndigen? Das Netz oder das Telefon? Oder beides? Welche Daten darf ich noch von mir Preis geben? Ist schon der Name gef&#228;hrlich, brauche ich ein Pseudonym? Wie kann ich dann anonym einen eigenen Server mieten? Wer findet mich noch und mit welcher Suchmaschine? Will ich gefunden werden? Vor wem muss ich mich eigentlich mehr f&#252;rchten, vor Facebook oder der Regierung, die meine Verkehrsdaten will? Vor Politkern, die nicht mal Email richtig verstehen?</p>
<p>Es ist zum Panik bekommen. Jetzt mal Butter bei die Fische: was sollen wir tun?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Konsequent, aber inkonsequent</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/24/konsequent-aber-inkonsequent/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:25:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Da ist zum Beispiel dieser Bundesbahn-Schaffner, dem ich relativ regelm&#228;&#223;ig begegne. Er tr&#228;gt immer eine etwas veraltete Uniform, die Version, wo die Schaffnerm&#252;tze so ein wenig nach Mao-Poster aussieht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/runner.jpg" alt="Elphinstone Winning Washington marathon (LOC)" title="Running runnig running" width="500" height="370" class="alignnone size-full wp-image-4591" /></p>
<p>Da ist zum Beispiel dieser Bundesbahn-Schaffner, dem ich relativ regelm&#228;&#223;ig begegne. Er tr&#228;gt immer eine etwas veraltete Uniform, die Version, wo die Schaffnerm&#252;tze so ein wenig nach Mao-Poster aussieht.</p>
<p>Der Mann ist immer korrekt und immer freundlich. Und er ist konsequent. Mutma&#223;lich hat er n&#228;mlich mit seinem Arbeitgeber und seiner Arbeit selbst wohl auch, irgendwann abgeschlossen. Er hat sich komplett davon getrennt. Die Auswirkung sind lustig, weil sie so konsequent inkonsequent sind. Wenn der Mann also eine Durchsage macht, spricht er immer im Namen der <em>Deutsche Bahn AG</em>. Wo andere selbst die Leute im Zug begr&#252;&#223;en sagt er: <q>Die Deutsche Bahn AG begr&#252;&#223;t sie im Zug von &#8230;</q>, oder <q>&#8230; hat eine Versp&#228;tung von f&#252;nf Minuten, die Deutsche Bahn AG bittet hierf&#252;r um Entschuldigung</q>, <q>&#8230;die Deutsche Bahn AG freut sich sie wieder in ihren Z&#252;gen begr&#252;&#223;en zu d&#252;rfen</q>.</p>
<p>Andere signalisieren, dass sie Verantwortung &#252;bernehmen, indem sie die Ich-Form w&#228;hlen. Oder sie verstecken sich auch hinter ihrem Arbeitgeber, dann ist von <em>Wir</em> die Rede. Unser Mao-Schaffner lehnt jede Verantwortung ab, mit einer Konsequenz, die be&#228;ngstigend ist, erscheint jedoch jeden Morgen p&#252;nktlich zur Maloche. Und wird das auch noch die n&#228;chsten 30 Jahre machen. Sehr konsequent, aber inkonsequent.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ism</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/19/ism/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 08:31:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>

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		<description><![CDATA[-Ism’s in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon, “I don’t believe in The Beatles, I just believe in me.” Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus but it still wouldn’t change the fact that I don’t own a car!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/wackelbild.jpg" alt="Wackelfoto" title="Ism" width="500" height="375" class="alignnone size-full wp-image-4530" /></p>
<blockquote><p>-Ism&#8217;s in my opinion are not good. A person should not believe in an -ism, he should believe in himself. I quote John Lennon, &#8220;I don&#8217;t believe in The Beatles, I just believe in me.&#8221; Good point there. After all, he was the walrus. I could be the walrus but it still wouldn&#8217;t change the fact that I don&#8217;t own a car!</p>
<p class="copyright">Ferris Bueller</p>
</blockquote>
]]></content:encoded>
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		<title>Im Kreis herum</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/18/im-kreis-herum/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 16:42:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitunter rege ich mich w&#228;hrend einer sinnfreien Arbeit so lange &#252;ber die Sinnlosigkeit der Sache und die verschwendete Zeit auf, dass mir ganz &#252;bel wird. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich innerlich kapituliere, dann laufen Notprogramme, der Autopilot &#252;bernimmt. Wenn dann das Ende absehbar ist, ist die innere Euphorie pl&#246;tzlich so gro&#223;, ich w&#252;rde glatt von einem ausgesprochen gelungenem Projekt sprechen wollen…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/IMG_0239-500x500.jpg" alt="" title="IMG_0239" width="500" height="500" class="alignnone size-medium wp-image-4522" /></p>
<p>Mitunter rege ich mich w&#228;hrend einer sinnfreien Arbeit so lange &#252;ber die Sinnlosigkeit der Sache und die verschwendete Zeit auf, dass mir ganz &#252;bel wird. Irgendwann kommt dann der Punkt, an dem ich innerlich kapituliere, dann laufen Notprogramme, der Autopilot &#252;bernimmt. Wenn dann das Ende absehbar ist, ist die innere Euphorie pl&#246;tzlich so gro&#223;, ich w&#252;rde glatt von einem ausgesprochen gelungenem Projekt sprechen wollen…</p>
<p>Und dann kommen die &#196;nderungsw&#252;nsche.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Plantage</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/16/plantage/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 15:39:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Merken: Weder Kaffeereste aus der French-Press, noch Tomatenkerne in den &#220;berlauf kippen. Und schon gar nicht beides.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/spuelbecken-500x355.jpg" alt="Foto eines Sp&#252;lbeckens" title="Spuelbecken" width="500" height="355" class="alignnone size-medium wp-image-4447" /></p>
<p><strong>Merken:</strong> Weder Kaffeereste aus der French-Press, noch Tomatenkerne in den &#220;berlauf kippen. Und schon gar nicht beides.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Knut!</title>
		<link>http://codecandies.de/2012/01/07/knut/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 17:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Moblog]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2012/01/20120107-1807111.jpg" alt="20120107-180711.jpg" class="alignnone size-medium" /></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title><![CDATA[Verlinkt: 10 New Year’s resolutions for designers]]></title>
		<link><![CDATA[http://www.netmagazine.com/features/10-new-year-s-resolutions-designers]]></link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 19:14:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bookmarks]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person.<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/" rel="bookmark" title="Permanent link to '10 New Year’s resolutions for designers'" class="glyph">→</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><q>8. Stop Using Your Mom as an Example of a Stupid Person</q></p>
<p>Via <a href="http://jasonsantamaria.com/articles/10-new-years-resolutions-for-designers">Jason Santa Maria</a>.</p>
<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/04/10-new-years-resolutions-for-designers/" rel="bookmark" title="Permanent link to '10 New Year’s resolutions for designers'" class="glyph">→</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kindle Fire vs. Android Market</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/20/kindle-fire-vs-android-market/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 08:19:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[amazon]]></category>
		<category><![CDATA[android]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[kindle]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie The Verge oder GigaOM berichten, haben Nutzer des Kindle Fire, dem Ebook-Tablet-Hybriden von Amazon, keine M&#246;glichkeit den Android Market…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.theverge.com/2011/12/16/2642039/amazon-kindle-fire-redirects-all-android-market-requests-to-amazon">The Verge</a> oder <a href="http://gigaom.com/mobile/yo-amazon-please-dont-hijack-the-web-on-kindle-fire/">GigaOM</a> berichten, haben Nutzer des Kindle Fire, dem Ebook-Tablet-Hybriden von Amazon, keine M&#246;glichkeit den Android Market von Google zu besuchen und dort Apps einzukaufen. Eine Datei <code>MarketIntentProxy.apk</code> leitet alle Aufrufe auf den Google Market auf den Amazon Marketplace um. Ein Schelm wer b&#246;ses dabei denkt, aber in diesem Market kann man dann nat&#252;rlich auch keine alternative Browser downloaden, mit denen ein unkontrollierte Besuch des Android Markets m&#246;glich w&#228;re.</p>
<p>Damit sammelt Amazon weiteres schlechtes Karma ein, ohne Zweifel. Aber vor allem setzt der Shopriese damit Android bzw. Google extrem unter Druck. Denn dem Open-Source-Gedanken, der hinter Android stecken sollte, ist damit nat&#252;rlich der Finger gezeigt. Statt f&#252;r Nehmen-und-Geben hat sich Amazon vor allem f&#252;rs Nehmen entschieden.</p>
<p>Da bekommt man also f&#252;r sein zugegeben kleines Geld nicht nur <a href="http://www.marco.org/2011/11/17/kindle-fire-review">ein mieses Ger&#228;t</a>, sondern auch gleich schmierige Finger beim Benutzen. Lecker.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Caught in the act</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/14/caught-in-the-act/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2011/12/14/caught-in-the-act/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 17:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>

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		<description><![CDATA[Je seltener man schreibt, umso gr&#246;&#223;er wird der Akt. Arne &#252;ber das Bloggen. Wie Recht er hat.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/12/pengi.jpg" alt="" title="pengi" width="686" height="379" class="alignnone size-full wp-image-4148" /></div>
<blockquote><p>Je seltener man schreibt, umso gr&#246;&#223;er wird der Akt.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://www.arnalyse.de/">Arne</a> &#252;ber das Bloggen. Wie Recht er hat.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutz subsumiert</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/12/13/datenschutz-subsumiert/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2011/12/13/datenschutz-subsumiert/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 11:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[socialmedia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nur mal so aus Spass… Betreiber von Webseiten sind verpflichtet, vor dem Gebrauch von Social Plugins, das Einverst&#228;ndnis der Nutzer…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nur mal so aus Spass…</p>
<ol>
<li>
<p>Betreiber von Webseiten sind verpflichtet, vor dem Gebrauch von Social Plugins, das Einverst&#228;ndnis der Nutzer &#252;ber die Weitergabe von Daten an die Betreiber der <em>Social Plugins</em>, einzuholen.</p>
</li>
<li>
<p>Um ein rechtsg&#252;ltiges Einverst&#228;ndnis einholen zu k&#246;nnen, muss der Websitebetreiber dem Nutzer erkl&#228;ren k&#246;nnen, was mit den Daten beim Anbieter des sozialen Netzwerkes passiert.</p>
</li>
<li>
<p>Deutsche Websitebetreiber haben <strong>in der Regel</strong> keine M&#246;glichkeit zu wissen oder zu &#252;berpr&#252;fen, was mit den Daten bei bspw. Facebook oder Google Plus passiert. (Das ist so schwierig, dass es nicht mal der oberste Datensch&#252;tzer von Schleswig-Holstein zufriedenstellend hinbekommen hat.)</p>
</li>
<li>
<p>Betreiber deutscher Webseiten k&#246;nnen deswegen, weil sie selbst <strong>regelm&#228;&#223;ig</strong> keine Kenntnis haben, was bei Facebook und Co. mit den Daten passiert, dem Nutzer <ins>keine (oder nicht gen&#252;gende)</ins> Informationen dar&#252;ber verschaffen und deswegen auch kein rechtsg&#252;ltiges Einverst&#228;ndnis einholen.</p>
</li>
<li>
<p>Websitebetreiber d&#252;rfen keine <em>Social Plugins</em> einbauen.</p>
</li>
</ol>
<p>Der Bundesbeauftragte f&#252;r Datenschutz und Informationsfreiheit informiert: <a href="http://www.bfdi.bund.de/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2011/41_BeschlussDuesseldorferKreis.html?nn=408908">Datenschutz in sozialen Netzwerken gefordert</a>. Und hier <a href="http://www.bfdi.bund.de/SharedDocs/Publikationen/Entschliessungssammlung/DuesseldorferKreis/08122011DSInSozialenNetzwerken.pdf?__blob=publicationFile">der ganze Beschluss des D&#252;sseldorfer Kreises als PDF</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/11/10/soziale-netzwerke-existieren-um-dir-mull-anzudrehen/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2011/11/10/soziale-netzwerke-existieren-um-dir-mull-anzudrehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Maciej Ceglowski von pinboard.in ist ein grosser Ranter. Diesmal hat er sich den <em>social graph</em> vorgenommen, ein Konstrukt, das nicht das leistet, was behauptet wird. Und wozu nutzen wir Facebook noch gleich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/11/fakebook.jpg" alt="" title="Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen" width="686" height="441" class="alignnone size-full wp-image-4115" /></div>
<p>W&#228;hrend die digitale Welt von Facebook beherrscht wird und auf Google+ <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">bereits der Abgesang angestimmt wird</a> gibt es gl&#252;cklicherweise immer noch Autoren, die bereit sind, hinter die Fassade zu schauen, offen <q>anti-social</q> zu sein, di Gegenposition einzunehmen, die l&#228;ngst einen scheinbar verlorenen Posten darstellt. Maciej Ceglowski, Gr&#252;nder des <em>antisozialen</em> Bookmarking-Dienstes <a href="http://pinboard.in">Pinboard</a>, hat seine Sicht auf die sozialen Netzwerke vorgelegt und macht so manchen Punkt: <a href="http://blog.pinboard.in/2011/11/the_social_graph_is_neither/">The Social Graph is Neither</a>. Er soll mir f&#252;rdahin als Vorbild gereichen.</p>
<p>W&#228;hrend mir die fehlerhaften Ans&#228;tze eines Konstruktes wie den <em>social graph</em> ja eher egal sind, finde ich es immanent wichtig, das immer und immer und immer wieder darauf hingewiesen wird, wozu dieses Konstrukt denn eigentlich genutzt wird. Was bei der Privacy- und <em>Post-Privacy</em>-Diskussion reihenweise ignoriert wird ist ja, dass man gar keine pers&#246;nlichen Informationen &#252;ber sich preisgeben muss <strong>und trotzdem die Maschine f&#252;ttert</strong>. Allein das Bewegen auf der Plattform, die Herstellung von Verbindungen, das Lesen von Nachrichten anderer: alles Informationen, die h&#246;chst interessant sind.</p>
<blockquote><p>
  It&#8217;s as if an ad agency built a nationwide chain of pubs and night clubs in the hopes that people would spend all their time there, rigging the place with microphones and cameras to keep abreast of the latest trends […].
</p></blockquote>
<p>Ist aber ja nur die Werbeindustrie. Wer freut sich nicht &#252;ber Spam, <em>der einen interessiert?</em> Ich nicht, aber egal, der Witz ist <strong>Spam den man nicht mehr bemerkt!</strong> Aber das wurde ja auch alles schon sehr ausf&#252;hrlich besprochen, da sollte inzwischen jeder sich eine Meinung dar&#252;ber bilden k&#246;nnen.</p>
<p>Da finde ich die Frage, was uns Facebook et al. eigentlich zu bieten haben auch weitaus interessanter. In der derzeitigen Lage, in der man <em>an Facebook nicht mehr vorbeizukommen scheint</em>, eine &#228;u&#223;erst berechtigte Frage.</p>
<blockquote><p>
  The funny thing is, no one&#8217;s really hiding the secret of how to make awesome online communities. Give people something cool to do and a way to talk to each other, moderate a little bit, and your job is done. Games like Eve Online or WoW have developed entire economies on top of what&#8217;s basically a message board. MetaFilter, Reddit, LiveJournal and SA all started with a couple of buttons and a textfield and have produced some fascinating subcultures. And maybe the purest (!) example is 4chan, a Lord of the Flies community that invents all the stuff you end up sharing elsewhere: image macros, copypasta, rage comics, the lolrus. The data model for 4chan is three fields long &#8211; image, timestamp, text.</p>
<p>  Now tell me one bit of original culture that&#8217;s ever come out of Facebook.
</p></blockquote>
<p>Wer jetzt sagt: ich halte dadurch Kontakt zu ehemaligen Freunden, Klassenkameraden und Kollegen, <em>well done!</em></p>
<p class="copyright">Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/graylight/">Graylight</a>.</p>
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		<title>Kein Flash</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 21:32:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich m&#246;chte mal wissen wie oft ich mir im Laufe des letzten Jahres in d&#228;mlichen sas iPhone ist aber Scheisse…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich m&#246;chte mal wissen wie oft ich mir im Laufe des letzten Jahres in d&#228;mlichen <q>sas iPhone ist aber Scheisse</q> Diskussionen anh&#246;ren musste: <q>Android kann aber Flash</q> (siehe <a href="http://codecandies.de/2011/03/08/tabletmarkt-vielversprechend/">auch</a>). Und eben so oft habe ich den Leuten erz&#228;hlt, dass das weder mich, noch die Masse der Anwender interessieren w&#252;rde. Endlich: <a href="http://blogs.adobe.com/conversations/2011/11/flash-focus.html">Geschichte</a>. Am Ende wieder Recht behalten.</p>
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		<title>Google Reader adé?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Nov 2011 09:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<category><![CDATA[google]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie angedroht hat Google seinen Feedreader einer Rosskur unterzogen. Socialfunktionen raus, +1-Button rein, neues Design drauf: fertig ist das Disaster mit Ansage. Wer nun dem verordneten Funktionsminimalismus entfliehen will, hat es gar nicht so leicht. Google Reader hat das Monopol f&#252;r heute wichtige Funktionalit&#228;ten…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern hat Google nun tats&#228;chlich begonnen, das neue Design auszuspielen und mE wichtige Funktionen des Google Readers <a href="http://googlereader.blogspot.com/2011/10/new-in-reader-fresh-design-and-google.html">abzuschalten</a>. Ich denke, es wird nur einen Internetmoment dauern, bis etwas oder jemand die entstandene L&#252;cke auff&#252;llt, ob das Google selbst kann, mit Google+ ist <a href="http://netzwertig.com/2011/11/01/ohne-not-abgespeckt-der-neue-google-reader-ist-eine-grose-enttauschung/">mehr als zweifelhaft</a>. Wahrscheinlich &#252;bersch&#228;tze ich das auch, weil ich selbst davon betroffen bin, aber m&#246;glichweise will mir Google auch signalisieren, dass ich als Power-User nicht mehr so richtig erw&#252;nscht bin. Dann w&#228;re es an der Zeit sich nach Alternativen umzuschauen. So es denn noch welche gibt.</p>
<p>Das scheint mir tats&#228;chlich ein Problem zu sein: der Standalone-Feedreadermarkt ist nicht gerade ein umk&#228;mpftes Terrain, viel mehr eine W&#252;ste samt Tumbleweed. Google Reader hat so ziemlich alles ausgetrocknet und wenn es noch gute Produkte gibt… dann synchronisieren sie die Feeds mit… genau: dem Google Reader.</p>
<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/11/reeder.jpg" alt="Screenshot" title="Reeder f&#252;r OS X" width="686" height="409" class="alignnone size-full wp-image-4078" />
<p>Reeder sieht zumindest ansprechend aus.</p>
</div>
<p>Auf dem Mac ist der Platzhirsch in Sachen RSS-Reading noch recht jung und nebenbei das Kind einer iPad-App: <a href="http://itunes.apple.com/de/app/reeder/id439845554?mt=12">Reeder f&#252;r OS X</a> bietet definitiv das schlickste Erscheinungsbild und die besten Funktionalit&#228;ten. Hier gilt allerdings auch: ohne Synchronisation mit dem Google Reader funktioniert das Programm nicht. Die Datenbank von Feeds l&#228;sst sich weder unabh&#228;ngig nutzen, noch lassen sich neue Feeds per OPML importieren. Um mit Versionen auf dem iPhone oder iPad sychron zu sein, geht es nat&#252;rlich auch nur mit einer zentralen Instanz, solange Reeder keine andere als die von Google bietet, stellt er keine echte Alternative dar. Hier kann man Google h&#246;chsten demonstrieren, dass man auf das Backend nie angewiesen war.</p>
<p>Werfen wir also einen Blick zur&#252;ck in die Feedreader-Vergangenheit. Einst die feste Gr&#246;&#223;e unter den Mac-Readern war <a href="http://netnewswireapp.com/mac">NetNewsWire</a>, das jedoch eine mehr als weniger traurige Geschichte der Ver- und Aufk&#228;ufe hinter sich gebracht hat und dabei ein wenig Glanz eingeb&#252;sst hat. Immerhin: es gibt ihn noch, inzwischen als Kostenlos-Version mit integrierter Werbung. NNW gibt es f&#252;r Mac, iPad und iPhone, zwischen diesen Ger&#228;ten w&#252;rde jedoch per Google Reader synchronisiert. Dies l&#228;sst sich jedoch abschalten. Daf&#252;r ist der NNW nach wie vor der K&#246;nig des OPML-Exports, d.h. was man auf der Reader-Export-Seite herunterl&#228;dt kann man direkt in den NNW einf&#252;ttern. NNW ist solide, bietet die aus Mailprogrammen bekannte Ansicht mit drei Paneelen und bringt alle n&#246;tigen Features aus <em>alten Tagen</em> mit: bspw. ins Blog posten mithilfe von MarsEdit oder weiterleiten von Eintr&#228;gen nach Delicious. F&#252;hlt sich alles etwas angestaubt an.</p>
<p>Ebenfalls ein alter Bekannter auf dem Mac ist <a href="http://www.vienna-rss.org/">Vienna</a>. Das Open-Source-Programm hat nie den Schritt zum Reader-Syncing gemacht, ist also das ideale Aussteigerprogramm. Vienna importiert OPMLs schnell, korrekt und mit allen Unterordnern. Genau wie NNW gibt es drei Paneele, links die Feeds, rechts oben Artikel&#252;berschriften, darunter der ausgew&#228;hlte Feeditem. Vienna ist mit dem Sharing ein wenig weiter vor als NNW und kann nicht nur zu Delicious, sondern ebenfalls zu Twitter, Facebook und Evernote sharen. Letzterer Dienst liesse sich &#252;brigens als Ersatz f&#252;r das Sharen im Google Reader nutzen, da dort User gemeinsame Notebooks bef&#252;ttern k&#246;nnen.</p>
<p>Unter Windows kannte ich eigentlich immer nur den <a href="http://www.feeddemon.com/">FeedDemon</a>, der eine &#228;hnliche Verkaufs- und R&#252;ckkaufsgeschichte aufzuweisen hat wie NNW. Er synchronisiert aber, zumindest derzeit noch, auch mit Google Reader.</p>
<p>Zusammengefasst: nicht gerade ein Rosengarten. Google Reader <strong>war</strong> nicht nur der Defacto-Standard f&#252;r das Teilen von Feedeintr&#228;gen mit einer bestimmbaren Gruppe von Nutzern, sondern <strong>ist</strong> ebenso der Standard f&#252;r das Abgleichen von Feeddatenbanken und Lesest&#228;nden &#252;ber die verschiedenen Nutzungswelten hinweg, also Desktop, Tablet und mobile. Dies ist sicherlich eine der wichtigsten Funktionalit&#228;ten und gerade hier h&#228;lt Google praktisch das monopol. Wollte man sich also von Google trennen (obwohl das Synchronisieren – zumindest derzeit – ja noch funktioniert), m&#252;sste man erst einmal einen Dienst finden, der eine derartige Synchronisation anbietet. Dann fehlen au&#223;erdem noch die Programme, die mit diesem Dienst arbeiten k&#246;nnten. Hier w&#228;re nun Platz f&#252;r Innovation.</p>
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