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	<title>Codecandies &#187; medien</title>
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	<description>Das Weblog von Nico Brünjes.</description>
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		<title>400 Fragen, keine Antworten</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:17:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Mir ist aufgefallen, dass ich im Laufe dieser ebenfalls sogenannte Aff&#228;re, ein ums andere Mal leicht bis mittelschwer manipulierten Wahrheiten aufgesessen bin, die meine Meinung &#252;ber verschiedene Zeitr&#228;ume beeinflusst haben, was sich hinterher oft relativierte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der sogenannten <em>causa Wulff</em> f&#252;hle ich mich inzwischen als stiller Beobachter eigentlich ganz wohl. Mir ist aufgefallen, dass ich im Laufe dieser ebenfalls sogenannten Aff&#228;re, ein ums andere Mal leicht bis mittelschwer manipulierten Wahrheiten aufgesessen bin, die meine Meinung &#252;ber verschiedene Zeitr&#228;ume beeinflusst haben, was sich hinterher oft relativierte.</p>
<p>Zun&#228;chst war mir beispielsweise der genaue Ablauf der Verbreitung der Anrufbeantwortergeschichte bzw. des Inhalts des Anrufs nicht wirklich bekannt. Erst relativ sp&#228;t wurde man darauf gestossen, wie BILD die Informationen &#252;ber verschiedene Ecken zu bestimmten Zeitpunkten die ganze Aff&#228;re mithin dirigierte, aus dem Hintergrund und wie sich andere &#252;berschlugen, f&#252;r BILD den Erf&#252;llungsgehilfen zu geben. Da bleibt ein ganz bitterer Geschmack auf der Zunge zur&#252;ck.</p>
<p>Und ebenso ging es mir just mit den 400 Fragen und Antworten. Ich habe das komplette Interview mit Wulff nicht gesehen, immer nur Ausschnitte gelesen. Mein Morgenradio behauptete gestern jedoch glaubhaft, Wulff h&#228;tte die Ver&#246;ffentlichung der 400 Fragen und Antworten <em>versprochen</em> und dies werde nun von seinen Antw&#228;lten (also ihm selbst) mit Berufung auf die Schweigepflicht versagt. <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/wulffs-400-fragen-400-antworten/">Die Wahrheit ist aber wohl eine andere</a>.</p>
<p>So geht das nun schon die ganze Zeit. Klar, Wulff liefert durch sein mithin d&#228;mliches Verhalten die Munition, aber offenbar wird oft zu schnell und zu scharf geschossen. Und zwar auf ganzer Front. Das kommt mir zunehmend <em>spanisch</em> vor…</p>
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		<title><![CDATA[Verlinkt: Dreckschleuder Internet und Schweigekartell Berlin]]></title>
		<link><![CDATA[http://notes.computernotizen.de/2012/01/05/dreckschleuder-internet-und-schweigekartell-berlin/]]></link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/01/05/dreckschleuder-internet-und-schweigekartell-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bookmarks]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ger&#252;chte, die von den Dreckk&#252;beln im Internet verbreitet wurden, kursierten schon dreckl&#246;ffelweise in Journalistenkreisen. Und irgendwie hat man sie dann &#252;ber Weihnachten komplett vergessen.<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/05/dreckschleuder-internet-und-schweigekartell-berlin/" rel="bookmark" title="Permanent link to 'Dreckschleuder Internet und Schweigekartell Berlin'" class="glyph">→</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Ger&#252;chte, die von den Dreckk&#252;beln im Internet verbreitet wurden, kursierten schon dreckl&#246;ffelweise in Journalistenkreisen. Und irgendwie hat man sie dann &#252;ber Weihnachten komplett vergessen.</p>
</blockquote>
<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/05/dreckschleuder-internet-und-schweigekartell-berlin/" rel="bookmark" title="Permanent link to 'Dreckschleuder Internet und Schweigekartell Berlin'" class="glyph">→</a></p>
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		<title><![CDATA[Verlinkt: How To Get The Most Out Of The New York Times API Suite]]></title>
		<link><![CDATA[http://blog.programmableweb.com/2012/01/04/how-to-get-the-most-out-of-the-new-york-times-api-suite/]]></link>
		<comments>http://codecandies.de/2012/01/05/how-to-get-the-most-out-of-the-new-york-times-api-suite/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 06:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bookmarks]]></category>
		<category><![CDATA[api]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[webservices]]></category>

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		<description><![CDATA[Kurzer &#220;berblick mit Beispielen, wie man die NYT APIs einsetzt.<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/05/how-to-get-the-most-out-of-the-new-york-times-api-suite/" rel="bookmark" title="Permanent link to 'How To Get The Most Out Of The New York Times API Suite'" class="glyph">→</a></p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kurzer &#220;berblick mit Beispielen, wie man die <a href="http://www.programmableweb.com/apis/directory/1?company=New+York+Times">14 NYT APIs</a> am besten einsetzt. So ein <a href="http://developer.nytimes.com/">Angebot f&#252;r  Entwickler</a> bei einer Zeitung, finde ich ja grunds&#228;tzlich ziemlich sehr cool.</p>
<p><a href="http://codecandies.de/2012/01/05/how-to-get-the-most-out-of-the-new-york-times-api-suite/" rel="bookmark" title="Permanent link to 'How To Get The Most Out Of The New York Times API Suite'" class="glyph">→</a></p>
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		<title>Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/11/10/soziale-netzwerke-existieren-um-dir-mull-anzudrehen/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2011/11/10/soziale-netzwerke-existieren-um-dir-mull-anzudrehen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 10:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Maciej Ceglowski von pinboard.in ist ein grosser Ranter. Diesmal hat er sich den <em>social graph</em> vorgenommen, ein Konstrukt, das nicht das leistet, was behauptet wird. Und wozu nutzen wir Facebook noch gleich?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/11/fakebook.jpg" alt="" title="Soziale Netzwerke existieren um Dir M&#252;ll anzudrehen" width="686" height="441" class="alignnone size-full wp-image-4115" /></div>
<p>W&#228;hrend die digitale Welt von Facebook beherrscht wird und auf Google+ <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2011/11/google_had_a_chance_to_compete_with_facebook_not_anymore_.html">bereits der Abgesang angestimmt wird</a> gibt es gl&#252;cklicherweise immer noch Autoren, die bereit sind, hinter die Fassade zu schauen, offen <q>anti-social</q> zu sein, di Gegenposition einzunehmen, die l&#228;ngst einen scheinbar verlorenen Posten darstellt. Maciej Ceglowski, Gr&#252;nder des <em>antisozialen</em> Bookmarking-Dienstes <a href="http://pinboard.in">Pinboard</a>, hat seine Sicht auf die sozialen Netzwerke vorgelegt und macht so manchen Punkt: <a href="http://blog.pinboard.in/2011/11/the_social_graph_is_neither/">The Social Graph is Neither</a>. Er soll mir f&#252;rdahin als Vorbild gereichen.</p>
<p>W&#228;hrend mir die fehlerhaften Ans&#228;tze eines Konstruktes wie den <em>social graph</em> ja eher egal sind, finde ich es immanent wichtig, das immer und immer und immer wieder darauf hingewiesen wird, wozu dieses Konstrukt denn eigentlich genutzt wird. Was bei der Privacy- und <em>Post-Privacy</em>-Diskussion reihenweise ignoriert wird ist ja, dass man gar keine pers&#246;nlichen Informationen &#252;ber sich preisgeben muss <strong>und trotzdem die Maschine f&#252;ttert</strong>. Allein das Bewegen auf der Plattform, die Herstellung von Verbindungen, das Lesen von Nachrichten anderer: alles Informationen, die h&#246;chst interessant sind.</p>
<blockquote><p>
  It&#8217;s as if an ad agency built a nationwide chain of pubs and night clubs in the hopes that people would spend all their time there, rigging the place with microphones and cameras to keep abreast of the latest trends […].
</p></blockquote>
<p>Ist aber ja nur die Werbeindustrie. Wer freut sich nicht &#252;ber Spam, <em>der einen interessiert?</em> Ich nicht, aber egal, der Witz ist <strong>Spam den man nicht mehr bemerkt!</strong> Aber das wurde ja auch alles schon sehr ausf&#252;hrlich besprochen, da sollte inzwischen jeder sich eine Meinung dar&#252;ber bilden k&#246;nnen.</p>
<p>Da finde ich die Frage, was uns Facebook et al. eigentlich zu bieten haben auch weitaus interessanter. In der derzeitigen Lage, in der man <em>an Facebook nicht mehr vorbeizukommen scheint</em>, eine &#228;u&#223;erst berechtigte Frage.</p>
<blockquote><p>
  The funny thing is, no one&#8217;s really hiding the secret of how to make awesome online communities. Give people something cool to do and a way to talk to each other, moderate a little bit, and your job is done. Games like Eve Online or WoW have developed entire economies on top of what&#8217;s basically a message board. MetaFilter, Reddit, LiveJournal and SA all started with a couple of buttons and a textfield and have produced some fascinating subcultures. And maybe the purest (!) example is 4chan, a Lord of the Flies community that invents all the stuff you end up sharing elsewhere: image macros, copypasta, rage comics, the lolrus. The data model for 4chan is three fields long &#8211; image, timestamp, text.</p>
<p>  Now tell me one bit of original culture that&#8217;s ever come out of Facebook.
</p></blockquote>
<p>Wer jetzt sagt: ich halte dadurch Kontakt zu ehemaligen Freunden, Klassenkameraden und Kollegen, <em>well done!</em></p>
<p class="copyright">Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Some rights reserved</a> by <a href="http://www.flickr.com/photos/graylight/">Graylight</a>.</p>
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		<title>Ich hab da mal eine Idee</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/06/22/tagesschau/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 08:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier ist sie, die ultimative Idee, wie Klagen gegen die &#246;ffentlich-rechtlichen Sendeh&#228;user gegen deren Aktivit&#228;ten im Internet endlich aufh&#246;ren und alle vom Blogger bis zum Verlagshaus endlich in Ruhe weiter arbeiten k&#246;nnen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>GEZ, Geb&#252;hren, TV, Radio, Mediatheken, Websites, Apps, hin- oder her: das ist doch alles ziemlich hahneb&#252;chen, was das in Sachen <em>&#214;ffentlich-Rechtliche im Internet</em> so zusammengeregelt, -prodzuiert und eben auch -<a href="http://netzwertig.com/2011/06/21/verlage-klagen-gegen-tagesschau-app-ein-akt-von-verzweiflung-oder-inkompetenz/">geklagt</a> wird. Hier also zum ersten und letzten Mal die ultimative Idee, wie der ganze Kram, den die &#246;ffentlich-rechtlichen von unserem GEZ-Zahler-Geld prodzuieren ins Internet (wo ja &#252;ber kruz oder lang auch die TV-Sender selbst hin m&#252;ssen) kommt, ohne immer wieder den Streit mit Verlagsh&#228;usern ausgesetzt zu sein (sei das nun berechtigt oder nicht).</p>
<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/06/brokentv.jpg" alt="" title="Ich hab da mal eine Idee" width="686" height="455" class="alignnone size-full wp-image-3815" />
<p><q>Entschuldigen Sie bitte: Ihr Helm brennt!</q></p>
</div>
<p>Die &#214;ffentlich-Rechtlichen richten einfach f&#252;r die Zukunft ein frei verf&#252;gbares <abbr title="Application Programming Interface">API</abbr> ein, &#252;ber das sich <strong>jeder</strong> vom  Blogger bis zum Verlagshaus auf alle Zeiten an allen Inhalten der Sender in Form von Text, Audio und Video bedienen kann.</p>
<p>Verlagswebseiten k&#246;nnen sich dort mit 100sek. Videos versorgen, oder die neuesten News abgreifen, Tatort-Communities Ausschnitte posten und ganz findige Programmierer k&#246;nnen iPhone/Android/Web-Apps bauen. Und alle tanzen im Sonnenschein. Danke.</p>
<p class="copyright">Bild: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/">Rechte vorbehalten</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/chez_sugi/">chez_sugi</a>.</p>
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		<title>Im Westen nichts Neues</title>
		<link>http://codecandies.de/2011/03/17/im-westen-nichts-neues/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 21:28:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die New York Times stellte eben ihre neue Paywall vor. Nach &#252;ber einem Jahr Forschungs- und Entwicklungszeit steht fest: es ist eine… Paywall. Dabei wartet die Zahlschranke mit vielen Regeln und Ausnahmen auf…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2011/03/wall.jpg" alt="Foto einer Mauer" title="Die Paywall der New York Times" width="686" height="376" class="alignnone size-full wp-image-3660" />
<p>Zum zweiten Mal will die NYT wetten, dass ihre Leser auch im Netz die Brieftasche locker sitzen haben…</p>
</div>
<p>Vor &#252;ber einem Jahr k&#252;ndigte die New York Times an, ihre Website erneut hinter einer Paywall verschwinden lassen zu wollen. Heute k&#252;ndigte Herausgeber <em>Arthur Ochs Sulzberger Jr.</em> in einem <a href="http://www.nytimes.com/2011/03/18/opinion/l18times.html">Brief an die Leser &#252;ber digiales Abonnements</a> an, dass der Plan nun in die Tat umgesetzt wird. Kurz zusammengefasst soll das so aussehen:</p>
<ul>
<li>
<p>20 Artikel monatlich auf NYTimes.com sind frei abrufbar.</p>
</li>
<li>
<p>Landet man per Link auf NyTimes.com oder kommt von einer Suchmaschine, kann man den jeweiligen Artikel auch gratis lesen.</p>
</li>
<li>
<p>F&#252;r Abonnenten der Papierausgabe bleibt die gesamte Website gratis zug&#228;nglich.</p>
</li>
<li>
<p>Alle anderen und alles andere kostet ab dem 28. M&#228;rz nun Geld und zwar nicht zu knapp, es gibt drei unterschiedliche Abos:</p>
<ul>
<li>
<p>NyTimes.com im Web lesen und die Smartphone App nutzen: <strong>$15</strong></p>
</li>
<li>
<p>NYTimes.com im Web lesen und die Tablet App nutzen: <strong>$20</strong></p>
</li>
<li>
<p>NYTimes.com im Web lesen und die Smartphone App und die Tablet App nutzen: <strong>$35</strong></p>
</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Man sieht, die NYTimes hat trotz Krise der Zeitungen in den USA (und &#252;berall sonstwo) nicht den Humor und auch nicht den Optimismus verloren. Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Marktforschungen ergeben haben, dass Leute die gleichzeitig per Smartphone- UND Tablet-App NYT nutzen, allesamt reiche Schn&#246;sel sind, die es nicht besser verdient haben. Das kann nat&#252;rlich sein. Insgesamt scheint mir das aber einerseits zu kompliziert gedacht und andererseits auch ein wenig &#252;berteuert.</p>
<p>Bei den freien und Ausnahmezug&#228;ngen ist es nun aber richtig mit den NYT-Managern durchgegangen. Das sieht ein wenig so aus, als w&#228;re man mit der 20-Seiten-Regel in die Tests gegangen und h&#228;tte dann eine Ausnahme nach der anderen hinzugef&#252;gt. Das ist ja nicht nur un&#252;bersichtlich, sondern auch technisch zumindest eine Herausforderung. <a title="New York Times paywall: wishful thinking or just crazy?" href="http://www.boingboing.net/2011/03/17/new-york-times-paywa.html">Cory Doctorow hat v&#246;llig Recht</a>, wenn er bef&#252;rchtet, dass in Zukunft viele potentielle Kunden der NYT auf abschreckenden Nagpages landen werden und dabei mit Frustration zu k&#228;mpfen haben. Nur: mit Frustration verkauft man keine Abos.</p>
<p>Insgesamt glaube ich, ist auch diese zweite Paywall der NYTimes keine gute Idee. Auch nach 14 Monaten Entwicklungszeit ist praktisch <strong>nicht Neues</strong> dabei herausgekommen. Eine Paywall ist eine Paywall ist eine Paywall. Auch 2011.</p>
<p class="copyright">Foto: <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/">Bestimmte Rechte vorbehalten</a> von <a href="http://www.flickr.com/photos/striatic/">striatic</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die iPad Webseite</title>
		<link>http://codecandies.de/2010/11/18/die-ipad-webseite/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 22:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
		<category><![CDATA[javascript]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[webdesign]]></category>

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		<description><![CDATA[Liest man die g&#228;ngigen Webdesign-Sites findet man eine F&#252;lle von Tipps, wie man seine Website anpassen kann, damit sie auch auf dem iPad <em>funktioniert</em>. Der Tenor: mit <em class="typewriter">css media queries</em> ein paar zus&#228;tzliche Stylesheets f&#252;r das iPad liefern, im Scriptteil ein wenig die Touch- und Gestureevents einsetzen, Flashvideos raus, Buttons gr&#246;&#223;er: fertig! Das war nicht ganz das, was uns vorschwebte…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/11/zon-001.jpg" alt="" title="Screenshot © ZEIT ONLINE Wissen" width="620" height="420" class="alignnone size-full wp-image-3337" />
<p>Screenshot ZEIT ONLINE, Wissen Centerpage, iPad Version, Design: Information Architects</p>
</div>
<p>Liest man die g&#228;ngigen Webdesign-Sites findet man eine F&#252;lle von Tipps, wie man seine Website anpassen kann, damit sie auch auf dem iPad <em>funktioniert</em>. Der Tenor: mit <em class="typewriter">css media queries</em> ein paar zus&#228;tzliche Stylesheets f&#252;r das iPad liefern, im Scriptteil ein wenig die Touch- und Gestureevents einsetzen, Flashvideos raus, Buttons gr&#246;&#223;er: fertig! Das war nicht ganz das, was uns vorschwebte…</p>
<h2>Das mit den media queries ist so eine Sache</h2>
<p>Kurz gesagt: CSS media queries sind im Moment <a href="http://codecandies.de/2010/09/08/optimierungen-mit-css-media-queries/">eine schicke und elegante L&#246;sung</a>, wenn man seine bestehende Website mit ein paar Handgriffen an die Gegebenheiten verschiedener, zumeist kleinerer, Displays anpassen will. Ebenso taugen sie sicherlich dazu, eine Web-App zu bauen, die <strong>nur</strong> auf Tablets funktioniert und im Desktopbrowser leer oder ungestyled bleibt (aber wer will das schon?). F&#252;r eine gro&#223;e Contentwebsite, die zweigleisig unter der gleichen Adresse unterschiedliche Styles an Desktopbrowser und Tablets ausliefert, sind sie jedoch (zumindest im Moment) nicht zu gebrauchen.</p>
<p>Das liegt zun&#228;chst einmal daran, dass mit Mediaqueries eingeschr&#228;nkte Stylesheets zun&#228;chst mal <a href="http://www.quirksmode.org/blog/archives/2010/08/combining_media.html">allesamt heruntergeladen werden und dann entschieden wird, was angezeigt wird</a>. F&#252;r den mobilen Einsatz und auch f&#252;r den Tableteinsatz kommen sie damit kaum in Frage. Beim ersteren schon allein wegen der Downloadmengen, beim letzteren kommen wie die Erfahrung zeigt noch weitere Datenmengen an Javascript und z.B. gr&#246;&#223;eren Bildern hinzu. Ein Fass ohne Boden.</p>
<p>Die von mir zun&#228;chst favorisierte L&#246;sung f&#252;hrte aber dazu, dass nicht nur <a href="http://blog.rakeshpai.me/2010/10/practical-css3-media-queries-and-mobile.html">IEs kleiner Version 9 via <em>conditional comments</em> eigene Stylesheets zugeteilt bekommen mussten</a>, auch <a href="http://caniuse.com/#feat=css-media">Firefox 3.0 und kleiner k&#246;nnen mit den mediumabh&#228;ngigen Styles so gar nichts anfangen</a>.</p>
<div class="foto">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=h6QlUh4Pung&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=h6QlUh4Pung</a></p>
<p>Das offizielle Video zum Launch</p>
</div>
<h2>Ohne Javascript geht&#8217;s (derzeit) nicht</h2>
<p>Und auf tut sich die b&#246;se T&#252;r des <em>user agent switching</em>. Zwar gibt es eine <a href="http://code.google.com/p/css3-mediaqueries-js/">Javascript-Lib</a>, die <em>css media queries</em> gewissermassen emuliert, das ist aber ein weiterer gut 20kB gro&#223;er Download ist, ein Monster mithin, das zudem nur mit Queries innerhalb von CSS-Dateien, aber nicht innerhalb von <code>&lt;link /&gt;</code> zul&#228;sst.</p>
<p>Stehen zus&#228;tzlich Anforderungen im Raum, dass auch ein Schalter zur R&#252;ckkehr zur <em>klassischen Website</em> eingebaut werden soll, oder wenn man feststellt, dass eben Tablet nicht geleich Tablet ist, man also f&#252;r verschiedene Tablets noch kleinere Anpassungen vornehmen muss, dann ist man schnell dabei auf den <em>user agent</em> zu schauen. &lt;interlude&gt;Das vereinfacht &#252;brigens auch gewaltig die Entwicklung der Seite, da man sie w&#228;hrend des Bauens parallel zum iPad/iPad-Simulator auch im Firefox <em>previewen</em> kann. Das geht nat&#252;rlich nur mit <a href="http://chrispederick.com/work/user-agent-switcher/">User Agent Switcher</a>. Dann aber kann man den geliebten Firebug nutzen um wenigestens die Elemente auf der Seite und ihre Styles zu indentifizieren und auch das Scriptdebugging ein wenig zu unterst&#252;tzen. Dinge die es auf dem iPad nicht oder nur sehr rudiment&#228;r gibt.&lt;/interlude&gt;</p>
<p>Diese L&#246;sung ist allerdings noch nicht das Endstadium, allein weil wir nach und nach die Site f&#252;r weitere Tablets fit machen wollen. Im Laufe dieser Zeit werden wir auch das UA-switching wieder entfernen und durch bessere Methoden ersetzen.</p>
<div class="foto"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/11/zon-002.jpg" alt="" title="Screenshot ZEIT ONLINE, Navigation, iPad Version, Design: Information Architects" width="620" height="400" class="alignnone size-full wp-image-3345" />
<p>Screenshot ZEIT ONLINE, Navigation, iPad Version, Design: Information Architects</p>
</div>
<h2>Der Spass an der Entwicklung</h2>
<p>Eins muss man gleich sagen: Entwicklung f&#252;r Tablet (speziell das iPad) macht einen Heidenspa&#223;. Zum einen ist die Touchbedienung faszinierend. Ich bin so einer, der ein mouse-over-Men&#252; entwickelt und sich dann stundenlang daran erfreuen kann, wie beim Hovern &#252;ber den Men&#252;punkt das Men&#252; animiert ausf&#228;hrt. Auf dem Tablet kann man solche L&#246;sung praktisch zum Anfassen programmieren (nat&#252;rlich ohne <code>:hover</code>). Ich habe das Men&#252; bestimmt mehrere tausend Mal ausprobiert. Oder die Bildergalerien (obwohl ich da noch nicht zufrieden bin). Die M&#246;glichkeiten des Webkit sind wirklich hervorragend und das geniesst man nat&#252;rlich. Obwohl es auch ein wenig zu verf&#252;hrerisch ist, wenn man in die H&#246;lle der Desktopbrowser zur&#252;ckkehrt und feststellt, dass es da draussen immer noch Internet Explorer gibt… ;)</p>
<h2>Kleinere Schlagl&#246;cher</h2>
<p>Ein paar Dinge waren allerdings echte Kopfn&#252;sse. Da ist zum Beispiel der Viewport-Tag. Schon bei diesem Blog hier habe ich Probleme damit gehabt. &#252;ber diesen einen Tag den Viewport und vor allem die Vergr&#246;&#223;erung so zu setzen, dass es f&#252;r iPad und iPhone gleicherma&#223;en funktioniert. Das Design der iPad-Seite erforderte ganz klar ein:</p>
<pre class="brush: xml; title: ; notranslate">&lt;meta name=&quot;viewport&quot; content=&quot;width=device-width, minimum-scale=1.0, maximum-scale=1.0&quot;&gt;</pre>
<p>Das passt allerdings nicht zu unserer Art, das iPhone zu bedienen. iPhone-Nutzer werden beim Besuch gefragt, ob sie die <a href="http://mobilzeit.de">mobile Website</a> besuchen m&#246;chten, oder die <em>klassische Seite</em>. Mit dem obigen Meta-Tag kann man diese dann aber auf dem iPhone nicht mehr skalieren. F&#252;r das iPhone empfiehlt sich eher:</p>
<pre class="brush: xml; title: ; notranslate">&lt;meta name=&quot;viewport&quot; content=&quot;width=device-width&quot;&gt;</pre>
<p>Will man allerdings (f&#252;r das iPad) zwei Ansichten f&#252;r Portrait- und Landscapemodus pr&#228;sentieren (vs. vergr&#246;&#223;erte Portraitansicht im Landscapemodus), dann ist man auf das <code>minimum-scale=1.0, maximum-scale=1.0</code> festgelegt.</p>
<p>&#220;berraschenderweise kann man aber auch diesen Metatag per Javascript setzen! Es hat allerdings ein wenig gedauert, bis ich das einfach mal ausprobiert habe (h&#252;stel). Au&#223;erdem musste daf&#252;r ganz sch&#246;n an unserer Seitenstruktur geschraubt werden.</p>
<h2>Wie geht&#8217;s weiter?</h2>
<p>Zun&#228;chst mal kommen jetzt schnell weitere Tablets dazu, mit denen man die Seite betrachten kann. Es war leider schnell klar, dass man mit einem Schlag nicht alle Tablets bedienen kann. Mindestens an den Einstellungen des Viewports m&#252;ssen Anpassungen gemacht werden, wahrscheinlich auch etwas CSS und Script. Wobei, wir wollen jetzt auch nicht jedes Tablet das neu auf den Markt kommt kaufen (der Gadgetj&#228;ger in mir fragt nat&#252;rlich: »warum eigentlich nicht«). Man wird sehen, was sich am Tabletmarkt noch tut und was sich durchsetzt. Wir r&#228;umen zun&#228;chst mal dem Galaxy Tab von Samsung gute Chancen ein, und wenn <a href="http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-11/rim-playbook-ipad?page=all">RIM mit einem Tablet kommt</a>, wird&#8217;s ja vielleicht auch nochmal interessant.</p>
<p>Abschlie&#223;end sei gesagt, dass die Sache nat&#252;rlich ein gutes St&#252;ck weit vom Design der <a href="http://www.informationarchitects.jp/en/">Information Architects</a> lebt, Oliver Reichenstein hat dazu <a href="http://www.informationarchitects.jp/en/news-on-ipad-the-obvious-way/">einen sch&#246;nen Artikel geschrieben</a>, der auch die – ich nenne es mal so – medienpolitischen Hintergr&#252;nde gut erfasst und viel von dem Geist beschreibt, der hinter dieser Webapp steckt.</p>
<p>Noch ein paar Artikel und Stimmen zum Thema: <a href="http://codecandies.de/2010/11/18/die-ipad-webseite/">iPadMag</a>, <a href="http://www.editorsweblog.org/multimedia/2010/11/die_zeit_launches_ipad-optimized_version.php">Editors Weblog</a>, <a href="http://www.ipadplanet.nl/12555/zeit-online-lanceert-website-geoptimaliseerd-voor-ipad/?awesm=tblt.nl_7pF#utm_content=twitter-publisher-main&#038;utm_medium=tblt.nl-twitter&#038;utm_source=direct-tblt.nl">iPad Planet NL</a>…</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>11 Thesen f&#252;r neuen Journalismus</title>
		<link>http://codecandies.de/2010/06/24/11-thesen-fur-neuen-journalismus/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 12:08:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ex-Kollege Joha hat in seinem Blog unter dem Titel Neuer Journalismus. Jetzt. elf Selbstverst&#228;ndlichkeiten zur Zukunft einer l&#228;dierten Profession vorgetragen.…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ex-Kollege <em>Joha</em> hat in seinem Blog unter dem Titel <a href="http://www.kopfzeiler.org/?p=780">Neuer Journalismus. Jetzt.</a> <q>elf Selbstverst&#228;ndlichkeiten zur Zukunft einer l&#228;dierten Profession</q> vorgetragen. Sein Artikel enth&#228;lt viel erw&#228;hnenswertes, wie ich feststellen muss. Zun&#228;chst einmal kommt der Titel ja recht rei&#223;errisch daher, sowohl Forderung wie Heilsversprechen, das gef&#228;llt mir. Dass die elf folgenden Thesen allerdings Selbstverst&#228;ndlichkeiten sein sollen, ist geschickte Untertreibung, denn dann br&#228;uchte man sie ja nicht aufzulisten. Und f&#252;rwahr unsere elf Selbstverst&#228;ndlichkeiten haben es in sich. </p>
<ol>
<li>Nehmt die Nutzer ernst</li>
<li>Transparenz ist das neue Schwarz</li>
<li>Endlich seri&#246;se Reichweitenmessungen</li>
<li>Eine Plattform im echten Leben sein, …</li>
<li>… aber den Plattformgedanken im Netz vergessen</li>
<li>Ein Gadget rettet keine ganze Branche</li>
<li>Bringt Technik und Redaktion zusammen</li>
<li>Der Journalist als Marke</li>
<li>Befreit die Daten</li>
<li>Wer zu Print will, soll zu Print gehen</li>
<li>Bessere Arbeitsbedingungen f&#252;hren zu mehr Qualit&#228;t</li>
</ol>
<p>Wer sich jetzt unter diesen Punkten noch nichts vorstellen kann, der sollte den  <a href="http://www.kopfzeiler.org/?p=780">kompletten Artikel</a> lesen. M&#246;glichst schnell.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Why the internet will fail</title>
		<link>http://codecandies.de/2010/03/03/why-the-internet-will-fail/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Mar 2010 08:27:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Internet wird sich nicht durchsetzen. Foto von dalbera/CC Lizenz Ja, das ist mal ein lustiger Text, [from] the magazine…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="foto"><a class="thickbox" title="Das Internet wird sich nicht durchsetzen" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/03/2738451853_da94e76460_o.jpeg"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/03/2738451853_da94e76460_o-620x425.jpg" alt="" title="2738451853_da94e76460_o" width="620" height="425" class="alignnone size-medium wp-image-2914" /></a>
<p>Das Internet wird sich nicht durchsetzen. Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/dalbera/2738451853/"><em>dalbera</em></a>/<a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC Lizenz</a></p>
</div>
<p>Ja, <a href="http://threewordchant.com/2010/02/24/why-the-internet-will-fail-from-1995/">das ist mal ein lustiger Text</a>, <q>[from] the magazine issue dated Feb 27, 1995</q>. Er zeigt deutlich, das schon vor 15 Jahren <em>das Internet</em> totgeschrieben wurde von <del>Journalisten</del> <ins>Arpanet/Internet-Nutzer der allerersten Stunde</ins>, der sich – angeblich – einem &#220;berangebot an Informationen ausgeliefert sahen:</p>
<blockquote cite="http://threewordchant.com/2010/02/24/why-the-internet-will-fail-from-1995/"><p lang=\"en\">What the Internet hucksters won’t tell you is tht the Internet is one big ocean of unedited data, without any pretense of completeness. Lacking editors, reviewers or critics, the Internet has become a wasteland of unfiltered data. You don’t know what to ignore and what’s worth reading.</p>
 <p class="citesource"><cite><a href="http://threewordchant.com/2010/02/24/why-the-internet-will-fail-from-1995/">threewordchant.com</a></cite></p></blockquote>
<p>Die gleiche Leier, seit 15 Jahren. Aber wirklich <em lanng="en">funny to read</em>.</p>
<p><ins><strong>Update:</strong> Ich weiss so macht der Text nun gar keinen Sinn mehr, aber <a href="http://codecandies.de/2010/03/03/why-the-internet-will-fail/#comment-8739">Clifford Stoll</a> ist nunmal kein Journalist. Vorurteile. Schlechte Recherche. Stimmt alles.</ins></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>iPad: Retter der Witwen und Waisen?</title>
		<link>http://codecandies.de/2010/02/17/retter-der-witwen-und-waisen/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:09:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[considered harmful]]></category>
		<category><![CDATA[ipad]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[tablet pc]]></category>

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		<description><![CDATA[Da platzt mir der Kragen. Auch bei Wired glaubt man, mit dem iPad und anderen Tablet PCs nun die Verlagskrise…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da platzt mir der Kragen.</p>
<p><a href="http://www.wired.com/epicenter/2010/02/the-wired-ipad-app-a-video-demonstration/">Auch bei Wired glaubt man, mit dem iPad und anderen Tablet PCs nun die Verlagskrise &#252;berwinden zu k&#246;nnen.</a></p>
<p>Leute, das Video tr&#228;gt den Titel: »Wired Magazine Goes Digital«. Das ist lustig, wo ich es doch gerade auf der <em>h&#246;chst digitalisierten</em> Website von Wired ansehe. Aber jetzt, jetzt werden sie richtig digital:</p>
<blockquote><p>This is what we&#8217;re waiting for for 15 years! We&#8217;ve been waiting for an opportunity to use all these visual tools [..] to tell these stories in a way that is effcient, that is multidimensional.</p>
<p><cite>Chris Anderson, Editor in Chief, WIRED</cite></p>
</blockquote>
<p>Dabei ist alles was wir in der App sehen:</p>
<ul>
<li>PDFs der Artikelstartseiten horizontal aneinandergereiht</li>
<li>PDFs der Artikelseiten vertikal darunter gruppiert</li>
<li>Animationen einzelner Elemente auf den <em>Seiten</em> (Wired verzichtet hierbei &#252;brigens aufs <a href="http://codecandies.de/2008/03/11/master-idee-ii/">Umb&#228;ttern</a>, aber das wird man auch noch zu Gen&#252;ge finden)</li>
<li>360° Animationen (Quicktime VR?)</li>
<li>Alles das auch gleichzeitig in nur ungen&#252;gend gekennzeichneter Werbung</li>
<li>bei Facebook empfehlen (darf in keiner App und keinem Werbevideo fehlen, schnarch)</li>
<li>Videos</li>
</ul>
<p>Das ist nichts, was man nicht auch auf einer Website machen kann. Das nun die Leute daf&#252;r bezahlen werden, eine steile These. Man bedenke die zus&#228;tzlichen Produktionskosten, f&#252;r 360°-Fotografien, Videodrehs, zus&#228;tzliche Aufbereitung. Exorbitant h&#246;here Kosten, als f&#252;r den Druck einer Zeitung oder das Erstellen einer Website. Und das kommt wieder rein? Durch Werbung? Die Werbekunden &#252;bertragen wir gleich mit auf das Tablet? Was sind die bereit, daf&#252;r zu zahlen?</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wochenschau I/2010</title>
		<link>http://codecandies.de/2010/01/19/wochenschau-i2010/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 16:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier sehen wir die Klasse 7b der »&#8217;Einrich &#8216;Eine Highschool« in Paradox, Colorado (»Hinter Bedrock rechts ab!«), bei der Rettung…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="thickbox" title="Auftrag: Qualit&#228;tsjournalismus" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/01/klasse7b.jpg"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2010/01/klasse7b-620x292.jpg" alt="" title="klasse7b" width="620" height="292" class="alignnone size-medium wp-image-2696" /></a></p>
<p>Hier sehen wir die Klasse 7b der »&#8217;Einrich &#8216;Eine Highschool« in Paradox, Colorado (»Hinter Bedrock rechts ab!«), bei der Rettung des gedruckten Wortes.</p>
<p><span id="more-2695"></span></p>
<p>In einem freiwilligem unbezahlten Schulprojekt haben sich die 20 Sch&#252;ler zur Verf&#252;gung gestellt, um als Dr&#252;ckerkolonne auf <em>Facebook</em> die inzwischen kostenpflichtigen PDF-Ausgaben des Traditionsblattes »Paradox Morning Telegraph &amp; Website« zu verkaufen. »Wir wandern von von Farm zu Farm und klopfen den Nutzern direkt an die Profilseiten«, sagt dazu Sch&#252;lersprecher Winston Clever (im Bild vorn links). So h&#228;tten sie in den letzten drei Wochen bereits 24 Abonnements der PDF-Ausgaben des Telegraphs losgeschlagen.</p>
<p>Ein Sprecher des Telegraphs zeigte sich erfreut: mit einer monatlichen Abonnentenzahl von 43 habe man dank des Sch&#252;lereinsatzes nun zum ersten Mal mehr Abonnenten der PDF- als der Papierausgabe.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>I&#8217;ve got to dance</title>
		<link>http://codecandies.de/2009/11/24/ive-got-to-dance/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2009/11/24/ive-got-to-dance/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 21:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[<div class="frame">httpvh://www.youtube.com/watch?v=5OizzpOhJw0</div>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="frame">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=5OizzpOhJw0&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=5OizzpOhJw0</a></p>
</div>
<p>Eine bessere Darstellung von »Party« in den Neunzigern habe ich noch nicht gesehen. Gut, wir hatten keine Harlekin-M&#252;tzen und auch kein A-Team, aber Sysnths&amp;Strings und Knicklichter und hier und dort mal ein Staubsauger auf dem R&#252;cken…</p>
<p>BTW… <a href="Spaced">Spaced</a> ist, zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Shaun_of_the_Dead">Shaun of The Dead</a>, sicherlich das coolste, was Simon Pegg bisher gemacht hat. Immerhin hat er&#8217;s aber ja bis ins amerikanische Kino gebracht. Jessica Heynes hingegen habe ich nur einmal in einer <a href="http://www.imdb.com/title/tt1000254/">Doctor Who Folge</a> wieder gesehen…</p>
<div class="frame">
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=q9is5gJORl4&#038;fmt=18">http://www.youtube.com/watch?v=q9is5gJORl4</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mad Men</title>
		<link>http://codecandies.de/2009/09/16/mad-men/</link>
		<comments>http://codecandies.de/2009/09/16/mad-men/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 07:26:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[film]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Mad Men: A term coined in the late 1950’s to describe the advertising executives of Madison Avenue. They coined it.…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="medium"><a class="thickbox" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/09/mad_men.jpg"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/09/mad_men-340x255.jpg" alt="mad_men" title="mad_men" width="340" height="255" class="alignnone size-medium wp-image-2337" /></a>
<p><q><em>Mad Men:</em> A term coined in the late 1950’s to describe the advertising executives of Madison Avenue. They coined it.</q></p>
</div>
<p>»Angloamerikanische Fernsehserien, die man im deutschen Free-TV nicht zu sehen bekommt, oder die dort nur in unertr&#228;glicher Synchronfassung zu sehen sind«, das k&#246;nnte eine meiner Sammelleidenschaften sein. <a href="http://www.amctv.com/originals/madmen/">Mad Men</a> geh&#246;rt mehr als eindeutig in diese Kategorie, man kann sie wohl nur im Pay-TV sehen. Der Kick vorne weg: <em>Mad Men</em> ist eine der besten amerikanischen Fernsehserien &#252;berhaupt. Punkt.</p>
<p><span id="more-2333"></span></p>
<p>Dies beweisen eigentlich nicht mal die etlichen Preise – Golden Globes und Emmys – die der Serie reihenweise nachgeworfen wurden, als vielmehr die Tatsache, in welcher Geschwindigkeit, Intensit&#228;t und sich immer steigender Euphorie ich mir die erste Staffel (auf DVD von Amazon UK, btw.) zur Gem&#252;te gef&#252;hrt habe. Ich kenne mich genug, um dieses Verhalten als Empfehlung f&#252;r andere Menschen zu verstehen. Ich muss allerdings auch einige Warnungen aussprechen, kurz gesagt: die Serie entspricht vielleicht nicht dem, was man von amerikanischen Serien normalerweise erwartet und – die Gesundheitsminister der L&#228;nder teilen mit – sie kann zu erh&#246;htem Zigarettenkonsum verf&#252;hren.</p>
<p>Die Handlung dreht sich um den knapp drei&#223;igj&#228;hrigen Don Draper (Jon Hamm), der Creative Director (sp&#228;ter Partner) bei einer Werbeagentur ist, und einige seiner Kollegen, im New York City der fr&#252;hen sechziger Jahre. Und das ist es eigentlich schon. <em>Mad Men</em> ist ein Sittengem&#228;lde, eine minuti&#246;se Studie des Lebens und der Gesellschaft der USA in den fr&#252;hen Sechzigern. Die Ausstattung und das B&#252;hnenbild sind unglaublich genau und w&#228;hrend sich die Kernhandlung mit den (widerum f&#252;r die Sechziger so typischen) Schicksale der Figuren auseinandersetzt, spiegelt das Drumherum den Stand und die Entwicklung von Politik und Gesellschaft der Jahre hervorragend wider. Dabei geht es nat&#252;rlich auch noch die ganze Zeit um die Arbeit einer Werbeagentur zu jener Zeit: gerade erst wird das Fernsehen als Werbemarkt wirklich erschlossen, es geht um Auftr&#228;ge von Lucky Strike genauso, wie um »Bauch-Weg-G&#252;rtel«… <em>Mad Men</em> ist so <em>&#252;bersixties</em>, das einem Angst und Bange wird. Dabei besticht die Serie durch ihre Langsamkeit: ruhige Kameraf&#252;hrung, konzentrierte Bilder, man bekommt Zeit die Figuren, Kost&#252;me, die Ausstattung auf sich wirken zu lassen. Eben sind mir die Superlative ausgegangen, kurz: mein Serientipp des Jahres.</p>
<p>Was das Rauchen angeht, ich unterstelle hier zwei Dinge: im Amerika der Sechziger hat jeder geraucht, zu jeder Gelegenheit, pratisch immer und &#252;berall. Gleich in der ersten Folge geht es um einen Werbeauftrag von <em>Lucky Strike</em>, die nicht mehr behaupten d&#252;rfen, dass Rauch NICHT gesundheitssch&#228;dlich sei. V&#246;llig antipodisch dazu gibt es in dieser ersten Folge nicht eine zusammenh&#228;ngende Szene in der nicht geraucht wird. Don kommt raucht in der Bar, raucht im Bett seiner Geliebten, kommt rauchend ins B&#252;ro und steckt sich dort angekommen erst mal eine Kippe an. Undsofort. Sex wird in <em>Mad Men</em>, das Motiv ist klassisch und zieht sich durch die ganze Staffel, folgenderma&#223;en dargestellt: zwei Menschen sitzen/liegen nebeneinander im Bett und g&#246;nnen sich die Zigarette danach. <em>That&#8217;s for the smoke.</em> Man ist sich wirklich nicht sicher, ob es hier um die minuti&#246;se Darstellung des Zeitgeistes geht, oder <em>Mad Men</em> selbst das auff&#228;lligste <em>Product Placement</em> aller Zeiten ist. Als gest&#228;hlter Ex-Raucher kann einem das nat&#252;rlich nichts anhaben, obwohl man in der einen oder anderen Situation den Qualm riechen kann…</p>
<p>Die Art der Serie macht es mithin auch logisch, dass sie eine riesige Fangemeinde hat. Und dabei ist auch ein sehr erfolgreiches Weblog: <a href="http://madmenfootnotes.com/">The Footnotes of Mad Men</a>, das &#252;brigens demn&#228;chst <a href="http://www.techcrunch.com/2009/09/15/harper-collins-turning-an-excellent-mad-men-website-into-a-book/">als Buch erscheint</a>. Das Blog zeigt nochmal in aller Sch&#246;nheit die fr&#252;hen Sechziger und vor allem die Arbeit der <em>(m)ad men</em>, der <em>ad men</em> von der Madison Ave., NYC, in wurderbaren Werbeanzeigen aus der Zeit, vintage ohé!</p>
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		<title>Das Ende der Page Impression</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 13:37:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist das Ende… Foto von Andrew Mason @flickr unter CC Lizenz. Im dritten Jahr n&#246;rgle ich nun am Page-Impression-System…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="medium"><a title="Es ist das Ende…" class="thickbox" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/06/19189771_665aec9004.jpg"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/06/19189771_665aec9004-340x255.jpg" alt="19189771_665aec9004" title="Das Ende" width="340" height="255" class="alignnone size-medium wp-image-2100" /></a>
<p>Es ist das Ende… Foto von <a href="http://www.flickr.com/photos/34754790@N00/19189771/">Andrew Mason @flickr</a> unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC Lizenz</a>.</p>
</div>
<p>Im dritten Jahr n&#246;rgle ich nun am Page-Impression-System herum, z.B. <a href="http://codecandies.de/2008/08/13/die-pi-an-sich-ist-unverkaeuflich/">hier</a>, <a href="http://codecandies.de/2007/03/16/pi-considered-harmful/">hier</a> und <a href="http://codecandies.de/2007/02/10/zur-hoelle-mit-den-pis-please/">hier</a>. Um es kurz zu machen: <strong>ich wurde erh&#246;rt.</strong></p>
<p>Die <a href="http://www.horizont.net/aktuell/medien/pages/protected/IVW-Page-Impressions-sollen-2010-beerdigt-werden_85220.html">Page Impressions sollen 2010 beerdigt werden</a> pfeift es eben aus <a href="http://twitter.com/wblau/status/2325284512">alle Kan&#228;len</a>. Danach steht die PI an sich nur noch den Sitebetreibern zur <em>geheim</em> Verf&#252;gung, ver&#246;ffentlicht werden nur noch die Visits.</p>
<p>So, jetzt ziehe ich mich in mein K&#228;mmerlein zur&#252;ck, und denke mal nach, was das nun genau fur mich/uns bedeutet…</p>
<p><code>&lt;update time="18:20h"&gt;</code> In einer <a href="http://ivw.de/index.php?menuid=52&amp;reporeid=262">erschreckten Presseerkl&#228;rung</a> will die IVW von alledem jedoch nun gar nichts mehr wissen:</p>
<blockquote cite="http://ivw.de/index.php?menuid=52&amp;reporeid=262"><p>Derzeit werde ein Ma&#223;nahmenpaket diskutiert, das neue Definitionen und wesentliche Erweiterungen und Differenzierungen der Leistungswerte zum Gegenstand hat. Unter anderem sollen PageImpressions k&#252;nftig st&#228;rker an die tats&#228;chliche Werberelevanz des Nutzungsvorgangs gekn&#252;pft werden. Mit den hierf&#252;r erforderlichen Beschl&#252;ssen w&#252;rden die IVW-Gremien in den n&#228;chsten Wochen befasst.</p>
 <p class="citesource"><cite><a href="http://ivw.de/index.php?menuid=52&amp;reporeid=262">ivw.de</a></cite></p></blockquote>
<p>Herrrjehhh! Deppen.<code>&lt;/update&gt;</code></p>
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		<title>„Das Internet“ gibt es nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 07:25:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wird viel geschimpft auf &#8220;das Internet&#8221; in diesen Tagen. Es macht dumm, es ist der Feind des Geistes, es…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><q>Es wird viel geschimpft auf &#8220;das Internet&#8221; in diesen Tagen. Es macht dumm, es ist der Feind des Geistes, es tut demokratisch, ist es aber nicht, behaupten seine Kritiker.</q></p>
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		<title>Wochenschau V</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 00:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Foto: Playingwhitebrushes unter CC Lizenz. Unser Bild zeigt die Qualit&#228;tsjournalistinanw&#228;rterinnen Luisa, Martha, Juniper und Henna Hesketh-Fortescue (v.l.n.r.) auf einem Ausbildungsseminar…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="medium"><a class="thickbox" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/02/577959154_121e3b49ba_o.png"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2009/02/577959154_121e3b49ba_o-340x343.png" alt="577959154_121e3b49ba_o" title="577959154_121e3b49ba_o" width="340" height="343" class="alignnone size-medium wp-image-1866" /></a>
<p>Foto: <a href="http://www.flickr.com/photos/playingwithpsp/577959154/" title="Flickr">Playingwhitebrushes</a> unter CC Lizenz.</p>
</div>
<p>Unser Bild zeigt die Qualit&#228;tsjournalistinanw&#228;rterinnen Luisa, Martha, Juniper und Henna <em>Hesketh-Fortescue</em> (v.l.n.r.) auf einem Ausbildungsseminar in der N&#228;he von <em>North Cothelstone Hall</em>, bei der Rettung des gedruckten Wortes. W&#228;hrend Martha, Juniper und Henna sich entschlossen haben, der aktuellen Weltwirschaftsfinanzbankenkrise mit einem L&#228;cheln entgegenzutreten – weil man ja eh&#8217; nicht erkl&#228;ren kann, warum pl&#246;tzlich alles wertlos geworden ist – zeigt Luisa der Nachrichtenlage ihr ablehnenstes Gesicht um selbige endg&#252;ltig zu verschrecken.</p>
<p>Lesen Sie mehr dazu auch <a href="http://anmutunddemut.de/2008/08/20/die-wochenschau-13" title="Anmut und Demut">hier</a>.</p>
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		<title>Berlin! Berlin! Wir fahren nach…</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 12:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Zeit Online&#8221; soll zur f&#252;hrenden bundesweiten journalistischen Online-Qualit&#228;tsmarke von Holtzbrinck werden. kress.de Update: Pressemitteilung dazu. Und meedia. Und SPON. Reichlich…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote cite="http://kress.de/cont/story.php?id=125667"><p>&#8220;Zeit Online&#8221; soll zur f&#252;hrenden bundesweiten journalistischen Online-Qualit&#228;tsmarke von Holtzbrinck werden.</p>
 <p class="citesource"><cite><a href="http://kress.de/cont/story.php?id=125667">kress.de</a></cite></p></blockquote>
<p>Update: <a href="http://presse.zeit.de/pressemitteilungen//zeit_online_wird_ausgebaut.002121.html">Pressemitteilung</a> dazu. Und <a href="http://meedia.de/nc/details/article/blau-wird-mr-web-bei-holtzbrinck_100014602.html">meedia</a>. Und <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,596804,00.html">SPON</a>. Reichlich sp&#228;t dran: <a href="http://www.heise.de/newsticker/StudiVZ-Zoomer-Holtzbrinck-raeumt-auf--/meldung/120588">heise</a>. Auch sch&#246;n: <a href="http://newsalumni.wordpress.com/2008/12/16/newsalumni-bundelt-aktivitaten-zu-einem-netzwerk/">newsalumni</a>. Und nochmal ein <a href="http://meedia.de/nc/details/article/wir-setzen-voll-auf-die-marke-zeit-online_100014649.html">Interview</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Cliffhanger</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 08:50:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit mal wieder ein f&#252;r mich wirklich interessanter netzwertig-Artikel: Marcel Weiss: Von der Unf&#228;higkeit zu lernen, analysiert die…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit mal wieder ein f&#252;r mich wirklich interessanter <em>netzwertig</em>-Artikel: <a href="http://netzwertig.com/2008/12/11/von-der-unfaehigkeit-zu-lernen">Marcel Weiss: Von der Unf&#228;higkeit zu lernen</a>, analysiert die Bewegungsunf&#228;higkeit der gro&#223;en Verlage im Lichte der Tribune-Company-PLeite. Vor allem die Kommentare haben es aber in sich:</p>
<blockquote><p>Diese Konzerne vers&#228;umen eine angemessene Reaktion auf das Internet nicht, weil sie zu doof und unbeweglich sind oder weil sie nicht zuh&#246;ren wollen, sondern weil sie gar nicht wirklich reagieren k&#246;nnen. Ihre alten Businessmodelle und Strukturen sind so gestrickt, dass sie fast keine Chance haben, sich auf die neue Welt einzustellen.</p>
</blockquote>
<p>… <a href="http://netzwertig.com/2008/12/11/von-der-unfaehigkeit-zu-lernen/#comment-35239">schreibt <cite>Andreas G&#246;ldi</cite></a> und macht einem nicht gerade Mut auf die Zukunft.</p>
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		<title>Verlage und Internet, hier und dort</title>
		<link>http://codecandies.de/2008/12/01/verlage-und-internet-hier-und-dort/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 12:50:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Verh&#228;ltnisse sind das in der Schweiz, kopfsch&#252;ttel… Obwohl die informationarchitects.ch wie .jp ja durchaus auf Verlage als Kunden angewiesen scheinen,…]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="medium"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2008/12/chinesians1.jpg" alt="" title="chinesians1" width="340" height="100" class="alignnone size-medium wp-image-1546" />
<p>Verh&#228;ltnisse sind das in der Schweiz, kopfsch&#252;ttel…</p>
</div>
<p>Obwohl die <a href="http://informationarchitects.ch">informationarchitects.ch</a> wie <a hrf="http://informationarchitects.jp">.jp</a> ja durchaus auf Verlage als Kunden angewiesen scheinen, nehmen sie sich eher selten in ihrer Kritik am Gebahren der Verlage zur&#252;ck. Find&#8217; ich super.</p>
<p><span id="more-1540"></span></p>
<p>Dass die Situation in der Schweiz und in Deutschland eine &#228;hnliche sind, zeigt <a href="http://informationarchitects.ch/innovation-oder-investition/">dieser Artikel aus dem Schweizer IA-B&#252;ro</a>. Kommt einem alles bekannt vor:</p>
<blockquote cite="http://informationarchitects.ch/innovation-oder-investition/"><p>Internetprojekte werden in den Verlagen noch heute vorwiegend als Fremdk&#246;rper betrachtet, kleinere Projekte werden mehr geduldet als wirklich getragen und gr&#246;ssere Projekte werden als Angstgegner vom etablierten Gesch&#228;ft abgekapselt. Die Printprodukte linken nach wie vor nur widerwillig auf ihre Online-Pendants, online wird mit dem besch&#228;menden Namenszusatz „-online“ und reduzierten Anforderungen an das Personal gearbeitet.</p>
</blockquote>
<p>Spannenderweise greift man dann aber zu einem gar nicht so schweizerischen Beispiel:</p>
<blockquote cite=\"http://informationarchitects.ch/innovation-oder-investition/\"><p>Zwischen Print und Online besteht ein Konkurrenzverh&#228;ltnis. Wenn der Zeit-Chefredaktor Giovanni di Lorenzo sagt „Bedenke, dass du mit jeder Aufwertung deiner Online-Redaktion die Auflage schw&#228;chst“, argumentiert er geschickt f&#252;r den Distributionsweg, mit dem er aus nicht ganz offensichtlichen Gr&#252;nden seine berufliche Identit&#228;t verbindet. Ein Verlagsmanager sollte anders denken: „Bedenke, dass Du mit jedem Tag, an dem Du eine minderwertige Website online hast, dem Ansehen Deines Produktes schadest.“</p>
</blockquote>
<p>Und hier &#252;berh&#246;re ich mal die Anspielung auf unsere <a href=\"http://www.zeit.de/\">Sidebar</a>, die Analyse ist ja richtig:</p>
<blockquote cite=\"http://informationarchitects.ch/innovation-oder-investition/\"><p>Auch Websites zu Printprodukten m&#252;ssen mediengerecht und interaktiv sein. Epapers und lustige Flashanimationen der Printcovers geh&#246;ren nicht in diese Kategorie. Wenn man aber etwas weniger nahe am angestammten Distributionsweg und n&#228;her am Produkt denkt, dessen St&#228;rke es ins Web zu transferieren gilt, wird man ein auch f&#252;r den Printkanal bereicherndes „Best of Both Sides“ finden, ohne gleich „so etwas wie Youtube“, „wie Google“, oder „so etwas wie Facebook“ andenken zu m&#252;ssen.</p>
 <p class="citesource"><cite><a href="http://informationarchitects.ch/innovation-oder-investition/">informationarchitects.ch</a></cite></p></blockquote>
<p>Sch&#246;n, wenn solche Ansichten in die Verlage getragen werden. Nun gut, sie m&#252;ssten noch geh&#246;rt werden. Zumeist rennt man ja offene T&#252;ren ein, bei denen, die auch <em>in</em> den Verlagen mitzudenken bereit sind.</p>
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		<title>Websitekritik</title>
		<link>http://codecandies.de/2008/11/26/websitekritik/</link>
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		<pubDate>Wed, 26 Nov 2008 13:47:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Nico Brünjes</dc:creator>
				<category><![CDATA[Postings]]></category>
		<category><![CDATA[medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Thomas Kn&#252;wer nimmt die Redaktion ins Gebet… oder so.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="medium"><a class="thickbox" href="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2008/11/img_0003.jpg"><img src="http://codecandies.de/wp-content/uploads/2008/11/img_0003-340x255.jpg" alt="" title="Websitekritik" width="340" height="255" class="alignnone size-medium wp-image-1513" /></a>
<p><a href="http://blog.handelsblatt.de/indiskretion/">Thomas Kn&#252;wer</a> nimmt die Redaktion ins Gebet… oder so.</p>
</div>
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